Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie reagiere ich richtig?

  Nordrhein-Westfalen
Lisa_Ja schrieb am 22.02.2016   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Olde English bulldogge, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hi, wir haben seit knapp zwei Wochen einen Welpen (12 Wochen alt)
Als wir sie abholten, war sie nur an das Haus gewöhnt - war, wenn überhaupt, einmal am Tag draußen und ohne Leine, nur im garten!
Jetzt müssen wir einiges aufholen und mal klappt es, mal nicht. Sobald wir draußen sind, hat sie total Angst bzw sie ist sehr unsicher, zieht die Rute ein und zittert. (Vor allem, wenn es regnet, der Wind geht oder es dunkel ist) Wenn wir dann ums Haus "Gassie gehen" ist es eher eine Tortur für sie, ich versuche es so angenehm wie möglich zu machen, jedoch klappt es auch nicht, sie mit Gerüchen abzulenken...sobald ein LKW hier lang fährt oder ein lautes Geräusch ertönt - ist Holland in not -
Dann winselt sie und will sich bei mir nur noch verstecken, oder aber flüchten'

Wie reagiere ich in so einem Moment richtig?

Wäre sehr dankbar über einen Rat,
Danke!

Mit freundlichen Grüßen
Lisa

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Antworten(3)

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 23.02.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Liebe Lisa,

    hier brauchen Sie Geduld und Ruhe. Ihr Hund ist mit 12 Wochen noch ein Baby und da ist die weite Welt draußen gruselig.
    Wichtig hier ist, dass Sie Ihrem Hund Schutz bieten, ohne Mitleid zu haben. Wenn der Hund zu Ihnen kommt und Körperkontakt sucht, so geben Sie ihm diesen, beschäftigen sich aber mit Ihrer Umwelt. Das Gras ist spannend, der Stein ist spannend, so dass Ihr Hund neugierig wird und merkt, dass alles okay ist.
    Es wäre sicher auch hilfreich, wenn Sie sich eine gut geführte Welpengruppe anschauen und ggf. dort hingehen oder sich einen Trainer mal ins Haus holen, der sich die Situationen anschauen und ggf. Tipps geben kann, wie Sie am besten reagieren.

    Gruß
    Andrea

  • Lisa Ja
    Lisa Ja
    schrieb am 23.02.2016

    Liebe Andrea,

    vielen Dank für die schnelle Antwort!
    Das hilft mir schonmal weiter, zum Glück wird das Wetter wieder etwas "trockener"!
    In einer Welpenschule waren wir jetzt einmal zur Probe, werden aber weiter hingehen.

    Wäre es evtl hilfreich für die kleine, wenn wir verschiedene Orte besuchen, also damit sie viel kennenlernt und viele Eindrücke sammeln kann?

    Ich schätze es ist wie bei einem Baby, oder? Man muss ihr einfach die große weite Welt zeigen?! Vielleicht auch zu Freunden mit Hunden fahren? Oder einfach nur mit denen spazieren, damit sie es sieht wie es geht?

    Fragen über fragen, ist ja alles neu, möchte einfach nur alles richtig machen!

    Liebe Grüße
    Lisa

  • Andrea Winter
    Andrea Winter (Hundetrainer)
    schrieb am 24.02.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Lisa,

    ja das würde schon helfen. Üben Sie mit Ihrem Hundekind verschiedene Situationen. Bleiben Sie dabei ruhig und lassen Sie die Maus in Ruhe alles anschauen.
    Denken Sie aber bitte immer daran, dass gerade Welpen sehr sehr viel Ruhe brauchen. Hunde benötigen viel Schlaf und Welpen besonders, gern so 18 bis 21 Stunden.
    Also bei allem Forscherdrang bitte nicht überfordern.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute
    Gruß
    Andrea

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