Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Artgenossen anbellen

  Bayern
Tanja 020283 schrieb am 12.05.2016   Bayern
Angaben zum Hund: Deutsch Drahthaar, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo zusammen,
wir haben seit 10 Monaten einen Deutsch Drahthaar Namens Loui. Er ist ein selbstbewusster,verspielter, lieber und toller Familienhund. Wir haben ihm aus dem Ausland (Bosnien) bekommen. Anfangs hat er absolut nichts und niemanden angebellt. Nach ein paar Monaten als wir ihn hatten, hat er damit angefangen. Es ist nicht so, dass er aggresiv wäre, denn sobald er zum anderen Hund hin darf, ist alles wieder gut und er fängt an, mit ihnen zu spielen. Leider wollen das ja aber nicht alle Hundebesitzer. Vor kurzem waren wir in einem Biergarten und es näherte sich eine ältere Frau mit ihrem Hund. Loui hat sich so reingesteigert mit seinem Bellen, dass er auf nichts mehr gehört hat. Die Dame blieb mit Abschicht ca. 2 Meter neben uns stehen und meinte, sie müsse unseren Hund erziehen. Da unser Loui sich eben so reingesteigert hat (er war ja an der Leine und mein Mann hielt ihn fest) hat er während dem Bellen meinen Mann an der Hand erwischt, so dass die Hand auch geblutet hat (er hat nicht gebissen-eher geschnappt). Ich weiß, dass WIR irgendwas falsch machen aber ich weiß leider nicht was. Wir waren schon bei 2 Hundetrainern-allerdings fühlten wir uns bei einem absolut nicht wohl. Der eine meinte, er müsse den Hund zwicken, dass man seine Aufmerksamkeit wieder bekommt, wenn er nen anderen Hund anbellt und die andere Trainerin hat sich nach dem ersten Treffen leider nicht mehr gemeldet (Obwohl ich nicht das Gefühl hatte, sie würde uns nicht mögen). Würde echt gerne einen Tipp bekommen wer uns hier helfen kann bzw. fachlich kompetent ist. Wir würden auch gerne wissen, wie wir unserem Hund in jedem Fall gerecht werden, da wir sehr an ihm hängen. Vielen Dank schon mal.

Mit freundlichen Grüßen

Reissmüller Tanja

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 12.05.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Tanja,
    Sie schreiben, wenn Ihr Hund zu dem anderen Hund hin darf, fängt er an, zu spielen. Das, denke ich, ist schon einmal das erste Problem. Wenn Ihr Hund, aus dem Zerren und Bellen raus, zu dem Hund hin darf, wird er das auch immer wieder machen. Er hat ja manchmal Erfolg damit. Besser wäre es, erstens den Hund NIE angeleint zu anderen Hunden zu lassen, denn das endet oft in einer Beißerei. Zweitens lassen Sie den Hund erst zu anderen Hunden, am besten ohne Leine, wenn er sich benimmt.
    Das Problem liegt auch oft an der Leinenführigkeit. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund immer hinter oder neben Ihnen an lockerer Leine geht. Dann führen nämlich Sie und der Hund muss nicht regeln wenn z. B. ein anderer Hund kommt.
    Wenn Sie an anderen Hunden vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn er zieht, bleiben sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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