Was tun, bei einer Verhaltensänderung des Hundes weil der Besitzer nicht da ist?

  
jubuli 0123 schrieb am 19.09.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo!


Unser Familienhund (old English Bulldog) ist 2 Jahre alt und sehr anhänglich, er ist vor allem meinem Vater gegenüber sehr demütig und hört am besten auf ihn. Jetzt ist mein Vaters für längere Zeit verreist und seitdem er weg ist (etwa 4 Tage) hat der Hund ein sehr verändertes Verhalten, als wäre er wieder ein Welpe.


Er nimmt Schuhe in dem Mund damit ich ihm Aufmerksamkeit gebe, er läuft nicht sehr gut an der Leine (will nicht weitergehen), er bellt bei lauten Geräuschen weil er Angst hat und er hat tatsächlich in sein Körbchen gepinkelt, 1,5 Stunden nachdem ich mit ihm draußen war. Er ist seid einem Jahr komplett Stubenrein und hat NIE irgendwo in die Wohnung gepinkelt. Ich versuche ihm viel Aufmerksamkeit zu geben, zu spielen und ihn zu streicheln aber gleichzeitig muss ich ihm auch zeigen, dass sein Verhalten nicht okay ist, wenn er eines der genannten Dinge tut, dann schicke ich ihn weg und ignoriere ihn für 5 Minuten (das findet er schon sehr schlimm). Aber bis jetzt hat sich am Verhalten nicht viel geändert.


Soll ich weiterhin das tun was ich tue? Wie kann es sein das es den Hund so sehr mitnimmt das ein Familienmitglied nicht da ist? Denkt er vielleicht das mein Vater nicht wieder kommt? Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen! Liebe Grüße Julie

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Antworten(1)
  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 22.09.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    ja, der Hund versteht die Welt nicht mehr. Er ist absolut geschockt: Seine Lebensversicherung, seine Ressource und sein Herr und Meister hat ihn verlassen. Niemand kann ihm sagen, was passiert ist. Da passt dazu, dass er nicht mehr stubenrein ist. Eigentlich können Sie gar nichts tun, so, wie er sich verhält ist für ihn entlastend, er ist völlig gestresst.
    Normalerweise hätte man mit dem Hund ein Training machen müssen, bei dem sich Ihr Vater immer mal wieder entfernt und ihn allein bei Ihnen läßt.
    Da er aber immer wieder kommt, hätte man ihn langsam gewöhnen können.
    Nun ist es aber so:
    Behandeln Sie ihn "normal". Nicht so viel streicheln (sonst "denkt" der Hund, wenn sie sich so verhält, kommt er bestimmt nie wieder...) absolut normal verhalten, nicht trösten (damit machen Sie es schlimmer) sondern versuchen Sie ihn ab- und umzulenken. Geben Sie kein Futter in den Napf sondern lassen Sie ihn das Futter draußen suchen. Nicht ignorieren, das kann er nicht verstehen, sondern lenken Sie sein Verhalten um.
    Was und wie spielt er? - vVerstärken Sie das auch draußen.
    Sie können sich gern noch mehr Hilfe holen- schreiben Sie grn noch einmal,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    www.hundimedia.de/ Ratgber/Tipps/Filme

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