Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Angsthund

  Baden-Württemberg
Goerler_Françoise schrieb am 06.12.2017   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Wippetmix, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Der Hund ist mit anderen Tieren äusserst sozial. Sie hat aber ein Riesenmanko mit fremden Menschen sei es im Haus oder Alltagssituation draussen. Auch der Bezug und das Vertrauen zu mir muss noch wachsen. Draussen läuft sie noch an einer langen Schleppleine. Wo und wie fange ich an mit ihr daran zu arbeiten. Ich kann und möchte nicht anfangen mit dem Hund laufen zu gehen zu Zeiten wo niemand unterwegs ist. Bringt beiden nichts. Der Hund ist noch nicht bei mir. Ich war jede Woche laufen mit ihr und hatte sie jetzt 3 Tage zur Probe bei mir. Mein Herz ist beim Hund. Doch der Verstand zweifelt. Der Hund ist aus dem Rettungsschutz und z.z. an einer Pflegestelle. Da ich berufstätig bin würde Julie 4 Tage in der Woche zum Dogsitting auch dort tagsüber wieder sein. Nun möchte man eine Entscheidung von mir. Der Hund ist ein Angsthund und wird es wahrscheinlich auch immer bleiben. Mal mehr mal weniger. Schaffe ich das einen "einigermassen alltagstauglichen" Hund zu haben und wie fange ich an?

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 12.12.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, stellen sie sich ganz ehrlich ein paar Fragen.
    Z.B. habe ich wochentags die Zeit ( und Lust) mit einem Angsthund zu arbeiten?
    Bin ich bereit den Rest des Hundelebens mögliche Einschränkungen hinzunehmen ( Reisen, Ausflüge, Besucher etc)?
    Kann ich mir das Dogsitting auf Dauer leisten? Wie sieht es aus, wenn der Hund irgendwann alleine zu Hause bleiben muß?
    Wird sich meine Lebenssituation absehbar ändern ( Kinder, Umzug)? Habe ich dann die Kraft und Ausdauer unter Umständen bei einigen Dingen wieder ganz von vorne anzufangen?
    Komme ich ganz alleine zurecht beim Training eines Angsthundes oder benötige ich eventuell professionelle Hilfe (Kosten!).

    Ich kann und möchte Ihnen hier an dieser Stelle keine Empfehlung für pro oder contra geben. Die Entscheidung können und müssen sie ganz alleine treffen. Wenn es hilft schreiben sie sich auf einem Blatt auf, was FÜR die Aufnahme der Hündin spricht und was DAGEGEN. Am Ende schauen sie, auf welcher Seite mehr Punkte stehen. Vielleicht hilft ihnen dies dann bei ihrer Entscheidungsfindung.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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