Hund bellt massiv andere leute an

Angst ❯ Vor Menschen
beltza schrieb am 29.10.2016
Hallo
Meine 2 jähroge mischlings hündinn rennt sobald man länger ruhig an einem ort sizt oder ist im affenzahn auf alles was vorbei läuft zu & bellt es an. Beissen tut sie nicht aber die leute kriegen es häufig mit der angst zu tun & ich bin dann die böse hundehalterinn & meine dame wird als hoch agressiv beschimpft. Natürlich haben nir wenige verständniss dafür dass ich sie desswegen nicht konsequent angeleint lassen möchte, da ich ihr & mir auch die chance geben will ein anderes verhalten zu lernen. Was nicht möglich ist wenn man sich der situation nicht aussezt. Nun abrufen lässt sie sich in der situation gar nicht mehr & auch meine ablenkungsmanöver bemerkt sie kaum pder ignoriert diese. Kaum gehe och aif meinen hund zu weicht sie aus & schimpfe ich mit ihr denkt sie wohl och belle mit & geht noch näher an das anbell subjekt zu. Wie schon gesagt sieht das für die angebellten wohl sehr agressiv aus, ich denke sie hat wohl eher angst denn sich weicht auch immerwieder geduckt zurück. Bellend wohlverstanden. Da es nun schon zwei dreimal zu sehr inangenehmen situationen gekommen ist, muss sich das schleinigst ändern ansonsten bin ich wohl gezwungen sie trotzdem die ganze zeit an der leine zu lassen.. besten dank um ihre hilfe. Grüsse
2 Antworten
Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu bellen“, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
Bauen Sie Vertrauen auf:
Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
Homepage: www.hundimedia.de
Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
Partner: Hundewelt, siehe meine Artikel


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Pardon,die Grußformel ist nicht mitgekommen
Gruß Inge Büttner-Vogt
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