Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Hund bellt andere Hunde an

  Hamburg
hundertneunziger schrieb am 26.07.2014   Hamburg
Angaben zum Hund: Weißer Schweizer Schäferhund, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Tja, was soll ich sagen... ich kann ihr Bellen nicht deuten. Mal hat sie eine Bürste im Nacken, mal nicht ,bellt hell und kurz oder sie will entweder weit weg vom anderen Hund oder hin...
In der Regel wenn es zum Kontakt kommt hört sie auf schüffelt und ist enstpannt. Ich glaube zu erkennen, dass sie bei nicht selbstbewussten Hunden voll am Start ist und dominiert. Bei anderen Hunden egal wie groß eher das Weite suchen will. Egal ich denke ich brauche vor Ort einen guten Körperspachenkenner... Kann ich Kontaktdaten erhalten ohne gleich beim ersten mal 200 Euro zu berappen? Sorry aber einen guten Hundetrainer zu finden ist schwer und leider nicht immer von Erfolg gekrönt. Ich habe da so meine Erfahrungen.

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Antworten(5)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 08.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    wuff, 200.-- Euro! Ich sage Ihnen ehrenamtlich, dass ich SIE trainieren würde.Die Hunde sind wie sie sind, der Mensch muss lernen. Ich würde Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Hund sicher machen, beschützen und vor allem "lesen" lernen. Das ist in meinem TRaining meine Spezialität, die immer klappt. Ihr Hund ist unsicher und muss viele eigene Entscheidungen treffen. In jeder Struktur gibt es einen Beschützer, Chef, Lehrer, der die Fäden in der Hand hat, sonst fährt der Berieb an die Wand.
    Ihren Hund würde ich nicht als dominant bezeichnen, er weiß nur nicht , wie er sich verhalten soll. Ich mache Ihnen jetzt einmal einen Vorschlag und Sie schauen einmal wie es passt:

    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt, weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand stehen und mit einem Leckerchen ablenken, aber das ist nur der allererste Schritt.
    Dann kommt das L für immer weg. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer mein Körper dazwischen, wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben!
    Wenn er zu Ihnen schaut und wartet, was Sie sagen, bekommt er immer mehr Freiheit, aber er kann jederzeit bei Ihnen Schutz suchen.
    In meinen Bücher - besonders in meinem zweiten - wird es mit Bildern erklärt, was ich meine, Sie finden sie über www.hundimedia.de
    Viel ERfolg, ich würde mich freuen, wieder von Ihnen zu hören
    Inge Büttner-Vogt




  • hundertneunziger
    hundertneunziger
    schrieb am 10.08.2014

    Liebe Inge Büttner-Vogt,
    vielen Dank für Ihre Antwort! Ihre Tipps kenne ich natürlich. Leckerchen gibt es bei meiner Süßen
    zur Ablenkung nicht. Zur Belohnung, wenn sie mit mir ohne Theater zu machen an einen „aufregenden“ Hund mit mir weiter geht ab und zu schon (falsch?).
    Bogen machen bring gar nichts, zumal man nicht immer einen Bogen machen kann.
    Ich habe in meiner „Verzweiflung“ für mich 2 Methoden entwickelt die schon helfen aber ich bin davon nicht begeistert. Meine Süße sollte ohne Mittel nicht mehr bellen.
    Ich weiß, dass ich das Problem bin und hoffe, dass mir ihr Buch da weiterhelfen kann.
    Nun zu meinen Methoden:
    1. Sie bekommt von mir ihren Ball an einer Kordel die ich aber halte. Zu 95% interessiert sie dann auch kein anderer Hund mehr
    2. Ich bleibe stehen und beruhige sie indem ich ihre Flanke streichel. Funktioniert, wenn ich das Timing richtig halte zu 100%... obwohl sie dann ab und zu auch dann nach vorne will, aber sich dann doch beruhigt und mir einem kleinen Wuff die Sache auf sich beruhen lässt.
    Weder die erste noch die zweite Methoden sind für mich akzeptabel. Kommt ein Hund um die Ecke,
    habe ich dafür keine Zeit mich vorzubereiten. Bei der früher katastrophalen Leinenführung hat die Anschaffung einer Flexleine den Durchbruch erwirkt. ICH BIN ENTSPANNT! Meine Körperhaltung gerade und selbstbewusst.
    Darf sie 8m vor mir gehen und es kommt was auch immer auf uns zu, rufe ich sie und dann kommt sie sofort und wir gehen an kurzer fixierter Leine weiter. Da sehe ich mein Problem. Wie vermittele ich meinem Hund mit Körpersprache: Da kommt ein Hund, mach dir keinen Kopf. Ich mach das schon? Reicht ein Buch da aus? Glauben Sie mir, ich habe schon viel Geld in Hunde-Menschtrainer
    investiert aber der aus meiner Sicht beste Trainer wollte an diese Problematik nicht so wirklich ran.
    Meine Erfahrung: Grundbeziehung mit dem Hund effektiv umzusetzen kann jeder gute Trainer
    und wenn man sich das zu Herzen nimmt übt und trainiert ist alles wundervoll.
    Nur leider finde ich keinen Trainer für mein Bellproblem. Alle wollen wieder von vorn anfangen und dafür sind i.d.R 200 Euro fällig. Kennen Sie einen Kollegen aus Hamburg der anders tickt?
    Herzliches Wuff
    Susanne Bartelt

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 10.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Wuff zurück,
    wuff, nein ich kenne mich nicht in Hamburg aus. In Wiesbaden - In 4 Trainingseinheiten - gehen meine Menschen mit ihren Hunden bei Fuss und pampen nicht mehr, haben KOMMEN, BLEIBEN und nicht BELLEN und vieles mehr gelernt - nur leider nützt es nichts, wenn ich es Ihnen nicht zeigen kann, wie meine Methode funktioniert - kraft Ihrer Person ohne Manipulation mit Ball oder Leckerchen. Sie sagen selbst, dass Sie damit unzufrieden sind. Wenn es klappt, lassen Sie es dabei.Da es die Arbeit an Ihnen und nicht am Hund ist, kann man sie nicht beschreiben.
    Noch ein paar Fragen für Sie:
    Ist Ihr Körper grundsätzlich zwischen dem Ereignis und Ihrem Hund?
    Wenn kein Bogen geht, ein Richtungswechsel geht immer, um den Hund herunter zufahren.
    Schauen Sie zum Ereignis anstatt zu Ihrem Hund, der mit einem LASSES am Ereignis vorbeigeführt wird - kommt er vor Ihren Körper, und schauen Sie zum Ereignis kann es nicht klappen.
    Sind Sie früh genug mit der Einwirkung? Suchen Sie die Ereignisse, um zu üben?
    Ich gehen mit Shadow bestimmt 10 Mal vorbei, komme wieder, bis der Mensch seine Haltung so optimiert hat, dass der Hund weder bellt noch pampt. Ich weiß, ich weiß, das nützt Ihnen herzlich wenig, aber vielleicht können Sie durch die Fragen noch ein bisschen weiterkommen,
    herzliche Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • hundertneunziger
    hundertneunziger
    schrieb am 10.08.2014

    Vielen Dank! Ich werde Probanten bestellen um das zu üben..... schauen wir mal

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 10.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Viel ERfolg!!!!

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