Deine Hundetrainer-Sprechstunde

zu starkes Beißen

Thema: Allgemeines
  Hessen
AnnaKopenhagen schrieb am 31.05.2017   Hessen
Angaben zum Hund: Akita Inu, männlich, nicht kastriert, Alter 2-5 Monate

Hallo! Ich habe mit meinem Hund folgendes Problem:

schon vom ersten Tag an als ich ihn bekam (mit 2 Monaten) ist mir dieses Verhalten aufgefallen. Er beißt zu stark und zu oft. Wenn er sich freut sucht er sofort nach einem Gegenstand auf dem er drauf rumkauen kann, denn anders kann er sich nicht richtig freuen. Hat er keinen Gegenstand wird er dich beißen (z.B. deine Hand in den Mund nehmen) oder ununterbrochen an dir lecken. Je mehr er sich freut oder je aufgeregter er ist desto stärker sind seine Bisse. Er meint es nicht böse oder agressiv. Viele haben deswegen Angst vor ihm. Und wenn man mit ihm draussen im Garten spielt und er sich austobt springt er auf dich zu und beißt dich und das mehrmals hitereinander. Es gab schon oft blutende Wunden. Ich habe Angst, dass sowas passiert wenn Besuch da ist oder erst recht wenn Kinder im Garten spielen. Denn das ist sogar schon einmal mit einem Kind passiert. Als er jung war hab ich alles versucht, um ihm das abzugewöhnen aber ich habe es immer noch nicht geschafft. Jetzt ist er bereits 2 Jahre alt und 70 cm groß (Wiederristhöche). Versucht man ihn beim "Spielen" dann davon abzuhalten, indem man ihn festhält knurrt er schrecklich, meint dies aber nicht aggressiv. Das wühlt ihn dann noch mehr auf.

Warum tut er das und was kann ich dagegen tun?

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 31.05.2017
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Abend,
    auweia, da ist aber allerhand schiefgegangen. "Er meint es nicht böse"... woher wollen Sie das wissen? Er nimmt Sie nicht ernst und betrachtet Sie als seinesgleichen, den man verletzen
    kann. Sie haben ihn nicht deutlich in die Schranken gewiesen und entschuldigen sein Verhalten.
    Mein Rat ist:
    Ich würde ihn zuerst einmal chippen oder kastrieren lassen, damit er etwas herunterkommt,
    "Je mehr er sich freut..." hier wird sofort das Spiel beendet, bzw. er wird gar nicht mehr so hochgeschaukelt - Sie wissen es doch!
    Wieso glauben Sie, dass es nicht aggresiv ist? Es tut Ihnen doch weh oder?
    auch würde ich nur mit Maulkorb mit ihm spielen, und ihm dabei zeigen, wer führt und wer die Regeln vorgibt - nämlich ich.
    Futter gibt es nur noch aus der Hand gegen Leistung Sitz, Platz und Fuß,
    Wenn Besuch da ist , trägt er grundsätzlich einen Maulkorb und ist bei Ihnen an der Leine HINTER Ihren Füßen, HINTER Ihrem Körper, sonst geht nichts.
    Im Prinzip muss er ständig an der Leine bleiben, wenn Kinder in der Nähe sind. Ich habe kein Verständnis dafür, dass einem Kind etwas passiert, wenn Sie doch wissen, wie er ist. Wenn Sie eine Anzeige bekommen, müssen Sie zum Wesenstest, dann hat der Hund Maulkorb- und Leinenpflicht.
    Wenn er Sie anknurrt, wenn Sie ihn fsthalten, geniessen Sie keinen Respekt,
    Erst wenn Sie aufhören, sich etwas vorzumachen und es angehen wollen mit den richtigen Massnahmen, kann es klappen.
    Schreiben Sie mir, wenn Sie hart an sich arbeiten wollen, um diesen Hund führen zu können,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt




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