Was tun, wenn die Hündin an der Lein bockt?

Thema: Leinenzug
  
spontan_spontan schrieb am 02.10.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo liebes Hundetrainer-Team,


ich habe seit 2 Wochen einen Mischling, weiblich, mittelgroß, ca. 11 Monate alt aus Rumänien. Sie ist eigentlich total lieb, sehr gut sozialisiert und mit anderen Hunden klappt es auch super. Leider beginnen die Probleme, sobald eine Leine ins Spiel kommt. Sie bleibt ständig stehen, bockt und will nicht weiter. Schmerzen schließe ich aus, da ich erst vor kurzem beim Tierarzt war, um sie dort vorzustellen. Sobald andere Hunde dabei sind, und sie frei laufen kann, tobt sie auch ausgelassen. Ich habe natürlich schon vieles ausprobiert, das übliche Abwarten, leichter Zug, bzw. auch leichte Impulse an der Leine, sie nicht zuzutexten, in die Richtung schauen, in die ich gehen will, etc. Manchmal klappt es, aber manchmal kann ich selbst nach 10-15!! Minuten an einer Stelle nichts erreichen.


Meine Frage ist nun, wie lange soll ich ihr Spielchen mitspielen, und ab wann soll ich ihren Widerstand durch stärkeren Zug meinerseits brechen, um zumindest aus der aktuellen Situation rauszukommen? Ich weiß, dass man sicher viel Geduld braucht, und will sie auch nicht überfordern, aber irgendwann muss sie doch auch lernen, dass sie mit diesen Aktionen keinen Erfolg hat. Das Training mit Leckerlies habe ich auch schon versucht, auch das beeindruckt sie recht wenig. Ich werde sicher auch mit ihr eine Hundeschule besuchen, dies geht aber leider im Moment noch nicht, da ich sie nur mit Tragen in mein Auto bekomme. Ich arbeite gerade daran, indem ich sie im/am Auto füttere. Für einen Rat wäre ich sehr dankbar.


Viele Grüße Achim 

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Antworten(1)
  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 05.10.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Abend,
    Sie sollten davon ausgehen, dass Ihr Hund mit Leinen keine gute Erfahrung gemacht hat. Vielleicht wurde sie eingefangen und hat jetzt davor Angst.
    ich schlage Ihnen vor, dass sie ab sofort nur noch Futter aus der Hand für Leistung bekommt. Vorläufig nichts oder nur wenig abends in den Napf. Falls Sie Nassfutter füttern, kaufen Sie einen Futterbeutel, den man waschen kann.
    Wenn Hunger hat, werfen Sie Futter den Weg entlang, erspielen Sie alle Wege. Futter gibt es nur für Leistung - bleiben Sie stur.
    Gehen Sie nicht zu früh in eine Schule, sondern bauen Sie zuerst eine stabile Beziehung auf. Sonst prägen Sie Ihren Hund auf andere Hunde anstatt auf sich, lassen Sie sich Zeit und bleiben Sie stur!
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    www.hundimedia.de

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