Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Autofahren

MaggyundRex schrieb am 03.06.2016
Angaben zum Hund: Malinois, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo! Ich habe einen knapp 4 Jahre alten Mali aus dem Tierheim adoptiert... er hat das eine oder andere Verhaötensdefizit; die meisten haben wir gut im Griff - ein absolutes Problem ist allerdings das Autofahren... Rex rastet regelrecht aus sobald der Motor startet... er bellt wütend vor sich hin und lässt sich kaum beruhigen; er sitzt währned der fahrt in einer Box die sichtgeschützt ist...

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Antworten(3)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 06.06.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,

    fühlt er sich denn in der Box wohl, wenn der Motor noch nicht läuft? Wie wurde die Box mit ihm trainiert? Geht er gern zum Auto oder ist er da auch schon sehr verhalten? War das immer schon so mit dem Autofahren oder hat es sich durch etwas verschlimmert. Was haben Sie bereits gegen sein Bellen unternommen?

    Bitte beantworten Sie mir noch meine Fragen.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

  • maggyundrex2016
    maggyundrex2016
    schrieb am 08.06.2016

    Hallo Kerstin!

    Rex geht ganz normal und sogar freudig zum Auto hin; er springt ohne Probleme in die Box. Wäre die Box nicht da, würde er in den Kofferraum oder auf die Rücksitzbank springen. Meist ist er schneller im Auto als man gucken kann... ;-) Sonage die Tür / Kofferraumklappe offen steht ist auch alles gut; manchmal regt er sich schon beim Schließen der Klappe auf, spätestens wenn der Motor startet ist Krawall angesagt...
    Ich habe ihn an die Box gewöhnt in dem ich ihn anfamgs eine zeit lang nur in der Box gefüttert habe damit er sie mit etwas Positivem verbindet.
    Die Frage ob es immer schon so war ist nicht leicht zu beantworten weil er erst seit 6 Monaten bei uns ist; soweit ich von der Vorbesitzerin erfahren habe, war er aber schon immer problematisch beim Autofahren... Rex ist seiner Rasse entsprechend etwas "Grundangespannt" und reagiert sehr stark auf Bewegungs- und Geräuschreize - bei meiner ersten Fahrt mit ihm hat er durchgehend alles angeblafft was ging - Autos, Bäume, Brücken, Strommaste... ich ging davon aus, dass ihn die Bewegung um ihn herrum aufregt, weswegen ich eine Codurabox beschaffen habe die wie ein Zelt, rundum geschlossen - also sichtgeschützt- ist... Zuvor war er angeschnallt auf der Rücksitzbank oder mit Sicherheitsgitter im Kofferraum... die Box habe ich angeschafft als er im Kofferraum derart ausflippte, dass er ggeb das Gitter schlug und sich dabei buchstäblich ein dickes Auge holte...
    uch hatte angenommen, wenn er keine Bewegung mehr von Aussen wahrnehmen kann würde er ruhiger sein... leider nicht... ich habe es bereits mit ignorieren, gut zureden, einem antibell-halsband das vibriert, Wasser (spritzen wenn er anfängt) versucht; ohne Erfolg... ich habe versucht ihn mit Futter abzulenken (Hasenöhrchen, Kong-Quest) ebenfalls ohne Erfolg... einen kleinen Erfolg scheint Adaptil (als Spray und zusätzlich als Tablette) zu bringen - allerdungs nur in der Hunsicht dass er sich etwas leichter beruhigen lässt und die Kapazotät findet das anfebotene Futter zu fressen... er legt jetzt also Pausen beim Bellen ein - immerhin... zusätzlich habe ich versucht mit ihm ein Kommando einzuüben ("Still"- ausserhalb des Autofahrens) welches ich dann gebe wenn er im Auto los legt... einen richtigen Erfolg habe ich damit jedoch auch nicht ertiehlen können... nun bin ich mit meinem Latein wirklich am Ende...

    Liebe Grüße
    Maggy

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 09.06.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Maggy,

    schlecht waren jetzt natürlich Wasserpistole und Antibellhalsband. Eine Online-Beratung scheint in Ihrem Fall nicht die richtige Lösung zu sein. Eine Fachfrau oder -Mann vor Ort sollte sich Ihren Hund und auch die Situation anschauen. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die verändert werden müssen und Erfolg bringen, die man aus der Ferne aber nicht erkennen kann.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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