Mein Hund bellt Kinder, Hunde, etc. an, was nun?

Allgemeines
VivienSack schrieb am 14.07.2022
Mein 5 Monate alter Australien Shepherd Rüde, bellt im Park, im Restaurant und allgemein überall vorwiegend spielende Kinder und sich bewegende Pferde an. Auch andere Hunde werden von ihm angebellt. Erwachsene mit Warnwesten sind ebenfalls davon betroffen. Rollstuhlfahrer und Rollator-Gänger hingegen nicht. Ich interpretiere sein Bellen als einen Ausdruck von Unsicherheit (vielleicht auch verbunden mit dem rassespezifischem Hütetrieb?) oder Angst, je nach Situation.

Ich möchte nun gerne wissen, ob es an dieser Stelle sinnvoll ist, dieses Verhalten beispielsweise im Park oder Restaurant in kurzen Einheiten (5-10 Minuten täglich) zu üben, indem ich die klassische Ruheübung einsetze? Dürfte er bei dieser Übung einen Knochen, als Beruhigung erhalten, sofern er sich auch hinlegt? Da wir gerne ins Restaurant gehen und ihn künftig mitnehmen wollen, muss das positive (ruhige) Verhalten möglichst gut konditioniert und langsam aufgebaut werden, ehe sich das schlechte Verhalten noch mehr festigt.

Da der Australian Shepherd auch zu Hause stark auf Bewegungsreize reagiert (durchaus rassetypisch), möchte ich lernen wie ich ihm diese Situationen so angenehm wie möglich gestalten kann, da spielende Kinder, Restaurantbesuche durchaus nicht ganz auszuschließen sind im Alltag. Da wir auch Pferde zu Hause haben, ist das ebenfalls auf unserem Hof ein Problem geworden, dass der Rüde dann anfängt zu bellen.

Ich danke Ihnen für Ihre Mühen!
1 Antwort
Hallo, Sie haben bereits sehr gute Ansätze gemacht, um das Verhalten einzudämmen. Sicherlich ist es rassespezifisch, dass er sich bei allen Bewegungen so verhält. Deshalb sollten Sie ihn so positiv konditionieren, dass er, wenn er das gewünschte (nicht unerwünschte) Verhalten zeigt, ihn sehr loben (durchaus mit super tollen Leckerchen), damit er lernt, was Sie von ihm erwarten. Sollten Sie selbst bei der Umsetzung Probleme haben, würde ich Ihnen empfehlen, sich mit einem Hundetrainer vor Ort in Verbindung zu setzen, der das Verhalten noch besser analysieren kann und Ihnen Hilfestellung gibt. Oder ggf. gehen Sie in eine gute Hundegruppe, in der er lernt, Bewegungen (anderer Hunde) zu tolerieren, ohne zu bellen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Marie-Louise Kretschmer
www.Hundeausbildungnaturnah.com
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