Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

bellen abgewöhnen

Thema: Allgemeines
amin schrieb am 21.09.2015
Angaben zum Hund: dogo canario, weiblich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Wieso hat mein hund(42kg) keine angst vor großen dominanten hunden sie ist immer bereit sich zu mit allen Mitteln zu verteidigen aber da gibt es ein kleinen Hund max15 kg vor den hat sie ziemlich angst das ist aber auch der einzigste kleine hund vor den sie Angst hat wäre dankbar für ne Antwort und ich hätte auch eine zweite Frage wie gewöhne ich meinen Hund am besten das bellen ab sie bellt keine anderen menschen an aber bei manchen Hunden gibt sei einfach keine ruhe sie befolgt alle nötigsten befehle aber das mit dem bellen ist so ne schwierige sache mfg Herr mohammad

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 21.09.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Ihr Hund trifft eigene Entscheidungen. Helfen Sie Ihr, damit sie mit allen Situationen klarkommt. Ich kann aus der Ferne nicht beantworten, warum sie den oder den Hund aussucht, aber Stress hat sie allemal.
    Führen Sie ein Schutzprogramm durch:
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, weil er Ihnen nicht zutraut, mit der Situation klar zu kommen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Bei Ihnen ist es vielleicht auch das Problem, dass Sie zu lange in die Situation hineingehen ohne etwas zu tun, reagieren Sie sofort, vor dem Hund, wenn es geht, das schafft Vertrauen.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Nach einer Weile wird Ihr Hund schon selbst an Ihre andere Seite gehen, weil er sich dort wohl fühlt und auf Ihren Schutz vertraut – das ist für Sie ein tolles Gefühl!
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Bald werden Sie sehen, dass sich Ihr Hund mehr auf Sie konzentriert und sich nicht mehr "abregen" muss,
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt



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