Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Aggressivität an der Leine - was tun?

  Nordrhein-Westfalen
calzone01 schrieb am 23.07.2014   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Bulldogge, Französische, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Unsere französische Bulldogge dreht an der Leine teilweise regelrecht durch, wenn sie nur schon von weitem einen anderen Hund sieht. Sie quiekt, winselt, oder aber bellt - teils wirklich hysterisch. Wir versuchen zu unterbinden, haben ein klares Kommando fürs Unterlassen, aber kommen nicht wirklich weiter bei ihr. Allerdings gibt es auch einige wenige Hunde, die sie akzeptiert, wenn sie an der Leine ist - egal ob der andere Hund angeleint ist oder nicht. Auf die freut sie sich regelrecht...
Wir werden nicht schlau aus ihr...

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Antworten(4)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 28.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Kommandos bringen nichts, da steigert sich der Hund nur noch mehr rein weil er denkt, Sie "bellen" mit. Wichtig ist, zuerst die richtige Leinenführigkeit: der Hund darf nur neben oder hinter Ihnen gehen. Wenn das nicht klappt, meint der Hund, regeln zu müssen, weil er das Rudel anführt. Sie sollten führen, nicht der Hund. An anderen Hunden kommen Sie am besten vorbei, wenn Sie einfach weitergehen, Hund an lockerer Leine. Wenn Sie schon beim Anblick eines Hundes Spannung auf die Leine bringen, womöglich schon mit dem Kommando anfangen, heißt das für den Hund : AUFREGEN, Frauchen regt sich auch auf und ich muss das jetzt regeln.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer

  • calzone01
    calzone01
    schrieb am 28.07.2014

    Vielen Dank für Ihre Antwort! :)
    Oh okay, also kein "Nein" mehr, sondern schweigend und zügig weitergehen.
    Und ja, an der Leinenführigkeit müssen wir in der Tat noch arbeiten. Gibt es dafür einen Geheimtipp - außer viel Geduld und Konsequenz?
    Ich habe mal gelesen, dass sogenannte Haltis dabei auch recht hilfreich sein sollen...

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 28.07.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Ganz genau, schweigend und zügig weitergehen, als hätten Sie keinen Hund dabei. Es hilft manchmal auch etwas, wenn man sich auf einen Punkt hinter dem fremden Hund konzentriert.
    Zum Üben der Leinenführigkeit suchen Sie sich am besten einen großen Platz oder eine Wiese. Gehen Sie einfach los, achten nicht auf Ihren Hund, dann muss er auf Sie achten. Dazu eignet sich am besten eine ca. 2m Leine, auf keinen Fall eine Flexi.
    Ein Halti kann helfen, dazu benötigen Sie aber eine richtige Anweisung. Ohne die kann der Schuss nach hinten los gehen und der Hund zieht noch mehr. Bei kurznasigen Hunden eignet es sich sowieso nicht so besonders.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer

  • calzone01
    calzone01
    schrieb am 28.07.2014

    Alles klar, dann werden wir daran in Zukunft noch intensiver und vor allem RICHTIG arbeiten.
    Das mit dem Halti hatte ich mir schon gedacht - in beiderlei Hinsicht.
    Aber mit Ihren Tipps und etwas Übung geht es bestimmt auch so.

    Vielen Dank für die konkreten Tipps!

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