Was tun, wenn Hund beim Spielen überdreht und beißt?

  
Janek1012 schrieb am 02.09.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Guten Tag,
meine Französische Bulldogge (mänl. 16Wochen, zahnt momentan) fängt seit kurzer Zeit an beim einfachen Spielen an komplett zu überdrehen und dann zu beißen. Auch beim Unterbinden, wenn er z.B. anfängt an seinem Bettchen zu kauen und wir ihm sagen er soll das lassen, schnappt er zu. Wir gehen täglich 3x ca. 15 - 30min. mit ihm spazieren, trainieren täglich und spielen mit ihm (Ball, Zugseil). Er scheint davon nicht begeistert zu sein und rennt trotzdem wie ein verrückter durch die Wohnung. Ihn herunterzufahren funktioniert in der Regel gut, allerdings dann nicht von Dauer. Das klappte bis vor kurzem auch ohne Probleme. Ich vermute, das er anfängt keine Lust mehr zu haben und austesten zu wollen wie weit er gehen kann/muss um kein "Nein" mehr zu hören. Ich bitte um Rat. Mit freundlichen Grüßen Janek & Carlotta

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 03.09.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo Carlotta,
    es kann sein, dass Sie zu viel tun und der Kleine meint, es muss immer was passieren.
    Des weiteren sind die Spiele, welche Sie mit dem Kleinen spielen, sehr dazu geeignet, Hunde dazu zu bringen, auf zu drehen. Genau so dreht NEIN, AUS, schimpfen oder den Hund auch nur anzuschauen, Hunde oft auf.
    Machen Sie deshalb ruhige Spiele mit dem Kleinen. Lassen Sie ihn z. B. mal über Stangen gehen, ein Spielzeug oder Leckerchen suchen. Lassen Sie ihn mal sitzen, werfen dann den Ball, den er erst holen darf, wenn Sie es erlauben und vor allem erst, wenn er ruhig ist.
    Reden Sie nicht viel mit dem Kleinen. Er versteht Sie nicht und ist dadurch verunsichert, was ihn ebenfalls zum Aufdrehen bringen kann. Wenn er z. B. aufdreht, an seinem Bettchen oder sonst wo kaut, klatschen sie kurz in die Hände oder rufen seinen Namen und wenn er aufhört und Sie anschaut, werfen Sie ein Leckerchen. Steigern Sie die Zeit zwischen rufen und Leckerchen werfen damit Sie das irgendwann ausschleichen können.
    Gestalten Sie die Spaziergänge ruhig. Wenn der Spaziergang aufregend war fällt es dem Kleinen schwer, zuhause runterzufahren. Verstecken Sie z. B. Leckerchen in einem Baumstamm und lassen ihn suchen. Überhaupt ist es gut, wenn er viel schnüffelt, denn das strengt sehr an ohne aufzudrehen.
    Wenn er beim Spiel aufdreht, hören Sie SOFORT KOMMENTARLOS auf, schauen weg, gehen weg.
    Achten Sie ganz allgemein auf Ruhe. Je hektischer Sie oder das Umfeld sind, um so hektischer wird auch der Hund. Ruhige Bewegungen, ruhiger Ton, auch bei dem Kommandos und dem Umsetzen, sind sehr wichtig.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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