Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Haaren bei Hunden

Hunde sowie Menschen verlieren jeden Tag Haare. In der Phase des Fellwechsels ist es bei Tieren besonders schlimm, doch auch hier gibt es Unterschiede. Manche Hunderassen haaren mehr als andere und manche eben weniger. Damit sind die weniger haarenden Rassen besser für Allergiker geeignet. Um die Verteilung des Haares in der Wohnung zu verringern, ist das Bürsten des Fells wichtig, so können bereits abgestorbene Haare sowie die Unterwolle an einem Platz ihrer Wahl sanft entfernt werden. Dafür gibt es spezielle Bürsten im Fachhandel, aber auch normale Bürsten und Kämme können eine erste Hilfe sein.

Unterschied bei Langhaar - und Kurzhaarhunden?

Die Länge des Fells ist beim Haarverlust nicht entscheidend, kurzhaarige Hunde können ebenso Haaren wie langhaarige. Dennoch ist auffällig, dass Hunde mit gelocktem oder drahtigem Fell weniger Haar verlieren als glatthaarige Hunde. Hunde, die viel haaren Natürlich haaren alle Hunde, doch die nachfolgend genannten Rassen weisen einen besonders hohen Haarverlust auf. Vor allem bei diesen Rassen ist das Auskämmen loser Haare zu empfehlen:

  • Berner Sennenhund
  • Mops
  • Neufundländer

Selten haarende Hunde

Hunde, die wenig haaren Hunde, die gar keine Haare verlieren, gibt es leider nicht. Dennoch gibt es einige Rassen, die weniger Haare verlieren als ihre Artgenossen. Diese sind besonders gut für Allergiker geeignet. Einige sind in der folgenden Liste enthalten. Vermehrtes putzen und staubsaugen, um die Haare aus der Wohnung zu entfernen, ist dennoch zu empfehlen.

  • Beagle
  • Bichon Frisé
  • Bulldogge
  • Chihuahua
  • Deutsche Dogge
  • Französische Bulldogge
  • Malteser
  • Papillon
  • Pudel
  • Schnauzer
  • Shar-Pei

Warum sind wenig haarende Hunde besser für Allergiker geeignet?

Ähnlich wie bei der Katzenallergie sind auch bei der Hundeallergie die Haare des Tiers nicht der Hauptgrund für Symptome, wie tränende oder brennende Augen, verstopfter Nase und Niesen. Stattdessen sind es Eiweiße, die sich in Hautschuppen, Speichel oder Urin befinden und sich in den Haaren verfangen. Durch den Haarverlust des Hundes werden diese allerdings in der gesamten Wohnung verteilt, wodurch diese Symptome häufiger auftreten, wenn der Hund vermehrt haart. Es ist aber auch möglich, dass auf manche Rassen allergisch reagiert wird, auf andere hingegen nicht. Ratsam ist es deshalb, vor einem Hundekauf die Verträglichkeit einiger Rassen zu testen oder zumindest mit dem Hund Ihrer Wahl einige Zeit zu verbringen, um herauszufinden, ob ein langes Zusammenleben möglich erscheint. Auf diese Weise können Sie vermeiden, den angeschafften Vierbeiner wieder abgeben zu müssen.

Schnarchen bei Hunden

Hunde gehören zu den Haustieren, die eine besonders enge Verbindung zum Menschen aufbauen können und am liebsten immer in dessen Nähe sein möchten. Zum Schlafen ist es mit der nächtlichen Idylle jedoch schnell vorbei, wenn der Vierbeiner lautstark schnarcht. Erfahren Sie hier, was es mit Schnarchen bei Hunden auf sich hat und ob Sie etwas dagegen tun können.

Gebrochenes Bein bei Hunden

Wenn Ihr Hund beispielsweise aus großer Höhe stürzte oder von einem Auto angefahren wurde, besteht die Möglichkeit eines Beinbruchs. Sicher diagnostizieren kann das lediglich ein Tierarzt, der mithilfe eines Röntgengerätes das betroffene Bein in Anschein nimmt.

