Den richtigen Züchter finden
Den richtigen Shikoku-Züchter zu finden, kann eine sehr zeitintensive Aufgabe sein. Die japanische Hunderasse ist sehr selten und kommt selbst im Ursprungsland Japan nicht häufig vor. Wer sich für japanische Hunderassen interessiert, sollte sich daher auch bei anderen japanischen Hunderassen wie dem Akita und dem Hokkaido umsehen.
Der Charakter des Shikokus
Dieser japanische Spitz gilt als typischer Ein-Mann-Hund. Die selbstständigen, eigensinnigen Hunde zeigen ein sehr ursprüngliches Verhalten. Sie sind sehr verspielt und jagen leidenschaftlich gern. Ihr Charakter wird als aufgeweckt und wachsam beschrieben. Das Wesen der Shikokus ist sehr natürlich, energisch und ausdauernd. Seinem Herrchen oder Frauchen ist er zwar treu ergeben, ansonsten ordnet er sich jedoch nicht gerne unter.
Die Haltung des Shikokus
Die Haltung eines Hundes dieser Rasse ist nicht unbedingt zu empfehlen, wenn man in der Stadt in einer kleinen Etagenwohnung lebt. Die Hunde sind eine natürliche Umgebung gewohnt und sie möchten ihrem Jagdtrieb gerne nachgehen können. Der ausgeprägte Jagdtrieb kann zum Problem werden, wenn der Hundehalter es nicht versteht, sein Tier angemessen zu erziehen und auszulasten. Für sportliche Menschen mit viel Hundeerfahrung ist er geeignet. Die Erziehung eines Shikokus sollte möglichst frühzeitig beginnen und sehr konsequent gestaltet werden. Für Hundehalter ist der Abschluss einer Hundehaftpflicht sowie einer Hundekrankenversicherung sehr sinnvoll.
Verwendetes Bildmaterial
Foto: © anahtiris/fotolia.com