Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Aggressivität gegenüber eltern

  Thüringen
Jasmin_xiv schrieb am 02.05.2017   Thüringen
Angaben zum Hund: Old englische bulldogge, männlich, nicht kastriert, Alter 1-3 Jahre

Hallo, mein Hund 3 Jahre alt, ist eigentlich super erzogen und total liebevoll. Da ich noch bei meinen Eltern wohne passen sie auch öfters auf den kleinen auf. Er ist eigentlich auch rund um die Uhr bei ihnen in der umgebung. Er ist noch sehr verspielt und kuschelt sehr viel, auch mit meinen Eltern. Essen geben macht meine Mum auch manchmal zum Beispiel wenn ich in der uni bin. Aber jetzt kommt das Problem: meine Eltern dürfen ihm weder das Spielzeug oder sein essen wegnehmen, ich dagegen darf es ohne das er knurrt oder beißt. Wie trainiere ich es ihm am besten ab? Er macht es bei jedem also bei freunden oder verwandten, jedoch bei Kindern wieder nicht..

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 17.05.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo, üben sie mit dem Hund das Tauschen. Ihre Eltern zeigen dem Hund ein anderes Spielzeug, welches er auch gut findet.
    Wenn er dies haben möchte, sagen sie "tauschen" geben ihm das neue Spielzeug und nehmen das, was er gerade im Maul hatte in die andere Hand.
    Wenn sie es sich dann trauen, können sie das Spielzeug auch gegen ein Leckerchen tauschen, welches sie in der anderen Hand halten. Anfangs bekommt der Hund IMMER sein Spielzeug wieder. Einfach weggehen und ihn damit alleine lassen. SIE wollen das Spielzeug gar nicht haben, es ist nicht wichtig.
    Beim Futter trainieren sie folgendes:
    der Hund frißt, werfen sie aus sicherer Entfernung etwas sehr leckeres in den Napf.
    Wenn er es toleriert verkürzen sie so nach und nach die Entfernung. Sie wollen dem Hund sein Futter ja nicht wegnehmen, sondern geben ihm etwas tolles dazu.
    Wenn sie an den Napf herantreten können ohne das er knurrt, fassen sie den Napf kurz an, das tolle Leckerchen hineinlegen, weggehen. Ziel soll es sein, daß ihre Eltern den Napf am Ende hochheben können und die Belohnung hineinlegen.
    Damit haben sie ihr Ziel erreicht, dem Hund Futter & Spielzeug "wegnehmen" zu können. Er betrachtet es dann aber nicht mehr als Ressource, die er verteidigen muß, sondern als Tauschobjekt, welches man getrost gegen etwas besseres/interessanteres eintauschen kann.
    Achten sie beim Training IMMER auf Eigensicherung, bedrängen sie den Hund nicht zu sehr. Gehen sie in kleinen Schritten vor und haben sie vor allem Geduld beim Training.

    Sollten sie alleine nicht vorwärts kommen, suchen sie sich professionelle Hilfe.
    Adressen finden sie z.B. auf den Seiten des BHV unter www.hundeschulen.de

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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