Was tun bei Bellen an der Leine?

  
Nala20 schrieb am 16.02.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,


meine 9 Monate alte Border Collie Hündin ist generell recht sensibel.
Bis vor Kurzem hat sie sich bei den meisten Hundebegegnungen auf den Boden gelegt und ist nicht weitergelaufen, bis der andere Hund weg war. Sie hat nie gebellt.


Seit Kurzem hat sie plötzlich angefangen, andere Hunde anzubellen und dabei sogar ihre Nackenhaare aufzustellen. Und auch Menschen mit unbekannten Dingen (z.B. Walker mit Stöcken) werden angebellt.
Ich weiß nicht, wie ich in diesen Situationen reagieren soll, um ihr Sicherheit zu geben und die Situationen für sie und mich entspannter zu gestalten.


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Antworten(3)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 16.02.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    um einem Hund Sicherheit zu geben sollte man ihn führen. Das heißt, dass Sie NIE der Hündin folgen sollten sondern die Hündin sollte dort hin gehen wo Sie hin wollen. Dazu ist die Leinenführigkeit sehr wichtig. Wie ist die bei Ihrer Hündin? Wie reagieren Sie in diesen Situationen?

    Auf Ihre Antwort freut sich
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

  • Nala20
    Nala20
    schrieb am 16.02.2021

    Also die Leinenführigkeit ist bei ihr überwiegend sehr gut, da läuft sie neben mir mit lockerer Leine. Wenn ein anderer Hund kommt, gehe ich meistens mit ihr ein Stück zur Seite und sie läuft auf der abgewandten Seite. Dann gibt es die Option, dass sie sich hinlegt und nicht mehr weiter zum weiterlaufen bewegt werden kann, was auch problematisch ist. oder eben sie sieht den anderen Hund und springt in die Leine und bellt etc. Dann gehe ich meistens weiter. Dann lässt sie sich aber auch nur mit straffer Leine weiterziehen.

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 16.02.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Dass beim Weitergehen die Leine straff ist, ist wohl nicht zu vermeiden und auch nicht das Problem. Das Problem ist oft, dass der Mensch auf den Hund fokussiert ist, ihn anschaut, redet, beruhigt, schimpft. Besser ist es, kommentarlos zügig weiter zu gehen, nach vorne zu schauen und sich nicht dafür zu interessieren, was der Hund hinter einem tut. Wenn Sie zügig gehen, hat die Hündin keine Chance, sich hinzulegen. Wenn es gar nicht anders geht, drehen Sie, auch hier zügig, um und gehen den Weg zurück bis die Hündin sich beruhigt hat. Wenn möglich stellen Sie sich, bis der andere Hund vorbei ist, etwas abseits vom Weg. Wichtig ist vor allem, dass Sie dieses Muster durchbrechen und die Hündin es sich abgewöhnt, bei anderen Hunden auszurasten.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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