Ein Hund mit einem gebrochenen Bein zeigt meist eindeutige Symptome, die jeden Halter dazu veranlassen sollten, tierärztliche Hilfe aufzusuchen.

  • Der Hund kann das betroffene Bein kaum oder nur sehr beschränkt belasten, woraus sich ein humpelnder Gang entwickelt
  • Der Bruch kann unter Umständen sichtbar sein
  • Der Hund hat Schmerzen und möchte sich nicht am betroffenen Bein berühren lassen

Der Verdacht besteht – was tun?

Zeigt Ihr Hund eines oder mehrere der oben genannten Symptome, ist Vorsicht geboten. Ein verängstigtes, schmerzerfülltes Tier reagiert aus Selbstschutz oft anders, als Sie es von ihm kennen. Deswegen ist es sehr wichtig, dass Sie ruhig bleiben und versuchen, diese Ruhe auch auf den Hund zu übertragen. Ein Maulkorb kann hilfreich dabei sein, alle Beteiligten vor eventuellen Verteidigungsreaktionen des Hundes zu schützen, der schließlich nicht weiß, was geschieht. Vergessen Sie nicht – Ihr Hund leidet unter Schmerzen. Deswegen sollten Sie und alle Beteiligten fortan sehr behutsam mit ihm umgehen.

  • Wirken Sie beruhigend auf den Hund und anwesende Personen ein.
  • Rechnen Sie mit Schmerzreaktionen und sichern Sie sich selbst und andere ab, indem Sie dem Hund einen Maulkorb oder eine Maulschlinge anlegen.
  • Tragen Sie den Hund ins Auto und bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage, ohne das betroffene Bein zu berühren.
  • Versuchen Sie, den Hund ruhig zu halten, damit sich die eventuelle Verletzung nicht verschlimmert.
  • Informieren Sie Ihren Tierarzt über den Notfall, bevor Sie seine Praxis schnellstmöglich (aber mit der gebotenen Ruhe) aufsuchen.
  • Fahren Sie nicht alleine! Eine Person sollte ungestört den Wagen steuern können, während eine andere sich um den Zustand des verletzten Hundes kümmert und darauf achtet, dass dieser sich nicht bewegt.

Wie geht es weiter?

Die Behandlung Ihres Hundes ist natürlich stark abhängig von der Art des Bruchs, den er erlitt. Grundsätzlich relevant ist jedoch, dass der Knochen wieder in seine ursprüngliche Position gebracht wird und gerade zusammenwachsen kann, wofür die Behandlung durch einen Tierarzt unabdingbar ist. Bei einem einfachen Bruch kann es ausreichen, das Bein ruhigzustellen, indem der Tierarzt eine Schiene, einen Verband oder einen Gips anlegt. Bei komplizierten Brüchen ist oft eine Operation notwendig, bei der der Bruch durch Schrauben, Nägel oder Platten fixiert wird. Anschließende Röntgenuntersuchungen sind notwendig, um den Verlauf des Heilungsprozesses beobachten zu können und somit sicherzustellen, dass der Bruch Ihres Hundes schnellstmöglich wieder abheilt.

Die genannten Informationen stellen keine Anleitung zur Selbstdiagnose und Behandlung von Tierkrankheiten dar. Tierhaltende sollten bei gesundheitlichen Problemen ihres Tieres in jedem Fall eine Tierärztin oder einen Tierarzt um Rat fragen. Diagnosen über das Internet sind nicht möglich.

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Pflegehund aufnehmen

Einen Hund in Pflege nehmen – eine verantwortungsvolle Aufgabe

Freunde benötigen einen Hundesitter, während sie im Urlaub sind. Vielleicht spielen Sie mit dem Gedanken, sich einen eigenen Hund anzuschaffen und wollen testen, wie der Alltag mit dem tierischen Begleiter aussieht. Was auch immer die Beweggründe für die vorübergehende Aufnahme eines Vierbeiners sein mögen – die Pflege und Betreuung eines Hundes ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, bei der es ein paar Punkte zu beachten gibt.

