Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Wie lange darf ein Hund in einem Hundekäfig alleine gelassen werden?

Thema: Allgemeines
  Hamburg
luca12345 schrieb am 08.12.2014   Hamburg
Angaben zum Hund: Labrador, weiblich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo , ich habe mal eine dringende frage...
ich muss 6std. Arbeiten und habe eine 5mon.alte labrador Hündin;-) 
die hundetrainerin meiner hundeschule meint ich kann sie ohne Bedenken 8std. In einer hundebox zu hause lassen????!!! Ich habe da etwas Bauchschmerzen mit???
Habe sie 6std. Mit zwischen durch pippi machen zu hause gelassen ....sie hat meine couch angefressen...mmmhhh...
was meinen sie? Dachte ich frag nochmal jemand ;-)
Lg


Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Ihre Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(7)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 08.12.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    das ist tierschutzwidrig und völlig abzulehnen! Ihr Baugefühl trügt Sie nicht! Box muss man sehr genau und hundegerecht trainieren, dann sind drei Stunden das höchste für einen so jungen Hund.
    Auch allein lassen muss man sauber trainieren, wenn man das Vertrauen des Hundes verscherzt, zeigen sie es uns durch auffälliges Verhalten: Hier Couch anfressen.
    Bitte suchen Sie sich eine Pflegestelle, eine Huta oder ähnliches, sonst wird Ihr Hund - völlig zu REcht - Ihre Wohnung zerstören und Sie darauf aufmerksam machen, dass der Hund ein hochentwickeltes soziales Rudeltier ist, das am liebsten mit uns zusammen ist.
    Danke, dass Sie sich nicht auf eine Meinung verlassen haben, dass Ihr Bauchgefühl stimmt und dass Sie für Ihren Hund das Beste wollen.
    Wenn Sie keine Huta oder Pflegestelle wollen/können, spielen Sie Ihren Hund vor der Arbeit (!) mit geistigem Training müde, er wird dann ein Schläfchen machen. Dann kurz Pippi mit einem Spielchen - Futter suchen zum Beispiel, dann können Sie die sechs Stunden besser überbrücken.
    Vieles hierzu finden Sie auf meiner Homepage www. hundimedia.de in meinen Büchern und Filmen - ich bin gern für weitere Fragen da,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • luca12345
    luca12345
    schrieb am 08.12.2014

    Lieben dank ertsmal für die schnelle Antwort;-)
    Also ich habe das jetzt erstmal so geregelt das ich morgens 1std. ca. in park gehe mit ihr...kind zu schule ,dann nochmal kurz raus...um 8:30 los und sie in der Küche lasse....und zwischendurch(ca.11:00) kommt ein freund vorbei der 1 * mit ihr raus geht ....danach ich um ca. 15:20....**große Runde;-)

    Ich hatte in der Hundeschule auch nochmal nachgefragt , da ich die Aussage 8std. in der Box nicht glauben konnte,lies ich sie so zu hause doch leider litt meine couch:-( ,doch die trainerin sagte ...das ware nur das menschliche denken!!??
    Die hunde haben kein problem damit ,die schlafen eh viel....? Und auch eine andre die dort war meinte ihre Hunde bleiben immer 8std. in der box??
    Sorry, aber wenn das falsch ist oder tierschutzw., dann müsste ich doch wohl auch die Hundeschule wechseln oder nicht???
    verstehhe dann wirkl.nicht wieso man als Hundetrainerin so eine Aussage macht bzw.rat gibt??
    Oder ????

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 09.12.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    was sagt denn Ihr Bauchgefühl zu so einer Aussage? Ihr Hund ist 5 Monate - möchte lernen, geistig trainiert werden und bei Ihnen sein. "Die Hunde haben kein Problem damit..." ist eine Pauschalaussage, denn jeder Hund ist anders, eine völlig eigenständige Persönlichkeit.Sie haben eine sehr gute Möglichkeit gefunden. Wenn Sie in der Stunde im Park noch spielen und sie geistig trainieren, machen Sie alles super. Dann schläft Sie wirklich und macht Ihnen nichts mehr kaputt, was nur aus Verzweiflung oder Langeweile passiert.
    Vielleicht müssen Sie nicht die Hundeschule wechseln, wenn Sie weiterhin so kritisch bleiben. Wenn Sie unsicher sind, schreiben Sie mir, wie man dort FUSSgehen lehrt,
    BLEIB, NEIN und all das andere. Was man von geistigem Training hält und vieles mehr.
    Ih helfe Ihnen gern weiter. Viele Informationen finden Sie auch in meinen Büchern - die machen Sie sicher,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • luca12345
    luca12345
    schrieb am 09.12.2014

    Hallo:)
    Alsooo
    Fuß: immer die Richtung wechseln,wenn der hund vor läuft...wenn sie einen anschaut/nebenher läuft =belohnen und leine um Hand wickeln,bei Fuß sagen wenns klappt =belohnen dann immeretwas mehr leine ....

    Bleib= sitz machen -bleib sagen -Stück entfernen-wieder hingehn belohnen(wenn d.hund aufsteht=korigieren/ohne belohn .!)

