Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Hund zieht beim Spaziergang an der Leine

igor schrieb am 09.08.2014
Angaben zum Hund: französische Bulldogge, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Unsere 2 1/2jähre Französische Bulldogge Igor hat es beim Spaziergang immer sehr eilig. Das zeigt sich darin, dass immer Spannung auf der Leine ist u er immer meint vorn weg laufen zu müssen. Bleibe ich dann stehen kommt er an meine Seite und wartet bis ich wieder los laufe aber nach 2 Schritten fällt ohm wahrscheinlich wieder sein wichtiger Termin ein und er stürmt wieder los ohne Rücksicht auf mein Schultergelenk. Treffen wir dann auch noch auf einen anderen Hund gibt es dann kein Halten mehr...alle anderen sind erst einmal doof u müssen wütend weggebellt u angeknurrt werden bevor er sich dann mit einem Ruck auf den vermeintlichen Feind stürzen will u meine Schulter wieder überstrapaziert wird. Er reagiert sehr auf Körpersprache u auch zu Hause ist er sehr gehorsam u bekommt konsequent Grenzen gesetzt, aber mit ihm an der Leine weiß ich echt nich mehr weiter. Gerade habe ich ein Halti abgeändert sodass ich es für diese kurzköpfige Rasse benutzen kann u es klappt gut aber es sollte eigentlich keine Dauerlösung sein. So...was mache ich verkehrt?

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 16.08.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    das Halti ist eine Manipulation, die nichts mit Ihrer Autorität sprich Schutz des Hundes zu tun hat.
    Hunde ziehen von uns weg, weil wir nicht spannend sind und nur „Gassi-gehen“.
    Ein Hund, der vor unseren Füßen ist, trifft eigene Entscheidungen wie Kreuzen, Zerren, Bellen, weil er uns nicht zutraut, dass wir mit „Ereignissen“ (andere Hunde,Kinderwagen etc,) klarkommen.

    Nehmen Sie bitte eine kurze Leine, die sich später verlängern lässt und versuchen Sie Ihrem Hund zuerst einmal beizubringen, dass er HINTER Ihren Füßen geht. Ihr Arm bleibt an der Hosennaht, bleiben Sie stur – kein Leinenruck – Sie führen – basta! Gehen Sie mit dem linken Fuß los und stellen Sie sich auf einen schwierigen Anfang ein. Wenn Ihr Arm nach vorne geht, haben Sie verloren! Ihr Hund wird springen, zerren und kreuzen.

    Wenn er Ihre Führung anerkennt, bekommt er mehr Raum. Ehe Sie ihn ziehen, gehen Sie ein Stück rückwärts, rufen, locken Sie ihn, werden Sie spannend! Wenn wir für Hunde spannend geworden sind, haben sie keinen Grund mehr, zu ziehen
    Viele Vorschläge und genaue Anleitungen finden Sie in meinen Büchern über meine Homepage www.hundimedia.de.
    Arbeiten Sie mit dem Futterbeute an der 5-m-Leine und spielen Sie viel.
    In allen Strukturen ist der Chef vorne und bestimmt den Weg, werden Sie Beschützer , vom Beschützer zum Vertrauten und Partner.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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