Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Angst und Unsicherheit

Thema: Allgemeines
  Baden-Württemberg
newgirl8787 schrieb am 28.06.2016   Baden-Württemberg
Angaben zum Hund: Schäferhund Mischling , männlich, nicht kastriert, Alter 1-5 Jahre

Mein Hund ist ein Schäferhund Mischling aus Rumänien von der Straße er ist zwei jahre alt habe ihn seit ca vier Monaten, Zuhause ist er lieb bellt kaum und hört ... Aber sobald ich raus gehe zieht er an der Leine hat angst fängt an zu zittern zieht den Schwanz ein und möchte am liebsten weg rennen .
Im Park entspannt er sich ein wenig schaut sich aber ständig herum kommt eben nicht zur Ruhe er spricht auch nicht auf Leckerli an hat kein Augen Kontakt zu mir ... Weiß nicht mehr weiter

Vielen Dank für die Meldung dieses Beitrages. Wir werden Ihre Nachricht schnellst möglich prüfen!
Sie werden nun bei neuen Antworten benachrichtigt!
Sie werden nicht mehr bei neuen Antworten benachrichtigt!

Antworten(1)

  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 09.07.2016
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    Hunde, aber gerade ängstliche Hunde, brauchen ganz dringend jemanden, der sie führt. Sie schreiben, er zieht an der Leine, das heißt, der völlig ängstliche Hund führt Sie. Er hat niemanden, der ihm zeigt, wo es lang geht, muss selbst entscheiden. Fangen Sie deshalb an, an der Leinenführigkeit zu arbeiten so dass Sie den Hund führen und er sich auf Sie verlassen kann.
    Hunde ziehen an der Leine, weil sie es so gelernt haben. Oder, besser gesagt, nicht anders gelernt haben. Wenn Herrchen/Frauchen dem Hund mit ausgestrecktem Arm überallhin folgt, wird der Hund natürlich auch weiter immer dahin gehen, wo er hin will. Er kann es ja, manchmal mit einem Gewicht am anderen Ende der Leine, aber es geht. Hunde lernen durch Erfolg oder auch Misserfolg.
    Deswegen hier mein Tipp: NIE dem Hund folgen, wenn er zieht, auch nicht, wenn er wo schnuppern, sich lösen oder zu Bekannten will. Wenn er einmal Erfolg hatte, müssen Sie wieder von vorne mit dem Training anfangen. Bleiben Sie stehen, bis die Leine wieder locker ist (das braucht etwas Geduld) oder, wenn Ihr Hund richtig feste zieht, drehen Sie um und gehen zurück.
    Am besten reagieren Sie schon, wenn er versucht, Sie zu überholen. SOFORT umdrehen und zurückgehen und zwar jedesmal.
    Oft liegt das Ziehen auch an der Art, wie die Leine gehalten wird. Meistens wird die Leine zu kurz gehalten, mit Zug. Zug erzeugt Gegenzug, der Mensch zieht weil der Hund zieht und der Hund zieht immer mehr dagegen. Der Hund kann diesen Kreislauf nicht lösen, das kann nur der Mensch.
    Sehr wichtig ist auch, dass Sie alles kommentarlos machen. Auf den Hund einzureden, zu schimpfen oder auch versuchen, ihn zu beruhigen oder abzulenken,bringt nichts, man erreicht damit das Gegenteil.

    Liebe Grüße
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

Möchtest Du auch einen Ratschlag zu Deinem Problem?
Dann stell jetzt eine eigene Frage!

Neue Frage stellen

Weitere Fragen zu diesem Thema:

Seit ihre Freundin gestorben ist ist

Seit ihre Freundin gestorben ist ist meine Cleo Goldenerdriver faul... mehr

Aus beibringen

Hallo, ich möchte gerne meinem hund das " aus" beibringen. Wie mache... mehr

Übersprungshandlung

Mein Murphy, jetzt 10 Monate , verbellt und Springt seit 2 Wochen... mehr

Gezieltes Training

Meine Colliehündin ist 15 Monate. Mit 10 Monaten stellte man fest,... mehr

Bitte hier einloggen, um auf die Frage zu antworten.