Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Angst

  Niedersachsen
rocki schrieb am 06.05.2015   Niedersachsen
Angaben zum Hund: Border collie Mix, weiblich, kastriert, Alter 3-12 Monate

Wir haben seit einer Woche den 7 Monate alten Hund.
Sie ist sehr ängstlich. Sie ist aus dem Tierschutz und kommt ursprünglich aus Rumänien.
Ist stubenrein aber vor Menschen hat sie Angst.
Mit meiner Frau klappt das schon sehr gut und auch mit einer bekannten von uns aber mich lässt sie nicht zu nah kommen dann ist sie weg. Neulich lag sie auf der Decke und ich wollte sie streicheln da knurte sie und schnappte nach meiner Hand.
Die Leine mag sie auch nicht es ist schon schwierig ihr das Halsband anzumachen.
Wenn dann die Leine dran ist legt sie sich hin und geht kein Stück.
Was können wir tun das es ihr gut geht und das sie mich akzeptiert?
Danke
Mfg T.Gablik

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 07.05.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Herr Gablik, ihre Hündin lebte wahrscheinlich irgendwo in Rumänien als Strassenhund bevor sie aufgegriffen wurde. Diese Hunde haben erfahrungsgemäß meist sehr schlechte Erfahrungen gemacht, oft (überwiegend) mit männlichen Personen.
    Sie können versuchen, die Hündin aus der Hand zu füttern, Schauen, sie sie dabei aber bitte nicht an. Setzten sie sich irgendwo hin, wo es ruhig ist und sie nicht gestört werden. Dann lassen sie die Hündin entscheiden, wie lange sie braucht, bis sie ihnen etwas abnimmt. Reden sie auch nicht auf sie ein. Wenn sie etwas gefressen hat, gehen sie ganz ruhig aus dem Raum. Sie muß erst einmal wieder lernen, auch männlichen Personen zu vertrauen.
    Wenn sie Stress hat beim Anlegen eines Halsbandes gibt es 2 Möglichkeiten. Entweder sie lassen es grundsätzlich um oder sie benutzen ein Geschirr.
    Benutzen sie keine kurze Leine sondern eine Schleppleine zum Gassigehen. so hat die Hündin mehr Freiraum zu ihnen und kann dadurch entspannter agieren.
    Gehen sie keine großen Runden. Sie muß erst einmal das nahe Umfeld erkunden können und dort Sicherheit gewinnen. Belohnen sie die Hündin viel, wenn sie draussen sind. Sie können ihr immer wieder Futter/Leckerchen anbieten. diese muß sie sich aber von ihnen abholen. Wenn sie nichts nimmt draussen. Nicht verzweifeln, wenn die Hündin mit der neuen Umgebung noch so viel Stress hat, kann sie nichts fressen.
    Ich würde ihnen außerdem empfehlen sich an einen Hundetrainer mit der Zusatzausbildung zum Verhaltensberater zu wenden. Dieser kann sich alles vor Ort ansehen und mit ihnen gemeinsame Übungsmöglichkeiten zu den Problemen besprechen. Manchmal ist auch eine Unterstützung des Trainings durch Bachblüten/ Homoöpathie oder andere angst- und stressreduzierende Wirkstoffe sinnvoll. Wer Stress hat, kann nicht gut lernen.
    Adressen finden sie z. B. beim BHV unter http://www.bhv-net.de/ oder bei der Gesellschaft für Tierverhaltensmedizin und -therapie - GTVMT unter http://www.gtvt.de/ .

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick

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