Aggression Vergesellschaftung

  
Schnatha schrieb am 20.09.2018   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo, seit etwa drei Jahren haben wir eine Paten- Hündin, welche zwei bis vier Tage im Monat bei uns übernachtet. Sie ist ein Therapie Begleithund, mit Menschen gut sozialisiert, allerdings anderen Hunden gegenüber eher unsicher vermeidend. Seit etwa etwa drei Wochen haben wir eine eigene Hündin, welche sehr verträglich ist und eher devotes Verhalten zeigt. Beide sind ca 5 Jahre alt. Seither kam es bei Begegnungen zu aggressiven Auseinandersetzungen, welche nur durch unser Eingreifen schlimmeres verhindern konnten. Die Attacken gingen nicht von unserem Hund aus, fanden in verschiedenen Situationen auch aussserhalb der Wohnung statt. Es war auch mehr als ein reguläres Zurechtweisen, oder Klärung der Rangordnung. Wie ist eine Vergesellschaftung möglich, wenn nicht die Voraussetzungen eines regulären Erst- und Zweithundes gegeben sind?
Danke im Voraus für Hilfestellungen, LG

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 01.01.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,
    ich finde, dass es sehr schwierig ist, diese Frage zu beantworten - sie ist ja schon eine ganze Weile offen. Mit Sicherheit wird es an Ihnen liegen. Vermutlich greifen Sie nicht früh genug ein - "Ihre Hündin zeigt sich devot" - hier fehlt Ihr Schutz. Sie mussten sie schon mehrfach trennen - ich würde Ihnen gern zeigen, wie Sie merken , wann es krachen wird. Die Gasthündin greift zu diesen Massnahmen, weil sie glaubt, dass Sie es nicht können und immer zu spät sind.
    Normalerweise würde ich hier in einer Einzelstunde Ihre gesamte Körpersprache verändern, Ihnen zeigen, wie und wann genau man Schutz gewährt und Ihnen zeigen, dass Sie immer VORHER, ehe etwas passiert eingreifen müssen.
    Ohne Anleitung ist das unglaublich schwer, besonders, wenn schon Unsicherheit dazu gekommen ist.
    Die Hündin hat sich das Recht herausgenommen, Ihre Hündin zurechtzuweisen und anzugreifen. Lassen Sie es nicht mehr dazu kommen, beginnen Sie zu führen, anzuleiten, zu trennen und die Privilegien neu zu verteilen - die sollten alle bei Ihnen sein - wie gesagt, man müsste es sehen, Ihre Körpersprache verbessern und Ihnen "Hundelesen" zeigen,
    schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Artikel nund Erziehungsfilmen,
    trotzdem viel ERfolg
    Inge Büttner-Vogt

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