Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Unser Hund ist total fixiert auf sein Frauchen

Thema: Allgemeines
jenny schrieb am 24.11.2014
Angaben zum Hund: Australien Shepard - Pudel - Mischling, männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Unser Hund ist an für sich ein klasse Hund.
Er hört aufs Wort und ist einfach super lieb, interessiert und lernwillig.
ABER er ist total fixiert auf unsere Mutter. Sie ist die die immer mit ihm spazieren geht, die ihn füttert, die mit ihm zum Hundetraining geht und die abends bei ihm ist. (Ich selbst wohne nicht mehr zu Hause, bin aber alle zwei Wochenende da, mein Bruder und mein Vater sind zu Hause) Wenn man mit ihm spazieren gehen möchte, wenn sie zu Hause ist muss man ihn regelrecht mitziehen und er reißt sich sogar aus seinem Halsband raus. Er weint solange bis man aus Sichtweite des Hauses ist. Danach geht es und man kann ihn dann auch super frei laufen lassen, ohne dass er nach Hause rennt. Aber sobald es wieder Richtung Heimat geht zieht er wieder und grüßt meine Mutter, als hätte er sie 3 Jahre nicht mehr gesehen. Genau so ist es, wenn man ein bisschen zeckert. Wenn meine Mutter und ich uns kabbeln wird er richtig böse und geht dazwischen. Er hat zwar noch nicht zugebissen, aber er wird doch ziemlich motzig mit ihrem Gegenüber.
Er folgt ihr auf Schritt und Tritt. Wenn man mit ihm auf der Couch sitzt und meine Mutter aufsteht um ins Bad zu gehen, hängt er sofort dahinter und wartet vor der Tür, bis sie wieder draußen ist. Wenn sie einen Tag nicht zu Hause ist, liegt er immer auf dem selben Platz und wartet auf sie. Wie es jetzt ist, wenn niemand zuHause ist weiß ich nicht,. aber ich kann mir vorstellen, dass er dann viel weint.
Was könnte man denn da tun?
Ich freue mich ja einerseits, dass die beiden so eine enge Beziehung haben, und dass er meiner Mutter so gut tut, aber irgendwie muss er ja lernen, dass Frauchen nicht alles auf der Welt ist.
danke und liebe Grüße

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Antworten(3)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 24.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    warum möchten Sie, dass der Hund das lernt?
    Sind Sie ein bisschen eifersüchtig?
    Der Hund hat Ihrer Mutter sein Herz geschenkt. Ihre Mutter fühlt sich in der Situation sehr wohl. Nur sie könnte den Hund von sich wegstoßen oder zu etwas zwingen, was er nicht mag.
    Aber was soll es bringen? Ich sehe keinen Sinn darin,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt

  • jenny
    jenny
    schrieb am 25.11.2014

    Hallo,
    erst mal Danke für die schnelle Antwort.
    Nein eifersüchtig bin ich nicht ;-) .
    Wie ich schon sagte, ich freue mich sehr für sie, dass er so an ihr hängt, aber gewisse Dinge können so nicht sein, wo sie auch selbst sagt, er muss auch lernen, dass jemand anders von uns mit ihm gehen kann ohne viel Theater.
    Und es kann nicht sein, dass der eigene Hund böse grummelt und (bis dato nicht fest) beißt, wenn man nur bisschen Spaß macht.
    Generell ist er ja ein toller Hund, der uns alle liebt. Er begrüßt mich ja auch wenn ich alle 2 Wochen nach Hause komme, als hätte er mich ewig nicht gesehen, oder kommt uns wecken am Wochenende. Das genießen wir alle. Und keiner von uns würde diesen Hund je wieder her geben wollen.
    Nur diese Kleinigkeiten müssten sich lockern :-)
    Es möchte niemand dass sie ihn wegstößt oder ihn zu etwas zwingen. Aber letzten Endes zwingt man ihn ja auch dazu mit jemand anders spazieren zu gehen. ;-)
    Uns geht es nur drum, dass es ihm nicht schlecht geht, wenn sie mal nicht kann oder nicht da ist.

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 26.11.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Ihre Mutter muss dem Hund zeigen, dass sie es WILL. dass er mit anderen mitgeht. Gehen Sie zu zweit, Ihre Mutter geht ein Stück mit, beachtet den Hund nicht, dreht sich um und geht.
    Er zieht zu ihr, sie sagt ihm richtig streng, dass er mitzugehen hat. Sie können nicht viel ausrichten, weil der "Beschützte" immer reagieren muss.
    Wenn er pampt, muss Ihre Mutter ihn schärstens zurechtweisen, von der Couch schubsen, in den Korb schicken. Da bleibt er, Sie kabbeln weiter und schicken ihn wieder weg - zeigen Sie ihm die Grenzen auf. Ihre Mutter muss ihm zeigen, dass Sie an seiner "Bevormundung" kein Interesse hat.
    Sie muss ihm seine Grenzen zeigen,
    ihn zurechtweisen und
    ihm bedeuten, dass er mitzugehen hat.
    Wenn Sie untätig bliebe, wenn Sie etwas vom Hund wollen, könnte er schnappen - also Vorsicht - gewinnen Sie Ihren Status zurück!
    Bis bald
    Inge Büttner-Vogt

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