    Nein!= z.b. an spielzeug vorbei gehn.. Würstchen hin halten... nein sagen=wenns klappt belohnen...

    pfeife üben ...
    **schleppleine und immer clicker..

    Sooo mehr fälltmir auch grad nicht ein;)

    ganz ganz lieben Dank!!!!!!!! :-)))

    Lg iris

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 10.12.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Iris,
    also FUSS gehen: Das machen Sie in 14 Jahren noch so ohne Erfolg - oder?
    Geht er bei Fuss - überall? - Draußen? Unter Ablenkung?
    Das andere ist zwar altmodisch, kann man aber so machen - dauert aber ewig, besonders das SITZ. Aber es ist wenigstens nicht tierschutzrelevant.
    Wenn Ich Ihnen das Fuss besser erklären soll, sagen Sie mir einfach Bescheid,
    liebe Grüße
    Inge

  • luca12345
    luca12345
    schrieb am 10.12.2014

    Hallo:-)
    okayyyy.....
    ja bitte erklären Sie mir "Fuss" ;-))

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 10.12.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo,
    niemals die Leine um die Hand wickeln, das kann gefährlich werden.
    Immer die Richtung wechseln bringt nichts, weil es ruck-zuck zum Ritual wird und man auch
    schlecht vorwärts kommt :-))))
    Besser geht es natürlich, wenn ich dabei bin, aber ich hoffe, dass ich es auch erklären kann:

    Hunde ziehen von uns weg, weil wir nicht spannend sind und nur „Gassi-gehen“.
    Ein Hund, der VOR unseren Füßen ist, trifft eigene Entscheidungen wie Kreuzen, Zerren, Bellen, weil er uns nicht zutraut, dass wir mit „Ereignissen“ (andere Hunde,Kinderwagen etc,) klarkommen.
    In allen Strukturen gibt es „Vorgesetzte“, die die Regeln bestimmen, führen und beschützen – Hunde lieben Regeln!

    Nehmen Sie bitte eine kurze Leine, die sich später verlängern lässt und versuchen Sie Ihrem Hund zuerst einmal beizubringen, dass er HINTER Ihren Füßen geht. Ihr Arm bleibt an der Hosennaht, die Leine ist in beiden Händen - nicht wickeln, von oben greifen.
    Atmen Sie aus, um den Druck herauszunehmen. Bleiben Sie stur – kein Leinenruck – Sie führen – basta! Zupfen Sie kurz an der Leine, gehen Sie mit dem LINKEN Fuß los und stellen Sie sich auf einen schwierigen Anfang ein. Wenn Ihr Arm nach vorne geht, haben Sie verloren! Ihr Hund wird springen, zerren und kreuzen.
    Halten Sie ihn HINTER Ihren Füßen. Wenn er da bleibt, loben, annehmen und lockerlassen der Leine zeigt dem Hund, was Sie von ihm wollen. Es ist nicht einfach, das in Worten zu erklären. Bleiben Sie nicht stehen, lassen Sie kein Sitz oder Schnüffeln zu, sondern gehen Sie IHREN Weg. Gehen Sie an einer Mauer oder Hauswand entlang und bestehen Sie auf Führung, indem Sie ihn zurückdrängen.

    Wenn er Ihre Führung anerkennt, bekommt er mehr Raum. Ehe Sie ihn ziehen, gehen Sie ein Stück rückwärts, rufen, locken Sie ihn, werden Sie spannend! Wenn wir für Hunde spannend geworden sind, haben sie keinen Grund mehr, zu ziehen. Rufen Sie den Hund nur Mit RÜCKWÄRTS gehen.
    Viele Vorschläge und genaue Anleitungen finden Sie in meinen Büchern über meine Homepage www.hundimedia.de.
    Arbeiten Sie mit dem Futterbeutel an der 5-m-Leine und spielen Sie viel.
    In allen Strukturen ist der Chef vorne und bestimmt den Weg, werden Sie Beschützer , vom Beschützer zum Vertrauten und Partner.
    Mein Hund hat es mir gezeigt: Ihn überholt keiner, wenn er stehen bleibt. Hunde, die mit ihm gehen wollen, bleiben ein kleines Stück hinter ihm - es geht selbstverständlich. Er hat es nicht nötig sich zu drehen, sondern er schaut nur - und gibt den Hunden Schutz. Er holt sich bei mir ab, was er tun soll - wir kommunizieren ständig - es ist ein tolles Gefühl!

    Viel ERfolg,
    Inge

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deinem Problem?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Weitere Fragen zu diesem Thema:

Bleibt nicht alleine

Mein schlappi bleibt nicht alleine er weint ganz dolle hab ihn seid... mehr

Hund

Wir haben seid Februar ein Hund aus Griechenland sie höhrt... mehr

Hyperaktiv

Mein Hund ist hyperaktiv und futtergierig. Wie bringe ich ihn zur... mehr

Zu dominant

Hallo mein Hund ist zu dominant und beißt alle Hunde obwohl er als... mehr

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.