Was tun, wenn Hund dauernd dazwischen geht?

  
Claudia2 schrieb am 10.05.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,


wir haben vor 6 Wochen einen Hund, Kleinspitz, 8 Monate, aus Ungarn von einer Rettungsstation bekommen. Habe vorher schon einen Wolfsspitz (8 Jahre) gehabt. Unsere Wohnung ist über zwei Ebenen, so dass mein Sohn (20) unterm Dach wohnt.


Die kleine Maus ist schreckhaft, wenn man zu schnell auf sie zu kommt. Allerdings ist sie auch sehr fordernd. Sobald unser erster Hund kommt, um gestreichelt zu werden oder gerufen wird, schießt die Kleine dazwischen. Versucht den Großen wegzudrängen und fordert alle Aufmerksamkeit dann für sich. Sie wird dann mit dem Wort "Nein" weggeschoben. Solange bis sie dann nach bis zu 10 Versuchen merkt, dass sie nicht zum Ziel kommt. Jetzt wird sie aber heftiger.


Sobald sich mein Großer bewegt, kommt sie knurrend und teilweise bellend angeschossen und versucht ihn mit dem Körper zu verdrängen. Und sobald mein Sohn die Treppe herunter kommt, beginnt sie zu knurren und sobald er durch die Türe ist, bellt sie ihn an. Wir haben versucht sie abzulenken und ihren Fokus auf was anderes zu lenken. Ohne Erfolg. Wir haben versucht sie zu belohnen, wenn sie kurz still war, aber das bringt auch nichts. Sie hat Sitz Platz und Hier ganz schnell gelernt. Und sie ist wie ein kleines Wuselchen, das immer zu auf Hochspannung ist. Deshalb versuche ich sie zu entschleunigen. Etwas Ruhe zu üben.


Vielleicht hätten Sie noch ein paar Ideen für uns. Die Kleine ist bezaubernd, aber ein kleiner Teufel.


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Antworten(1)
  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 14.05.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Abend,
    Ihr Hund trifft ständig eigene Entscheidungen: Nach vorne gehen, knurren, bellen, verdrängen - Sie begegnen dem allen nicht konsequent genug. Nehmen Sie sie an die Leine und halten Sie sie davon ab, nach vorne gehen und zu bellen. Wenn Ihr Sohn herunter kommt, ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen an der Leine. Sie hat nix zu erledigen! Sie hat sitzen und ruhig an der Leine unter Ihrer Führung und Ihrem Schutz zu bleiben. Rufen Sie Ihren ersten Hund zum Schmusen, ist sie an der Leine auf ihrer Decke und wartet ab, bis sie dran ist. Sie wechseln mit den Schmuseeinheiten ab, mal sie mal er.
    Sie sollte merken, dass Sie beschützen, anleiten und führen, Ihr Verhalten lenken - liebevoll konsequent!!
    Wenn Sie Ihr beibringen, dass Sie nichts mehr zu erledigen hat, wird sie zur Ruhe kommen und weniger wuseln,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    www.hundimedia.de

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