Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

angriffslustig

  Bremen
spieky schrieb am 23.01.2016   Bremen
Angaben zum Hund: Chihuaha/Pinscher, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Hallo. .mein Name ist Annett und es geht um unseren Chihuaha/Pinscher Spieky. Meine Tochter hat ihn 2014 im Alter von 3 Jahren gekauft.
Eigentlich hat er sich super eingelebt. .doch bei jedem kleinen Geräusch rennt er laut bellen zur Tür und hört auf kein "Aus" und "Ab."
Fremde können nicht in unsere Wohnung..die werden sofort attackiert und gebissen (wenn wir nicht aufpassen sogar ins Gesicht).
Beim gassi gehen akzeptiert er auch keine Kommandos.
Was ich noch dazu sagen muss. .ist..er würde beim Vorbesitzer misshandelt und war total abgemagert und verängstigt.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen MfG Annett

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 24.01.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Annett,
    gerade, wenn ein Hund mißhandelt wurde, neigen wir dazu, Mitleid zu haben und trauen uns nicht, ihm Grenzen aufzuzeigen. Aber gerade solch ein Hund, andere Hunde übrigens auch, brauchen diese Grenzen und unsere Führung dringend. Wenn sie die nicht bekommen, werden sie ängstlich und/oder aggressiv, weil sie mit allen Situationen alleine zurecht kommen müssen. Sie sind damit total überfordert und immer im Stress. Fangen Sie deshalb an, Ihrem Hund zu zeigen, was er tun kann und was er lassen soll. "Aus", "Ab", "Nein" und Ähnliches irritiert Hunde meistens und sie reagieren noch schlimmer. Besser ist es, ihnen Alternativen zu zeigen und Kommandos ruhig und souverän durchzusetzen.
    Wenn Sie diese Kommandos durchsetzen, wird Ihr Hund Ihnen auch gehorchen. Wenn Sie z. B. dreimal rufen und dann aufgeben, hat der Hund genau das gelernt: SIe geben auf. Wenn Sie den Kleinen aber an die Schleppleine nehmen und Ihre Kommandos durchsetzen, und zwar IMMER, wird Ihr Hund auch das lernen.
    Üben Sie z. B. mit dem Hund, auf Kommando an einen festen Platz zu gehen und dort zu bleiben, bis Sie das Kommando wieder auflösen. Bleiben Sie dabei am Anfang neben dem Korb oder der Decke stehen. Wenn Ihr Hund den Platz verlassen will, bringen Sie ihn kommentarlos wieder hin. Wenn er dort bleibt, geben Sie ihm ein Leckerchen. Dann entfernen Sie sich immer weiter von dem Platz, gehen zurück und geben ein Leckerchen.
    Wenn das funktioniert, bitten Sie jemanden, zu klingeln und zu klopfen. Zuerst nur einmal kurz. Sie reagieren aber nicht darauf, schicken den Hund, wie zuvor geübt, an seinen Platz. Evtl. benötigen Sie etwas Geduld. Geben Sie aber nicht auf, lassen den Hund an seinem Platz und reagieren nicht auf das Klingeln. Wenn das bei einem Klingeln funktioniert, kann man das Geräusch steigern und wenn das dann klappt, den Besuch reinbitten. Sobald der Hund wieder bellt, gehen Sie einen Schritt zurück, bis dorthin, wo es noch funktioniert hat.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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