Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Anbellen anderer Leute

Thema: Allgemeines
Tani-sge schrieb am 14.04.2015
Angaben zum Hund: Malinois-Mix , männlich, kastriert, Alter 3-12 Monate

Hallo,
mein Problem ist, das mein Hund, jetzt 12 Monate alt , angefangen hat vor paar Wochen, wahllos auf Leute zuzurennen (ohne Leine) oder auch an der Leine und wahllos Leute anbellt (Nicht immer und nicht Jeden). Er hat mehr Angst und ist unsicher, welches ich aber nicht zulassen will.
Doch WIE unterbinde ich das richtig ? WAS, soll ich genau machen, das er es unterlässt?
Über Hilfe und Antwort wäre ich sehr dankbar.
Lieben Gruß Tanija

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 14.04.2015
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    viele Hunde zeigen durch auffällliges Verrhalten, was Ihnen fehlt. Ihr Hund ist in der Tat unsicher und langweilt sich auf Spaziergängen, wenn er jemanden anbellt, bekommt er sofort Ihre volle Aufmerksamkeit - wobei es ihm egal ist, ob Sie schimpfen, Hauptsache es passiert was.
    Beginnen Sie Ihren Hund zu beschützen und zu führen. Ihr Hund ist unsicher und beißt/bellt alles weg – das ist seine Strategie, weil er Ihnen nicht zutraut, mit der Situation klar zu kommen.
    Ab sofort führen Sie: Der Hund geht HINTER Ihren Füßen, sie gehen niemals auf einen Hund oder einen Menschen zu. Meistens liegt es am fehlenden Vertrauen zu uns. Sie vermitteln Ihrem Hund Sicherheit, indem Sie ihn immer beschützen. Schutz gibt es in allen Strukturen mit Eltern, Lehrern und Chefs – die guten machen uns sicher und gelassen, wir wissen, was wir tun sollen.
    Fremde fassen Ihren Hund vorerst nicht an und Sie vermeiden es, dass der Mensch Ihren Hund ansieht. Sie gehen Bogen und Kreise und lassen Ihrem Hund Zeit, sich – unter Ihren Schutz und an der Leine – in Ruhe anzunähern. Grundsätzlich ist Ihr Hund HINTER Ihren Füßen und wichtig: IHR KÖRPER IST OHNE AUSNAHME IMMER DAZWISCHEN!!!! Eine Hund an Hund-Begegnung geht grundsätzlich schief. Gehen Sie auch in die andere Richtung oder schirmen Sie ihn am Rand ab. Er sollte nichts mehr zu „erledigen“ haben – Sie führen und geben Richtung und Verhalten an.
    Nehmen Sie Menschen, die Ihnen entgegenkommen, als „Übung“. Zeigen Sie Ihrem Hund, dass sie seine Furcht ernstnehmen. Alle Hunde in meinem Training haben es geschafft, als die Besitzer mit dem Schutzprogramm angefangen haben. Genauso gehen Sie an unbekannte Dinge heran – umkreisen unter Ihrem Schutz, mit Ihrem Körper dazwischen (!) gern ein Leckerchen, wenn es klappt – lassen Sie sich bitte viel Zeit, nicht nur „probieren“.
    Es wäre auch toll, wenn Sie nicht nur „Gassi-gehen“, sondern Ihren Hund geistig trainieren und beschäftigen, damit er sich nicht langweilt. Hierzu finden Sie alles auf meiner
    Homepage: www.hundimedia.de
    Bücher „Spiel und Spaß mit Hund“ und „Mehr Spiel und Spaß mit Hund“ Film: „Der Weg ist das Ziel: 222 Möglichkeiten den Hund zu beschäftigen.
    Viele Grüße und viel ERfolg
    Inge Büttner-Vogt

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