Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Meine Hündin zieht

Thema: Leinenzug
  Nordrhein-Westfalen
Tanja37 schrieb am 05.05.2015   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Mix Jack russel belgischer Schäferhund , weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo ich habe eine Jack russel belgischer Schäferhündin und mit ihr ruhig spazieren geht geht nicht... Sie zieht richtig heftig... Was kann ich tun.. Sie ist auch über nervös und hat auch schon sehr viel kaputt gemacht wenn sie alleine zu Hause war!!! Was kann ich tun das es auf hört?? LG

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 06.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Tanja,
    das sind ja einige "Baustellen". Ich denke, dass die Hündin einfach noch nicht erzogen wure. Sie kennt keine Grenzen und keine Disziplin, ist deswegen auch so nervös. Hunde mögen es, wenn man ihnen genau zeigt, was sie tun und lassen sollen. Wie gesagt, zeigen, nicht sagen. Sie verstehen uns nunmal nicht, wenn wir mit ihnen reden.
    Wenn Ihre Hündin an der Leine zieht, geht sie vor und führt das "Rudel" an. Sie ist deswegen überfordert und nervös.
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Mißerfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE dem Hund folgen, wenn er zieht, damit er keinen Erfolg hat. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihr Hund richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn er versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen.
    die meisten Hunde, die nicht alleine bleiben können, ertragen es nicht, alleine in einem Zimmer zurückzubleiben. Fangen Sie deshalb da schon mit dem Üben an:
    Gehen Sie täglich, ohne den Hund wohin zu schicken oder auch nur zu beachten, aus dem Zimmer, schließen die Tür, kommen sofort wieder rein, durchqueren das Zimmer, verlassen es wieder u.s.w., ca. 10 Minuten lang und immer wieder den Tag über. Machen Sie das so lange, bis sich Ihr Hund vor Langeweile entspannt. Dann haben Sie ein großes Stück gewonnen.
    Üben Sie das Gleiche dann mit der Wohnungstür bzw. Haustür. Jacke an, Schuhe an, Schlüssel nehmen, gehen. Sofort reinkommen u.s.w, alles, ohne den Hund zu beachten. Auch das so lange, bis ihn dieses "Spiel" langweilt und entspannt.
    Wenn das klappt, bleiben Sie etwas länger draußen, gehen Sie um den Block und steigern die Zeit immer mehr.
    Sehr wichtig ist, kein "Bleib", "Brav" oder sonstiges Verabschieden, Sie gehen einfach. Dadurch lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist. wenn Sie gehen.


    Viel Erfolg wünscht Ihnen
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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