Stubenreinheit und Angst

Welpenerziehung ❯ Stubenreinheit
Nina123 schrieb am 18.11.2020
Guten Abend!

Ich bin etwas verzweifelt. Habe seit 6 Wochen einen kleinen Mischling (Havaneser-Yorkshire-Mix). Nahla ist jetzt 17 Wochen alt. Obwohl ich wirklich fast jede 2-3 Stunden rausgehe und einen Freudentanz veranstalte, wenn Sie gepinkelt/sich gelöst hat, pinkelt und löst sie sich leider trotzdem in der Wohnung. Wenn ich merke, dass Sie sich lösen will, schnappe ich mir Nahla sofort und setze Sie auf den Balkon. Dann hört sie sofort auf zu pinkeln. Kaum wieder drin, setzt Sie sich hin und pinkelt weiter. Ich hatte vorher einen Havaneser und da war es überhaupt kein Problem.

Ich möchte nicht ungeduldig Klingen, aber seit 6 Wochen ist leider überhaupt kein Fortschritt zu erkennen. Leider reagiert sie auch auf Autos, Menschen sehr ängstlich. Äußert sich im Anbellen und „Nachlaufen“ (wenn ich Sie nicht an der Leine hätte).

Ich bin etwas verzweifelt.... Was kann ich machen um Nahla die Angst zu nehmen?

Was kann ich noch machen, damit Sie versteht, dass sie nur unter freiem Himmel machen darf?

Vielen Dank für einen Ratschlag!
1 Antwort
Ellen Mayer | Hundetrainer/in
schrieb am 25.11.2020
Hallo,
Sie können noch so oft raus gehen, wenn Nala sich zwischendurch lösen muss wird sie es tun denn sie hat noch nicht gelernt, sich zu melden. Da hilft nur, nach jedem Füttern, Spielen und Aufwachen der Kleinen sofort raus. Wenn sie dann was macht, ganz überschwänglich loben und belohnen. Auch, wenn sie unruhig wird, sich im Kreis dreht und auf dem Boden schnuppert, sofort raus.
Nachts würde ich sie an eine Box gewöhnen. Fangen Sie langsam damit an, machen Sie ihr die Box mit Leckerchen schmackhaft. Schließen Sie die Tür am Anfang noch nicht, erst, und auch dann nur kurz, wenn sie sich in der Box entspannt. Sie lernt dann, sich zu melden weil Hunde selten ihren Schlafplatz beschmutzen.
Sehr wichtig ist, dass Sie die Kleine nicht schimpfen oder gar bestrafen, wenn doch einmal ein Malheur passiert. Sie wird dann meinen, es sei verboten, sich zu lösen, unsicher bis ängstlich werden und heimlich ihr Geschäft verrichten.
Bei ängstlichen Hunden ist es wichtig, nicht zu versuchen, sie zu beruhigen oder zu überreden. Die Kleine ist neu auf dieser Welt, kennt noch nichts, auch Ihre Sprache nicht und braucht jemanden der ihr IN RUHE ZEIGT, was sie wissen muss. Also nicht mit ihr reden, wenn sie Angst hat. Lassen Sie sie in Ruhe raus finden, dass alles gar nicht so gefährlich ist. Strahlen Sie selbst Ruhe und Sicherheit aus, das überträgt sich.

Viel Erfolg
Ellen Mayer
www.lesloups.de

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