Was tun, wenn Hündin eine Kläfferin ist?

  
Michy1 schrieb am 04.11.2021   
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Meine Hündin ist ein kleiner Mischling und ist gerade 11 Jahre alt geworden. Die Hündin ist total lieb, aber leider nur zu Menschen. Völlig unkompliziert und anspruchslos. Aber wehe, ich raus, mit cYlin. Dann muss ich täglich mit Argusaugen schauen, ob mir andere Hunde entgegenkommen. Größe des fremden Hundes ist egal. Wenn ich von weiten schon einen anderen Hund sehe, muss ich mich schnell verstecken, ducken, hinter parkenden Autos, in Geschäfte reingehen, u.s.w. aber wehe, ich habe den fremden Hund zu spät gesehen, aber cYlin hat den fremden Hund gesehen, dann geht das total lautet Gekläffe los und zwar so lange, bis der fremde Hund, aus cYlin, ihren Sichtfeld ist. An eine Unterhaltung draußen mit anderen Menschen ist dann nicht mehr zu denken. Denn das laute Gekläffe von cYlin übertönen die menschlichen Gespräche. Auch draußen, mal ein Eis essen, oder auch einen Kaffee trinken, ist nicht dran zu denken. Denn wenn wieder ein fremder Hund vorbeikommt, ist cYlin mit ihren total lauten Gekläffe nicht mehr zu halten.


Ich lasse cYlin auch an keine fremde Hunde schnüffeln. Denn cYlin beschnüffelt für 2 Sekunden den fremden Hund und dann jedesmal schnappt cYlin zu. Alleine deshalb schon, kann ich niemals cYlin von der Leine lassen. Denn wenn cYlin einen anderen Hund erblickt, Größe spielt bei cYlin keine Rolle, dann würde cYlin, wie von der Tarantel gestochen, auf den anderen Hund zurennen und sofort "SCHNAPPEN" habe ich nämlich schon alles hinter mir. Nun ist cYlin ja schon 11 Jahre. Nun kann man cYlin, das total laute Gekläffe nicht mehr abgewöhnen? Oder? Wollte eigentlich immer deshalb einen Hundephysiologie besuchen, aber ein Hundephysiologie war und wird immer für mich unbezahlbar bleiben. Kann ich überhaupt noch etwas ändern? Für einen hilfreichen Tipp wäre ich wirklich sehr, sehr dankbar. L.g. joens

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 07.11.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,
    Bitte gehen Sie niemals direkt auf einen Hund oder einen Menschen zu. Bauen Sie Vertrauen auf: Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen.
    Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns, wenn der Hund an der Leine pampt. Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu bellen“ oder zu fliehen, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen. Sie ducken sich, verstecken sich und machen damit einen unsicheren Eindruck auf Ihren Hund, also kläfft sie alles weg....
    Geben Sie Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund oder eine Leinen-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung und nehmen Sie den Blickkontakt heraus. Bleiben Sie in Bewegung und lassen Sie ihn nicht am Rand sitzen und beugen Sie sich nicht über ihn, das baut unnötig Stress auf.
    Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen Sie sie unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!!!!!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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