Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Problemhund

  Bayern
Rosen schrieb am 16.04.2016   Bayern
Angaben zum Hund: Dackel, weiblich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Hund Trixi (Dackelmischling ca. 6 Jahre) hab ich aus Ungarn über ein Tierschutzverein erhalten vom Vorbesitzer misshandelt / geschlagen.
Mit den Hund von der Pflegestelle ist sie klar gekommen, mit Menschen kommt sie super klar.
Zuhause werde ich von ihr verfolgt, ich brauch nur aufstehen schon steht sie auch da...
Mit einigen Hund von den Verein ist klar gekommen, neue Hunde werden aggressiv begrüßt und dann klappt es.
Mit einigen Hunden ist sie gleich klar gekommen, lässt sie auch schnüffeln
und bei den anderen Hunden reicht es schon, das sie die Hunde überhaupt sieht und sie ist auf 180.
(z.b. kommt sie mit einem Dackel klar und mit den anderen Dackel dann wieder nicht)
Es ist egal ob man die fremden Hunde direkt in der Stadt oder im Park antrifft.
Oft kann man sie schlecht beruhigen oder ablenken. Grade wenn es schön draußen wird und wieder alle mit ihren Hunden rauskommen.
Am Wochenende sind auch viele Hunde ohne Leine (trotz Leinenpflicht) unterwegs und kommen natürlich auch zu uns.
Man kann den Hundebesitzer 100 Mal sagen das sie den Hund anleinen sollen, aber man stößt nur auf taube Ohren.
Ich weiß nicht ob man den Hund überhaupt noch helfen kann.
Mit freundlichen Grüßen
Rose

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Antworten(3)

  • Uwe Planer
    Uwe Planer (Hundetrainer)
    schrieb am 17.04.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Rose,
    das ist kein großes Problem, hier ist es wichtig ,dass Sie den entgegenkommenden Hund einschätzen können. Die Körpersprache der Hunde bietet die Grundlage für das Verhalten Ihrer Hündin. Und das geht im sekundentakt. Kommt ihr zum Beispiel ein Hund entgegen, der bereits mit fixierendem Blick Ihre hündin abcheckt, so wird ihre Hündin zwangsläufig mit Abwehrdrohen reagiern. Kommt hingegen ein Hund mit einer Beschwichtigungsgeste auf Sie zu, also lecken über den Fang und so weiter oder im Bogen laufen, dann ist das kein Problem. Dieses Abwehrdrohen dürfen Sie auf keinen Fall verbieten, sonder hier ist dann ein Stück Gegenkonditionierung und in der Folge das trainieren einer Ersatzhandlung zielführend.
    doch dazu gibt es keine Handlungsanleitung, denn das Timing ist die Regel. Also Wann und wie reagiere ich in den verschiedenen situationnen richtig. Das kann man Ihnen nur in einem Training vermitteln. am Besten von einem Trainer aus dem Arbeitskreis Gewaltfreies Hundetraining oder vom IBH.
    Mit Besten Grüßen
    Uwe Planer Hundetrainer

  • Rosen
    Rosen
    schrieb am 17.04.2016

    Hallo,
    das Problem ist das meine Hündin noch garnicht genau aus der Ferne sehen/erkennen kann, wie sich der andere Hund verhält.
    Es kann auch ein ruhiger Hund sein (den ich auch persönlich kenne) trotzdem ist sie auf 180 wenn der Hund vorbei läuft.
    Warum kommt sie mit einem Hund klar (auch Hunde die ich kenne)
    und mit den nächsten wieder nicht?

  • Uwe Planer
    Uwe Planer (Hundetrainer)
    schrieb am 18.04.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo rosen,
    Ihre Hündin kommt mit dem einen klar und dem Anderen nicht, weil sie den einen als ungefährlich und den anderen als aus der Sicht der Hündin als gefährlich einstuft.
    Da reichen schon minimale körpersprachliche Zeichen. Manchmal ist es auch ein Verhalten des Halters. Doch um Ihnen wirklich eine treffende Antwort geben zu können, ist es dringend ratsam, eine Verhaltensbeobachtung und Anamnese eines in Ihrer Wohngegend arbeitenden Trainers für Verhaltensfragen erstellen zu lassen. Hier können Sie mal auf der Seite des IBH oder gewaltfreies Hundetraining schauen. Dann kommt man weiter. Wie schon gesagt, jeder Hund ist individuell anders mit verschiedenen Erfahrungen und Empfindungen. Es ist wirklich oft so, dass wir Menschen es noch garnicht kapiert haben, worum es geht, der Hund schon. Auch wenn Sie die Hunde kennen, so heißt das noch lange nicht, das Ihre Hündin den Hund genauso einschätzt.
    Mit besten Güßen
    Uwe Planer
    Hundetrainer

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