Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

aggressiv anderen Hunden gegenüber

christina-neumann schrieb am 09.09.2014
Angaben zum Hund: Golden Retriever, weiblich, nicht kastriert, Alter über 5 Jahre

Hallo,
Mein Hund ist oft anderen Hunden und auch Kindern zickig gegenüber. Ich War vor 2 Jahren schon in einer Hundeschule wo es auch besser wurde. Jetzt ist es aber wie vorher. Nun bekommen wir nächstes Jahr Mai unser erstes Kind und ich möchte natürlich das da nichts passiert. Haben sie einen Tipp wie wir sie wieder mehr sozialisieren können ohne Hundeschule? Meist bekommt sie einen kleinen "kick" wenn die Haarbürste und schwanz nach oben geht, wie beim hundetrainer auf vox

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 16.09.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Frau Neumann,
    kann es sein, dass Sie zu früh mit dem Arbeiten aufgehört haben nach der Hundeschule?
    Lernen sollte immer lebenslang sein, sonst verlernen Hunde wieder, was sie gelernt haben.
    Sie haben noch sehr viel Zeit, um das Vertrauen Ihres Hunde wieder zu gewinnen. Binden Sie den Hund gleich von Beginn an in Ihre Schwangerschaft mit ein - Hunde riechen, wie es Ihnen geht, es kann sein, dass er sie beschützen will. Allerdings kann das unangenehm werden:
    Hunde verhalten sich so, wenn sie uns nicht zutrauen, eine Situation (anderer Hund) zu meistern. Sie wollen das Ereignis wegbellen.
    Normalerweise ist das eine Einzelstunde bei mir, die sich nur mit unserer Körpersprache beschäftigt,weil hier das Problem liegt. Man muss es fühlen sehen und erkennen, es zu beschreiben, ist fast unmöglich, weil das Erkennen der eigenen Verhaltensweise sich sofort auf den Hund spiegelt – und dann hat er weder Grund aggressiv zu sein, noch zu ziehen.

    Bei mir gibt es viele Möglichkeiten der Hundebegegnung: Am Rand stehen und mit einem Leckerchen ablenken, aber das ist nur der allererste Schritt.
    Dann kommt das L für immer weg. „Vorbeikeksen“ ist bei mir streng verboten. Dann gibt es den Handwechsel und den Richtungswechsel – alle haben den Sinn, den Hund aktiv zu führen, um ihm alle Entscheidungen an der Leine abzunehmen. Auf jeden Fall ist immer mein Körper dazwischen, wenn ich an einem Hund vorbeigehe.
    Gehen Sie nie auf einen anderen Hund zu, sondern machen Sie Bogen und Kreise, um Ihrem Hund zu zeigen, dass Sie ihn beschützen und führen können. Nehmen Sie ihm alle Entscheidungen ab! Er sollte nichts mehr zu erledigen haben! Wenn er gelernt hat, Ihnen zu vertrauen, wird er sich an Ihnen orientieren und hat keinen Grund mehr für Aggression,
    Schauen Sie auch auf meiner Homepage www.hundimedia.de nach meinen Büchern und meinem Film, da bekommen Sie viele Tipps, um den Hund besser führen zu können und in eine sichere Zukunft mit Kind und Hund zu gehen,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt.

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