Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Warum weint mein Hund?

  
o-k schrieb am 05.02.2013   
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Rasse: Dobermann

Geschlecht: männlich

Alter: 4

kastriert: ja



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Ich hatte schonmal eine Frage zum Alleinesein gestellt. Mir ist aufgefallen, dass wenn zb meine Mama mit ihm auf dem Hundeplatz ist und er sieht mich draussen stehen, dass er dann zu mir will und weint. Ebenso ist es wenn ich auf dem Platz bin und er meine Mama sieht. Letztens ist sie dann weggegangen und er hat nur noch geweint und wollte in die Richtung. Kann es sein, dass er die Kontrolle halten will oder ist es bei manchen Hunden einfach so, dass sie ihre Bezugspersonen bei sich haben möchten? Wie kann ich das wegtrainieren und hat dieses Verhalten auch was mit dem Jaulen zu tun was er macht wenn er alleine ist? Ich würde gerne daran arbeiten, dass es besser wird.

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Antworten(5)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 07.02.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,


    ich denke auch das er die Kontrolle behalten will.


    Kann es sein, dass er Sie im Haus ständig verfolgt?


    Das ist immer ein Zeichen dafür, dass er die Kontrolle behalten möchte.


    Sollte es so sein, übt man im Haus das Alleinebleiben indem mal eine 


    Tür zu macht und der Hund das Alleinebleiben im Haus lernt.


    Oder man schickt ihn auf eine Decke und er muss lernen so lange dort liegen zu bleiben


    bis Sie ihn wieder wegschicken.


    Das selbe sollte die Mama mit dem Hund üben.


     


    Viel Erfolg.............


     


     


     


     

  • Ute Rott
    Ute Rott
    schrieb am 07.02.2013

    Dass eine Lebewesen seine Umwelt kontrolliert, ist etwas vollkommen normales. Wenn er Angst hat, daß jemand auf dem Hundeplatz sich entfernt, hat das nichts mit übermäßiger Kontrolle zu tun, Sie sollten stattdessen überlegen, ob er sich dort vielleicht nicht wohl fühlt. 


    Wenn er tatsächlich unter Trennungsangst leidet, müssen Sie einen ganz genauen Trainingsplan erstellen, bei dem Sie in winzigen Schritten das Alleinbleiben üben. Dazu sollten Sie aber eine seriöse Hundeschule aufsuchen, die Ihnen dabei hilft.


    Den Hund irgendwo zu fixieren, z.B. indem er mittels Kommando auf die Decke geschickt wird, macht Trennungsangst nur schlimmer, nicht besser.

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 07.02.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,


    nur zur Richtigstellung... es geht mir nicht darum den Hund zu fixieren sondern Struktur in den Alltag zu bekommen. Damit der Hund auch lernt bei Anwesenheit von Frauchen


    diese nicht ständig auf Schritt und Tritt zu verfolgen. Und es geht nicht darum den Hund dort stundenlang liegen zu lassen. Wichtig ist mir dabei, das der Hund lernt das es Regeln gibt die Konsequent eingefordert werden.  Und das fördert den Respekt des Hundes gegenüber seinem Frauchen und damit auch die Sicherheit und das Vertrauen. All das ist förderlich bei einer Trennungsangst. Außerdem möchte ich noch erwähnen, dass es auch ganz wichtig ist den Hund auszulasten damit er auch müde ist wenn es eine Trennung ansteht.


     


     


     


     


     


     

  • Schokobär
    Schokobär
    schrieb am 07.02.2013

    zuhause ist er an sein körbchen gewöhnt und wurde schon an das nichthinterlaufen gewöhnt, da er das früher gemacht hat. ich denke nicht, dass es ihm auf dem platz schlecht geht, denn wenn die andere person nicht da ist, ist alles gut, nur wenn die eine dann draussen sieht, dann will er hin. wir können auch nicht miteinander spazieren gehen, meine mama und ich, und den weg trennen, er ist mir schonmal hintergelaufen, als meine mama mit ihm einen anderen weg ging, obwohl er nie weit weg läuft. das gleiche macht er auch wenn meine mama geht und ich ihn bei mir habe. wie übe ich das alleine sein? ich übe momentan in 1-2 minuten schritten wenn nach 5-10 mal die hunde ruhig waren. haben ein 3 etagen haus und gehe momentan für 6 minuten in den keller und bin dort ruhig. wollte es machen bis es 10 m inuten sind und dann nach draussen vor die tür immer ein paar schritte mehr. 

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 08.02.2013
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, 


    kleine Schritte sind erstmal genau richtig.


    Ich würde empfehlen im Haus bis 15 min zu warten ob alles ruhig bleibt.


    Wenn Sie draußen hören können ob der Hund bellt, können Sie die Zeit


    ruhig in 5 min Schritten verlängern. Sollte die Zeitspanne zu lange sein und er bellen,


    würde ich wieder mit weniger neu anfangen.


    Bei den Spaziergängen würde ich direkt mit der Mama üben. 


    Versuchen Sie doch mal zwei Möglichkeiten. 


    1. ob er sich ablenken lässt mit einem Spiel bis Mama außer sichtweite ist


    klappt das nicht....


    2. würde ich mit einem sehr selbstbewusten "Komm mit" Ihren Hund ansprechen (dabei Ihren vertauten Befehl nutzen) ... bei selbstbewust meine ich, dass Sie es auch innerlich wirklich wollen das er mitkommt... (er spürt das) 


     


    Probieren Sie es aus !


     

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