Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Was ist das beste für den hund

  Nordrhein-Westfalen
Ale 85 schrieb am 19.02.2018   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Deutscher Schäferhund, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Vorweg erstmal Hallo,

kurzen mal zu meiner Person ich bin 32 Jahre alt und habe seit 17 Monaten einen Deutschen Schäferhund. die Hündin habe ich seit sie 9 Wochen alt ist und lebe mit ihr zusammen vor ein paar Monaten hat sich die Situation allerdings ein wenig verändert und ich habe eine neue Frau kennengelernt mit einem zweijährigen Kind.ich muss ehrlich zugeben dass es am Anfang echt gut aussah in dieser Konstellation mit Hund mit Kind alle unter einem Dach und habe dann im Nachhinein gemerkt bzw mir wurde von meiner Lebensgefährtin gesagt das es doch größere Probleme gebe sobald ich die Wohnung verlasse.das hat sie aber erst über zwei Wochen für sich behalten weil sie dachte sie würde mit der Situation zurechtkommen an dem Abend wo sie mir sagte dass sie erstmal den Hund nicht mehr in ihren vier Wänden haben will weil der Hund sie angeknurrt hat.auf öfteren Nachfragen von mir ob die Situation in tagsüber ganz gut gelaufen ist wurde mir immer gesagt das alles okay sei und in meiner Gegenwart war es auch so bis meine Lebensgefährtin ihr den Verband wechseln wollte und der Hund sie angeknurrt hat jetzt hat sie Angst das was passieren kann. Sie kann den Hund nicht mehr einschätzen bzw vertraut dem Hund nicht mehr und hat Angst dass was mit dem Kind passieren könnte.

daraufhin bin ich erstmal mit dem Hund zusammen in die andere Wohnung zurückgegangen um einen gemeinschaftlichen Weg zu finden der Punkt ist der dass ich Anfang April operiert werde und danach 3 Monate lang auf Gehhilfen angewiesen bin und den Hund in dieser Zeit nicht ausführen kann der Hund muss also für drei Monate zu meinem Vater.

ich versuche natürlich mit meiner Lebensgefährtin einen Weg zu finden die Konstellation so zu gestalten das ist dann zu einer wieder Zusammenführung kommt ich bin an einem Punkt wo ich nicht mehr weiß ob das was ich überhaupt Versuche mache und tue einfach nur noch dafür ist den Hund auf jeden Fall zu mir und der Familie zurückzuholen nachdem ich wieder fit bin oder aber vergesse ich die Interessen des Hundes und Gefühle völligst um dem Gedanken dass der Hund woanders lebt aus dem Weg zu geben.

ich bin mir sicher das ist schwer für den Hund ist aber durch die OP ist es in diesem Fall nicht anders möglich als den Hund über die drei Monate bei meinem Vater wohnen zu lassen wäre es egoistisch wenn ich nach drei Monaten den Hund aus dem Umfeld an dem er sich nach dem Schock grade mal gewöhnt hat raus zu reißen um ihn zurückzuholen in eine Situation wo einige Sachen wie Stellung im Rudel bzw Umstellung mehrere Personen im Haushalt also mehrere Stress Faktoren wieder auf dem Hund einprasseln.

ich habe das Gefühl mich soweit reingesteigert zu haben unbedingt eine Möglichkeit zu finden meinen Hund den ich auch über alles liebe zu mir zurück zu holen. bis ich jetzt einmal an dem Punkt, wo ich mich fragen muss was für den Hund in diesem Fall und Situation am besten ist dass sie Situation schlecht für den Hund ist ist mir bewusst aber ich will es nicht noch schlimmer für den Hund machen. dadurch dass ich ihn hin und her reiße würde mich sehr freuen wenn mir jemand ein oder anderen Rat

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 24.03.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Ale, leider kann ich Ihnen erst jetzt antworten. Hunde können sich sehr gut auf neue Situationen einstellen, wenn sie nicht gerade sehr ängstlich vom Charakter sind und es dadurch notwendig ist, dass der Hund einen Struktur hat, die jeden Tag gleich ist. Die Frage ist natürlich, wie Ihre Lebensgefährtin dazu steht, ist sie überhaupt bereit mit dem Hund zu arbeiten oder will sie gar keinen Hund in Ihrer Nähe haben. Ein Hund, der Schmerzen hat reagiert zudem noch anders, als ein gesunder Hund. Ich an Ihrer Stelle würde mir eine Fachfrau/-mann vor Ort nach Hause bestellen, damit dieser den Hund einschätzt und dann kann im Familienverband geklärt werden, ob der Hund in Ihre Familie passt. Ist dies nicht geklärt, können Sie sich den Umweg über Vater aufpassen und und und sparen und direkt eine andere Lösung für den Hund finden. Leider kann ich Ihnen diese persönliche Entscheidung nicht abnehmen.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf
    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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