Wie erklärt sich das Verhalten meines Rüden?

Thema: Allgemeines
  
Sammy0 schrieb am 23.05.2021   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo ihr Lieben,
ich wollte mal fragen warum mein 10 jähriger Rüde immer so, naja ich würde sagen, zickig/aggressiv gegenüber anderen Hunden ist. Also er mag ganz wenig an sich ran lassen. Er läuft auch nicht wirklich an der Leine, denn ist er viel am bellen, was er teilweise auch so macht. An sich mag er auch am liebsten nicht alleine bleiben und ist sehr auf Frauchen bezogen. Was ich sagen kann: er soll aus schlechter Haltung sein. Als Welpen ich habe ihn mit ca. 10 Monaten bekommen.


Ich hoffe ihr habt einen Tipp für mich woran es liege kann. Mfg Julia

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 25.05.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Abend,
    als Sie den Hund bekommen haben, war er ein fertiger Junghund, von seinem Vorleben geprägt. Die Welpenzeit endet mit dem 4. Monat.
    Ist Ihr Hund kastriert? Danach richtet sich eine Antwort.
    Vielleicht schreiben Sie nochmal, dann kann ich dazu besser etwas sagen.
    Wir Ihr Hund geistig beschäftigt? Geht er weit vorne an der Leine? Fühlt er sich beschützt oder muss er alles selbst regen?
    Ich freue mich über eine Antwort,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • Sammy0
    Sammy0
    schrieb am 27.05.2021

    Hallo liebe hundetränerin
    Ja mein hund ist kastriert seit dem er ca 1 jahr . Er läuft nicht an der leine ich lasse ihn immer ohne laufen wenn es geht .An der leine ist er teilweise sehr unentspant und bellt sehr viel .
    Zuhause lasse ich ihn meist inruhe damit er entspannen kann oder wir spielen mit sein ball wenn er nich mit sein futtertabell spielt aber drausen ist er auch viel am ball spielen er liebt seine bälle aber jetzt mit 10 jahren mag er nicht mehr so viel spielen da ist er viel müde. Zur zeit darf aich kein anderer hund ihn zumahe kommen oder unsere katzen denn flätscht er sie zehne und knurt und jagt fast alles von sich .ausnahmen sind seine dicken freunde die auch so rühg sind wie er das ist ok aber sobald er merkt da kommt einer mit ein bischen pfeffer im hintern da wird er sauer das mag er nicht .

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 31.05.2021
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,

    Er bellt alles weg, weil Sie ihn nicht beschützen.
    Bitte gehen Sie niemals direkt auf einen Hund oder einen Menschen Bauen Sie Vertrauen auf: Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der Leine HINTER Ihren Füßen.
    Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns, wenn der Hund an der Leine pampt. Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu bellen“ oder zu fliehen, wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klar zu kommen.
    Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund oder eine Leinen-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung und nehmen Sie den Blickkontakt heraus. Bleiben Sie in Bewegung und lassen Sie ihn nicht am Rand sitzen, das baut unnötig Stress auf.
    Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen Sie sie unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!!!!!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner Homepage www.hundimedia.de
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

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