Hündin hat Angst in die eigene Wohnung zu gehen, was tun?

  
JanniAki schrieb am 09.02.2022   
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Hallo :)
mein Freund und ich waren letzte Woche im Urlaub mit unserer Hündin ( 1 1/2 Jahre - Mischling aus Old English Bulldogge, Labrador usw. ).Während des Urlaubs habe ich mir den Fuß gebrochen. Den Vorfall hatte meine Hündin zum Glück nicht mitbekommen. Sie hatte sich ganz normal verhalten. Am Sonntag sind wir dann zurück nach Hause gefahren. Schon da hat sie sich geweigert in die Wohnung zu gehen. Jetzt bin ich an die Wohnung gebunden und vertraute Personen kümmern sich um die Gassirunden. Mir ist aufgefallen, dass sobald sie vom Gassigang zurück ist und ich alleine in der Wohnung auf sie warte, sie einfach nicht rein will. Sie zieht die Rute ein, duckt sich, die Ohren sind nach hinten gelegt, sie zittert und atmet schnell. Außerdem will sie dann nichts essen, will keine Leckerlis von mir und hört nicht auf mich. Diese Situation hatten wir nie! Sobald mein Partner zu Hause ist oder enge Bekannte, die meine Hündin mag, ist alles wieder in Ordnung, sind wir aber alleine in der Wohnung, meidet sie mich...


Auch als wir gestern Freunde besucht haben, ist sie glücklich in die neue Wohnung und hat alles beschnuppert (mein Freund war dabei). Ich weiß jetzt nicht, wo das Problem ist. Als Anmerkungen, ich laufe auf Unterarmgehstützen und trage einen Vacschuh.... Vlt. mache ich ihr so Angst. Ausnahmen sind nachts, da kuschelt sie sich zu mir ins Bett und morgens wenn mein Freund sie vor der Arbeit nach dem Gassigehen nach Hause bringt, da ist sie dann tiefenentspannt.....Ich weiß einfach nicht, was plötzlich los ist bei ihr. Schöne Spiele, gekochtes Essen, alles lehnt sie ab bzw. zwingt sich diese durchzuführen. Ich lasse sie auf ihrer Decke in Ruhe, da sie sich dort relativ schnell entspannt. Anfassen lässt sie sich von mir und zeigt kein aggressives Verhalten. LG Jeanette

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Antworten(1)

  • Marie-Louise Kretschmer
    Marie-Louise Kretschmer (Hundetrainer)
    schrieb am 09.02.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Abend, ich vermute, dass das Verhalten im Moment mit den Unterarmgehstöcken etc. zusammenhängen kann. Hatten Sie die Hündin bereits als Welpe,? Woher kommt sie? Wissen Sie etwas über ein Trauma, das sie in der Präge- und Sozialisierungsphase (bis ca. 16 Wochen) durchgemacht hat? Ich könnte mir vorstellen, dass in dieser Phase etwas passiert sein könnte, was sie heute mit den Unterarmgehstöcken etc. verbindet. Geben Sie mir doch noch einige Infos.
    Viele Grüße aus Wiesbaden
    Marie-Louise Kretschmer
    www.Hundeausbildung-naturnah.com

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