Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Junghund schnappt

Thema: Allgemeines
malinois2014 schrieb am 28.05.2015
Angaben zum Hund: Malinois, männlich, nicht kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo,

Unser Hund schnappt nach uns wenn wir mit ihm spielen, wenn wir ihn mit einem Handtuch sauber machen an den Pfoten, wenn wir ihn bürsten, wenn er einen fremden Hund anbellt (macht er auch erst seit einer Woche) und wir ihn beruhigen wollen. Außerdem beißt er, wenn er sich freut. Alles nicht sehr schmerzhaft aber doch unangenehm. Er ist fast 7 Monate alt, anfangs haben wir es auf die Milchzähne, den zahnwechsel geschoben, aber es bessert sich einfach nicht.
Ansonsten ist er ein super gehorsamer Hund, wir haben ihn mit 8 Wochen bekommen und bereits nach dem ersten Tag konnte er Sitz und Platz. Außerdem beherrscht er Fuß mit und ohne Leine, nein, pfui, aus, bleib, warte (beim fressen), Sitz bei Fuß, such und hol. Nur das beißen kriegen wir bei ihm einfach nicht weg.

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Antworten(1)

  • Hundetrainerin Janna Krebs
    Janna Krebs
    schrieb am 01.06.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,

    so wie Sie die Situationen beschreiben, scheinen beim Schnappen/Beißen Ihres Hundes vor allem 2 Faktoren eine Rolle zu spielen:
    1) hoher Erregungsgrad (beim Spiel, beim Freuen)
    2) Körperliche Einschränkung (Pfoten säubern, bürsten)

    Möglicherweise helfen Ihnen zwei Ansatzpunkte weiter:
    1) Geben Sie Ihrem Hund bei hoher Erregungslage ein Spielzeug, Plüschtier o.Ä. ins Maul, dann kann er sich daran etwas "abreagieren" und muss dafür nicht Ihre Hände benutzen.

    2) Bitte bauen Sie körperliche Einschränkungen positiv auf! Z.B. bei der Bürste: Wenn sich Ihr Hund zur Bürste umorientiert, die Bürste ansieht, markieren Sie dies bitte und geben Sie ihm ein Leckerchen. Dann nähern Sie sich ein kleines Stück mit der Bürste (er wird noch nicht damit berührt): Markieren, Leckerchen. Dann berühren Sie ihn kurz mit der Bürste: Markieren, Leckerchen usw.
    Bitte lassen Sie sich hiermit Zeit und üben Sie in sehr kleinen Schritten, die Sie mehrfach wiederholen.

    Nun haben Sie leider nicht geschrieben, wie Sie Ihren Hund beim Verbellen eines anderen Vierbeiners zu beruhigen versuchen, aber zunächst einmal ist es für ihn in einer solchen Situation vermutlich nicht beruhigend, wenn Sie ihn z.B. anfassen und streicheln. Im Gegenteil, er ist erregt und hat ggf. Stress mit dem anderen Hund - da möchte er nicht körperlich angefasst und (aus seiner Sicht) eingeschränkt werden.
    Sollten Sie ihm hier ins Geschirr oder Halsband fassen (müssen), kündigen Sie ihm dieses bitte vorher an mit einem Signal (z.B. "Ende!"). Damit können Sie rückwärtsgerichtete Aggression vermeiden.
    Zusätzlich sollten Sie mit Ihrem Hund ein Alternativverhalten aufbauen: Was soll er tun, ANSTATT den anderen Hund zu verbellen? Z.B. einen Bogen laufen, bei Ihnen absitzen und sich ein Leckerchen holen,...

    Ich hoffe, damit konnte ich Ihnen weiterhelfen.

    Herzliche Grüße,
    Janna Krebs

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