Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Ziehen bei der dem ersten Schritt aus der Haustür

Thema: Leinenzug
  Rheinland-Pfalz
Alicya Magin schrieb am 28.11.2017   Rheinland-Pfalz
Angaben zum Hund: Schäferhundmischling, männlich, kastriert, Alter 1-3 Jahre

Hallo,

jedes mal zieht mein Schäferhundmix an der Leine sobald wir die ersten Schritte aus der Haustür gehen.

Wie bekomme ich das nur hin dass es mal aufhört...

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 28.11.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,
    wahrscheinlich ist der Hund schon aufgeregt, wenn Sie die Leine in die Hand nehmen. Fangen Sie deshalb da schon mit dem Training an: Nehmen Sie immer wieder die Leine und legen Sie wieder weg. Befestigen Sie sie erst, wenn der Hund ruhig ist. Genauso machen Sie weiter, indem Sie die Tür öffnen. Regt er sich auf, schließen Sie sie wieder. Auch gehen Sie als erster durch die Tür, aber erst, wenn der Hund ruhig ist. Sie brauchen am Anfang eine Menge Geduld, je nachdem, wie lange der Hund sich dieses Verhalten schon angewöhnt hat.
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Misserfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE dem Hund folgen, wenn er zieht, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn er einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihr Hund richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn er versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen und zwar jedesmal.
    Oft liegt das Ziehen auch an der Art, wie die Leine gehalten wird. Meistens wird die Leine zu kurz gehalten, mit Zug. Zug erzeugt Gegenzug, der Mensch zieht weil der Hund zieht und der Hund zieht immer mehr dagegen. Der Hund kann diesen Kreislauf nicht lösen, das kann nur der Mensch.
    Meistens kann ein Hund sich auch nicht konzentrieren. Man kommt aus der Haustür und schon soll der Hund, ohne sich ausgepowert oder gelöst zu haben, locker an der Leine gehen. Die Leinenführigkeit sollte immer nur zwischendurch geübt werden, zuerst darf der Hund laufen und schnuppern, dann wieder 10 Minuten üben u.s.w.. Erst, wenn das immer besser funktioniert, wird es irgendwann gefestigt sein und der Hund läuft immer und überall an lockerer Leine. Üben, egal was, sollte man nie im Ernstfall sondern immer entspannt und gezielt.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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