Bellen und Angreifen anderer Hunde

Thema: Allgemeines
  
Yasmin0 schrieb am 26.11.2020   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo ich habe das Problem das sobald ich mit ihm das Haus verlasse fängt er direkt mit dem Bellen an, obwohl niemand zu sehen ist. Er bellt alles und jeden an auch wenn die Person noch rechtfertigt weg ist. Genauso ist es mit anderen Hunden, Carlos würde am liebsten direkt auf den anderen los gehen. Ich hab schon versucht das ich mich auf deine Höhe begebe und ihn zu beruhigen. Wenn ein Hund auf ihn zu kommt bekommt er sofort ein kam und will den anderen Hund beißen. Bei meiner Mutter die hat einen Rottweiler macht er sich nur durch laute bemerkbar sobald er sich nähert. Wie kann ich das Bellen und Angreifen unterbinden ?

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Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 26.11.2020
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo Yasmin,
    dieses Verhalten haben oft Hunde, die nie Grenzen kennengelernt haben und die nicht geführt werden. Sie werden dadurch in die Rolle des "Rudelführers " gedrängt und sind damit vollkommen überfordert. Aus Unsicherheit bellen sie dann eben alles und jeden an, manchmal auch einfach nur, weil sie mit dem Stress nicht klarkommen.
    Grenzen sind z. B., wenn der Hund etwas von Ihnen fordert, wie Streicheleinheiten, spielen oder Futter, ignorieren Sie es.
    Springt der Hund von sich aus auf Bett oder Sofa, wird er sanft weggedrückt. Er darf dort nur hin, wenn Sie es erlauben.
    SIE agieren, der Hund reagiert, NIE umgekehrt. Dann sind Sie der "Boss". Wenn es umgekehrt ist, wie jetzt, ist es der Hund.
    Fangen Sie an, Ihren Hund zu führen. Achten Sie darauf, dass Sie vorgehen und der Hund Ihnen an lockerer Leine folgt. Dann führen Sie, der Hund kann sich auf Sie verlassen und muss nicht mehr selbst regeln.
    Wenn Sie an anderen Hunden vorbeigehen, versuchen Sie Ruhe auszustrahlen d. h. nicht reden, nicht schimpfen und nicht die Leine krampfhaft kürzer halten. Auch nicht auf gleiche Höhe gehen und versuchen, ihn zu beruhigen! Das alles veranlasst Ihren Hund nämlich, sich noch mehr aufzuregen.
    Üben Sie aber vor allem die Leinenführigkeit. Lassen Sie sich NIE von Ihrem Hund wohin ziehen, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder Bekannte begrüßen will. Wenn er zieht, bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist, oder Sie drehen um und gehen in eine andere Richtung.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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