Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Versteckt sich vor Angst

  Nordrhein-Westfalen
Phoebe und Katzen schrieb am 14.05.2016   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Rumänischer Mix (Schäferhundgröße), weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Ich habe eine sehr ängstliche 1.5 jährige Hündin sie ist seit einem Jahr bei uns. Anfangs konnte ich nur mit Sicherheitsgeschirr und Halsband vor die Tür gehen (Angst vor Menschen + Hunden und unbekannten Dingen) mittlerweile geht das spazieren gehen gut. Allerdings geht sie auch nur mit mir, mein Mann hat keine Chance mit Ihr vor dir Tür zu gehen. Er darf mit Ihr kuscheln sie füttern usw. Aber sobald er mit Ihr ohne mich spazieren gehen will versteckt sie sich. Und das auch wenn ich beruflich 2-3 Tage weg muss. Sie hält dann tatsächlich den ganzen Tag an und läßt sich nur bis vor die Tür überreden wenn es gar nicht mehr geht um Ihr Geschäft zu erledigen und dann sofort wieder rein.
Auch ist sie sehr geräuschempfindlich , sehr schlimm sind regengeräusche schon eine halbe Stunde bevor es auch nur ganz leicht zu regnen beginnt ist Phoebe im Bad verschwunden. Für einen Tip wäre ich sehr dankbar. Ich hatte bereits vorher auch einen sehr ängstlichen Spanischen Rüden der sich nach längere Zeit sehr zutraulich und anhänglich zeigte aber meine jetzige Maus ist sehr extrem.

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 15.05.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Phoebe,

    Hunde aus Rumänien oder generell aus dem Ausland haben oft traumatische Erlebnisse hinter sich. Sie suchen sich dann meistens in der Familie eine feste Bezugsperson, so wie in Ihren Fall Sie es für den Hund geworden sind. Diese Hunde brauchen eine feste Struktur (Tagesplan) und ganz feste Rituale. Der Hund muss Vertrauen zu Ihrem Partner bekommen und alle Aktionen, wie Spiel, Futter etc. sollten von Ihrem Partner ausgehen. Zunächst im Beisein von Ihnen und dann ohne Sie. Gehen Sie zusammen mit Ihrem Partner und Hund raus, suchen Sie sich eine bestimmte Stelle aus, wo Ihr Hund machen kann und soll und sobald er gemacht hat, wird er gelobt und Sie gehen dann zusammen wieder rein. Das machen Sie an verschiedenen Tagen immer wieder, bis dann nur Sie wieder nach Hause gehen Ihr Partner aber noch einige Minuten mit dem Hund draußen bleibt. Zeit des draußen bleiben nach und nach verlängern und wenn das gut klappt, Das Rausgehen ohne Sie allein versuchen aber nur zum Pinkeln etc. an die Stelle, die der Hund schon kennt.

    Desweiteren sollte auch Ihr Partner Alltagshandlungen von Ihrem Hund abverlangen, wie z.B. SITZ, PLATZ - das, was der Hund schon kann. Ferner sollte Ihr Partner mit dem Hund spielen oder ihm Tricks beibringen, die Bindung aufbauen. Es wird viel Zeit und Geduld brauchen.

    Bei Unsicherheiten suchen Sie sich eine Hundetrainerin/-Trainer vor Ort, der Ihnen helfen kann, daß Problem zu lösen.

    Viele Grüsse

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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