Was tun, wenn mein Hund überall bellt?

Thema: Allgemeines
  
Asiye schrieb am 31.07.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage


Hallo! Mein Hund bellt sowohl andere Hunde, als auch fremde Menschen an. Beim Gassi gehen bellt er ohne Grund vorbeilaufende Menschen oder andere Hunde an, worauf ich ihn dann auch manchmal auf den Arm nehmen muss, weil er ansonsten an der Leine zieht. Außerdem bellt er auch zu Hause, wenn er im Treppenhaus Geräusche hört. Was kann ich dagegen tun?.


Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Deine Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 02.08.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Guten Tag,
    Ihr Hund versucht, alles weg zu bellen, weil er Stress hat. Treffen Sie
    alle Entscheidungen für ihn:

    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht an der kurzen Leine HINTER Ihren Füßen und an Ihrer zum Ereignis abgewandten Seite.
    Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns, wenn der Hund an der Leine pampt. Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Hunde versuchen alles „weg zu bellen“ , wenn sie uns nicht zutrauen, mit der Situation klarzukommen.
    Geben Sie Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund nicht an und Sie vermeiden es, dass ein Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund oder eine Leinen-Begegnung gehen grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung und nehmen Sie den Blickkontakt heraus. Bleiben Sie in Bewegung und lassen Sie ihn nicht am Rand sitzen und beugen Sie sich nicht über ihn, das baut unnötig Stress auf.
    Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen. Rufen Sie früher ab, leinen Sie früher an, seien Sie immer vorausschauend und ein bisschen fixer als Ihr Hund.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht/Unsicherheit ernstnehmen. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen Sie sie unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!!!!!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt.
    Viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    www.hundimedia.de viele Ratgeber und Filme

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deiner Erziehungsfrage?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.

 Mit Google anmelden
Weitere Fragen zu diesem Thema:
Kann ich den Welpen unbesorgt für ein paar Tage anderweitig unterbringen?

Wir haben unseren Welpen - 10.Wochen alt- seit einer Woche. In 3

... mehr

Was tun, wenn der Hund ständig andere Hunde besteigen will?

Grosser Rüde , Wolfshund/Rottweiler Mix will oft besteigen /

... mehr

Was tun, wenn der Hund schnauft und hechelt?

Wir haben heute einen 6 Monate alten Rüden aus Griechenland

... mehr

Was tun, wenn der Hund mit Kot markiert?

Hallo, mein Kleinspitz Rüde hat einen sehr starken

... mehr