Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Hund macht wie er will

Thema: Allgemeines
  
felix_seidmann schrieb am 09.08.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo,

Mein Name ist Felix. Wir
haben uns vor c.a 4 Wochen einen Welpen geholt, Shepard/Labrador Mischling. Beim Kauf 9 Wochen alt jetzt 13.
Im großen und ganzen hört er ja auf uns, macht sitz kommt wenn wir ihn rufen zu uns.
Er zeigt Auffälligkeiten das sein Hüte Instinkt da ist, aber auch die typischen labrador Gene.
Er geht mit uns schwimmen und das mit Freuden, Aportiert Bälle und geht gefühlt zu jeden Menschen und man hört eig. Nur von jeder Seite ach wie süß ist der denn 😄.
Und ja er ist auch extrem süß und flauschig.
Es gibt aber nun mal auch die Seiten die Außenstehende nicht zwingend sehen.
Und da brauchen wir einfach mal Rat.
Morgen geht es zur Hundeschule.
Also der Welpe wurde nicht stubenrein gekauft, da er draußen war und ich nehme mal an nie beim Züchter im Haus.
Nach 4 Wochen macht unser lieber aber immer noch gerne mal ins Haus, sowohl das eine, als auch das andere.
Nunja, er ist halt noch ein Welpe, klar kann er nicht ewig einhalten.
Aber er meldet sich halt auch einfach meist nicht das er muss.
Wir verstehen nicht woran das liegt, das ist ein Thema, da wird sich zuhause dann auch echt gerne mal gezofft.
Der zweite Punkt ist sein Sturkopf.
Er ist stark anhänglich zuhause, sprich verfolgt auf Schritt und Tritt.
Er hört zwar wenn ihm gezeigt und gesagt wir das er ins körpchen soll, aber wie es auch anders sein soll, bleibt er da nie lange drin.
Wir lassen ihn auch schon immer mal ein wenig alleine und schenken ihm kaum bis keine Beachtung wenn wir wieder kommen.
Aber die anhänglichkeit bleibt.
Er hat aber auch wirklich seinen eigenen Kopf, einer seits folgt er einem die ganze Zeit, man kann ihn verweisen und das den ganzen Tag, anderer seits ist er dann auch mal gerne einige Zeit für sich. Kommt aber auch dann wenn man ihn ruft.
Problem ist halt da, irgendwo erholsam wenn man die Zeit ein wenig Ruhe hat, aber dann ist es auch meist die Zeit wo er irgendwo sein/e Geschäfte verrichtet hat.
Und der dritte Punkt.
Das Thema Gassi gehen, es ist für uns eine Tortur. Im Garten ist alles super, er spielt dackelt einen ohne Leine hinterher, spielt und hört.
Wenn wir mit ihm normal Gassi gehen wollen, kommt es uns so vor als würde er uns verarschen wollen.
Er geht die ersten 100m in der Regel ganz normal mit. (Meter Variieren) und dann zeigt er seinen Sturkopf, er bleibt einfach stehen. Es ist weit und breit nichts was ihn verängstigen könnte, aber er will sich da stur durchsetzen.
Ich habe es einmal probiert und ich bin einfach weiter, aber das bringt nichts. Das ist wie als würde ich mit einen Stein Gassi gehen. Bleibe ich länger stehen, will er einfach umdrehen und heim. Wir Wissen genau das er nicht erschöpft ist, woher denn auch nach 100m gehen 😂.
Und jetzt kommt es, wenn er Stur stehen bleibt, gibt es aber immer eine Möglichkeit ihn doch zum bewegen zu locken. Man läuft einfach los und ruft ihn. Wobei man ihn nicht mal zwingen rufen braucht. Das laufen alleine reicht aus.
Er läuft in dem Fall mit als hätte er nie etwas anderes gemacht. (Klar auch spielend, sprich hin und wieder mal versuchen in die Hose zu knabbern. In dem Fall wird sofort angehalten und im klar gemacht dass das falsch war.)
Auf den Weg nach Hause ist er dann natürlich ein ganz normaler Hund der Mit seinen Herrchen Gassi geht.
Dieses Verhalten stört uns tierisch. Es frustriert und man fühlt sich verarscht.
Wir empfinden das aufjedenfall so, daß er uns verarscht.
Als würde er uns sein Gassi aufzwingen. Er will nicht gehen, zumindestens nicht von zuhause weg, nein er sagt sich ich will laufen, deswegen bleibe ich einfach stehen. Entweder sie laufen, oder ich bleibe sitzen, stehen oder liegen bis nachgegeben wird. Ansonsten drehe ich um.
Es gibt eine Stelle, da geht er mit uns ganz normal Gassi, mal abgesehen von dem Weg zum Auto...
Und das ist wenn wir mit ihm schwimmen fahren.
Wir haben hier einen großen schönen Baggersee und anscheinend hat er das alles dort wunderbar verinnerlicht. Dort bleibt er beim Gehen nicht stehen, aber anscheinend auch nur, weil er genau weiß das er dort dann mit uns schwimmen gehen kann.
Das empfinden wir aber nicht als schlimm, ganz im Gegenteil. Es ist Positiv.

Wir bräuchten da echt mal Rat.
Ich werde aber später auch so oder so genügend Fragen in der Hundeschule stellen.

Ich hoffe nur, das er dort nicht rausfliegt, da er zu stark spielt.
Denn er spielt schon auf Augenhöhe wie sein 6Monate alter Labrador Buddy und bringt selbst den schon beim Spielen zum jaulen.

Wir wären über Tipps dankbar, schauen aber auch schon immer recht viel im Internet.
Bei Mischlingen ist es aber recht schwierig, da der endgültige Charakter erst ein wenig später zum Vorschein kommt. Uns wäre die Variante Familien Hund lieber als der starke Hüte Instinkt des Shepard, kommen aber mit beiden klar.

Gruß

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Antworten(1)

  • Sabine Busch
    Sabine Busch (Hundetrainer)
    schrieb am 09.08.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Felix,
    Ihr Hund verhält sich wie ein ganz normaler Welpe in diesem Alter.
    Natürlich macht er noch hin und wieder in die Wohnung, das muss er erst lernen. Gehen Sie nach jedem Spielen, Fressen und Schlafen mit ihm hinaus.
    Natürlich versucht er Sie zu beeinflussen, auch das ist normal. Geben Sie ihm Regeln und Grenzen die sie sich vorstellen und er wird sich einfügen.
    Natürlich will er nicht weit von zu hause weg, auch das ist normal für einen Welpen in dem Alter. Gehen Sie einfach weiter und loben ihn wenn er läuft. Keine Aufmerksamkeit wenn er nicht läuft.
    Gehen Sie in eine professionelle Hundeschule mit einer gut begleiteten Welpenspielstunden.
    Infos hierzu finden Sie hier: https://www.mobile-hundeschule-hinterland.de/downloads/2018-bvz_gestaltung-von-welpenspielgruppen_jun.pdf .
    Dort können Sie alle Fragen stellen und erfahren noch eine ganze Menge neues. Auch sein wildes Spiel kann da in Bahnen gelenkt werden.
    Für weitere stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.
    "Bitte beachten Sie das das nur ein Therapieansatz aufgrund Ihrer Beschreibung ist, eine individuelle Beratung erfordert einen persönlichen Kontakt und Inaugenscheinnahme des Hundes."
    Liebe Grüße
    Sabine Busch
    www.mobile-hunde.schule
    www.tierpsychologin.vet

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