Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Mein Welpe hat Angst vor mir

  Nordrhein-Westfalen
Pati1185 schrieb am 13.09.2017   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Chihuahua, männlich, nicht kastriert, Alter 2-5 Monate

Hallo,
ich fange mal von vorne an. Mein 11 Jahre alter Chihuahua ist vor kurzem verstorben. Mir gibg es sehr schlecht, weshalb meine Familie mir riet sich einen 2. Hund zuzulegen. Ein paar Tage später hatte ich dann diesen süßen Welpen. Ein Männchen. Bei Abgabe war er 2,5 Monate alt. Ich habe ohn mitgenommen, weil seine Mutter meiner extrem ähnlich war. Es war fast gruselig. Die Mama kam und hat mich beschützt vor den anderen Hunden. Dort im Haushalt leben 6 Hunde. 5 Kleinsthunde und eine englische Bulldogge. Außerdem 2 Papageien und Schildkröten und Schlangen. Es war ein älteres Ehepaar. Sie züchten von privat. Mein Welpe nun war laut Aussage des Ehepaars ein Unfall, da die Mutter 8 Jahre alt ist. Die Hunde bekommen sehr schlechtes Futter. 90 Prozent Getreide enthalten. Mein Welpe bekam nichts anderes. Er wurde per Kaiserschnitt geboren, ist Einzelkind und wurde mit der Flasche aufgezogen, weil die mama keine Milch hatte aber auch kein Wunder bei der schlechten Ernährung. Na ja auf jeden Fall ging der kleine Welpe unter. Er hatte Angst und hatte keinen ruhigen Platz zum Schlafen. Die Hunde waren standig am Kleffen und die Papageien am Schreien. Der Kleine wollte sich schlafen legen, wurde aber von der Bulldogge ständig überrannt. Die Frau musste den Kleinen selbst fangen. Er lag auf meinem Schoß und hatte Angst. Blieb eine Weile jedoch liegen. Zu dem Mann ging er wohl garnicht. Die Mama hat zwar auf den Kleinen aufgepasst, gat sich aber sonst eher distanziert. Geimpft war der Kleine nicht. Mitgenommen hab ich ihn, weil er mir dort Leid tat. Zu Hause verkroch er sich. Erst im Korbchen, danach saß er immer wieder hinter sem Sofa auf dem Boden und zitterte. Draußen wollte er vor mir weg laufen. Als ich ihn fangen wollte schmiss er sich auf den Rücken und quiekte wie irre. Nach 2 Tagen aber kam er nachts raus und war ganz fröhlich. Er taute langsam auf. Draußen lief er fröhlich. Wenn ich ihn zu mir genommen hab, schlief er bei mir und legte sich auf mich. Aber nur im Liegen. Wenn ich sitze kommt er nicht bzw. will nicht auf meinen Schoß. Wenn ih ihn jedoch rufe kommt er nicht. Er lauft weg. Er reagiert aber auf seinen Namen. Draußen kommt er hin und wieder. Drinnen nie! Ich weiß nicht ob es relevant ist aber ich habe meine Wohnung etwas umgestellt und neuen Boden im Schlafzimmer verlegt. Ach geimpft habe ich ihn paar Tage nachdem ich ihn geholt habe + Wiederholumgsimpfung einen Monat spater. Ih habe das Gefühl, dass er sich seit dem kratzt. Er hat zuerst Welpenfutter Trocken von Royal Canin bekommen. Eine Woche ca. danach Trockenfutter von Futalis. Dann habe ich, weil er es nicht fressen wollte umgestellt auf Barfen. Natures Menu. Frisst er eigentlich gerne aber manchmal lässt er es stehen. Dann eines Abends hat er angefangen sich stärker an einer stelle seitlich uber dem Hinterbein zu knabbern und an einer Stelle am Hals zu kratzen. Er hatte paar schwarze Punkte auf der Haut. Er klemmte auch plötzlich nur noch den Schwanz ein. Hab ihn mit Flohschampoo gewaschen. Hat nichts gebracht. Muss dazu sagen, dass er aus dem waschbecken gehupft ist und sich etwas gestoßen hat. Er quiekte nicht aber ich kann mir nicht vorstellen, dass er sich nicht weh getan hat, denn es ist für so einen kleinen Hund schon sehr hoch. Er ist jetzt 4 Monate und wiegt 1,3 kg. Na ja jedenfalls hat er am nachsten Tag morgens sein Essen direkt wieder erbrochen. Wir sind sofort zum Tierarzt. Sie hat auf Flöhe untersucht. Nichts gefunden. Dann hat er was zum entwurmen bekommen. Außerdem eine Spritze gegen den Juckreiz. Die Analdrüsen waren sehr voll was wohl ungewöhnlich ist für einen Welpen. Nach dem Arztbesuch waren wir etwas spazieren. Weiterhin klemmte er den Schwanz ein und setzte sich hin Er hat sich am Abend auch weiter gekrazt. Danah hab ich das Wohnzimmer wieder leer geraumt und das Schlafzimmer fur ihn zuganglich gemacht. Er hat aufgehört den Po einzuziehen. Weswegen ich glaube, dass er das wegen Angst gemacht hab. Draußen hat er sich danach noch einmal hingesetzt. Aber es ist nicht nirmales sitzen. Es ist so ruckartig und eher als ob er wieder klemmen wollte. Jedenfalls war er vorher ein aufgeschlossener Welpe, der zwar nicht zu mir kam wenn ich ihn rief und auh nicht auf meinen schoß kam, aber er war munter und nicht so ängstlich. Mittlerweile hat er viel mehr Angst. Nicht vor Geräuschen. Da kann ein Krankenwagen vorbei fahren und er hat keine Angst. Aber vor einigen Menschen und besonders Hunden. Bei manchen Hunden taut er jedoch nach kurzer Zeit auf. Ich habe oft das Gefühl er würde zu anderen lieber laufen als zu mir. Merkt er meine innere Unruhe vielleicht. Besonders zu Hause meidet er mich wohl eher. Er schaut zwar wenn ich aufstehe und wo ih bleibe aber er kommt nicht zu mir wenn ich ihn halt rufe. Er will sich nicht gerne streicheln lassen. Wenn es an der Tür klingelt will er fremde Menschen begrüßen. Gestern wollte er nicht fressen als ich im Raum war. Bin ich raus, ist er zum Essen gerannt. Wenn ich liege und ihn zu mir ziehe dnan bleibt er und kuschelt auch aber nur wenn ich liege. Er verhält sich sehr merkwürdig. Wir haben einen Chihuahua Welpen in der Nachbarschaft. Der hüpft an einem hoch. Und ist an sein Frauchen gebunden, obwohl sie ihn erst ein paar Tage hatte. Mein letzter Hund war nicht sehr sozial aber was mich betraf anhänglich. Hat sich auf den Rücken gelegt, sich streicheln lassen. Nun mein kleiner Welpe macht es nur wenn er müde ist und wenn wir schon fast schlafen. Ich muss noch Mal zim Arzt, Kot untersuchen lassen und einen Bluttest machen lassen. Habe nur angst, dass er dann noch verstörter wird. Ich bin verzweifelt. Ich hoffe ich habe es eingermaßen verstandlich geschildert. Wir hatten schon immer Hunde in der Familie und auch selbst vor langer Zeit einmal gezüchtet und unsere Welpen waren ganz anders. Sie haben keine Angst gehabt, waren zutraulich und freuten sich über jeden. Mein Kleiner verhält sich nicht so normal. Manmal zittert er wenn ich anfange zu sprechen. Wenn ich telefoniere. Ich muss sagen, dass es erst so schlimm geworden ist seit dem ich Urlaub hab. Vorher kam er auch nicht. Schlief allein im anderen Raum. Aber jetzt ist es extremer geworden. Ich habe außerem noch 2 Katzen. Ach und manchmal will er seine Häufchen fressen oder auch die der Katzen. Ich geb ihm aber genug Essen. Er lässt meistens noch was übrig. Raus will er nicht sehr gerne. Wenn er auf der Wiese ist spielt er aber häufig. Ich finde es merkwürdig, dass er keine Körpernähe sucht. Wenn ich die Leine einem guten Freund gebe, der oft da ist, läuft er mir nicht hinterher.er bleibt stehen und klemmt den schwanz ein. Vielleicht fühlt er sich bei mir nicht wohl. Ich bin wirklich sehr lieb zu ihm und geduldig. Ich hab ihm nichrt getan! Er cerhält sich aber genau so. Ach und manchmal leckt er sine Vorserbeinchen. Nicht die Pfoten, nur die Beinchen. An seinem Geschlechtsteil und daneben leckt er auch viel. Ih habe nun Bachblüten bestellt für Mut und gegen Angst. Zum Tierarzt muss ich wohl auch noh Mal. Obwohl ih glaube eher es ist eine psychische Geschichte. Können Sie mir etwas raten?
Lieben Gruß
Patrizia

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 13.09.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Liebe Patrizia, puh, das ist ja eine lange Liste. Ich bin Hundepsychologin und würde Ihnen raten, sich auch direkt an mich oder an eine Fachfrau/-mann zu wenden, er sich die Haltungsbedingungen, den Umgang mit Ihnen und Ihren Hund anschaut und dann einschätzen kann, was genau los ist. Was wirklich immer eine große Rolle spielt, welchen Start der Hund im Leben hatte, wenn er nicht auf Menschen, Artgenossen etc. sozialisiert wurde, können später große Schäden auftreten. Eine Online-Beratung würde hier den Rahmen sprengen und ist auch nicht zielführend ohne den "Patient" zu sehen.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf

    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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