Vor dem Einzug: Informationen einholen

Damit sich der Vierbeiner bei Ihnen möglichst wohlfühlt, gilt es, in Ihrem Haus entsprechende Voraussetzungen zu schaffen. Um die speziellen Bedürfnisse des Hundes zu kennen, sollten Sie möglichst viele Informationen einholen. Unzählige Fragen wollen geklärt werden:

  • Wie sieht der normale Alltag des Hundes aus? Herrscht bei ihm meistens Action oder wohnt er eher in einem ruhigen Umfeld?
  • Wie sieht es mit der täglichen Beschäftigung aus? Wie oft und wie lange gehen seine Besitzer mit ihm spazieren? Wie viel Zeit wird zuhause mit ausgelassenem Spiel verbracht?
  • Welche Regeln gelten für den Hund? Darf er aufs Sofa oder ins Bett? Hat er Zugang zu allen Räumen?
  • Was bekommt das Tier zu fressen? Lassen Sie sich das gewohnte Futter mitgeben und fragen Sie gegebenenfalls nach Bezugsquellen.
  • Gibt es besondere gesundheitliche Dinge zu beachten? An welchen Tierarzt sollen Sie sich im Notfall wenden?

Je vertrauter dem Hund im neuen Heim die Abläufe sind, desto besser wird er sich einleben. Natürlich müssen Sie nicht alles genauso handhaben wie zu Hause – darf der Vierbeiner jedoch normalerweise mit ins Bett, können Sie so immerhin nachvollziehen, warum er das jetzt so vehement einfordert.

Willkommen bei uns

Endlich ist es so weit: Der Feriengast zieht ein. Selbstverständlich haben Sie alles vorbereitet und gefährliche Gegenstände aus dem Weg geräumt. Seine gewohnte Decke, das Lieblingsspielzeug und der vertraute Futternapf erleichtern die Eingewöhnung. Lassen Sie den Hund zunächst in Ruhe alles kennenlernen, geben Sie ihm Zeit – wenn er sich entspannt auf seinem Platz niederlässt, hat er alles für gut befunden und einer schönen Urlaubszeit für Sie und den Hund steht nichts mehr im Wege.

Patenschaft für einen Hund aus dem Tierheim

Hunde bereichern das Leben ihrer Besitzer – daran besteht kein Zweifel. Für viele Menschen gehört der Umgang mit dem tierischen Begleiter zu den schönsten Freizeitbeschäftigungen. Leider hat die Sache auch einen - oft unterschätzten – Haken: Ein eigener Hund fordert und verdient reichlich Zeit. Wer nebenbei Vollzeit arbeitet oder eine größere Familie zu versorgen hat, kann diese oft nur schwer erübrigen. Doch der Hund braucht nun mal regelmäßige Spaziergänge und verlangt auch außerhalb dieser Stunden nach Beschäftigung.

Alternative zum eigenen Hund

Neben den zahlreichen Menschen, die sich nach einem Hund sehnen, gibt es auch die andere Seite: Personen, die aus irgendeinem Grund nicht (mehr) für ihr Tier sorgen können. Diese warten im Tierheim auf neue Besitzer. Sie warten, meist in relativ kleinen Zwingern, notgedrungen ohne ausreichende Beschäftigung. Die Mitarbeiter des Tierheims haben wenig Zeit, sich ausführlich um jedes einzelne Tier zu kümmern. Genau an diesem Punkt kommen Sie ins Spiel: Viele Heime bieten inzwischen vorübergehende Patenschaften für Hunde an. Auch wenn Sie sich die Vollzeit-Unterbringung eines Hundes nicht leisten können, kommen Sie so in den Genuss des Umgangs mit einem Vierbeiner. Sie tragen zum Wohlbefinden des Tieres bei und entlasten nebenbei das Tierheim. Eine Win-win-Situation für alle Beteiligten!

Rechte und Pflichten

Wer die Patenschaft für einen Hund aus dem Tierheim übernimmt, erhält gewisse Rechte – muss sich allerdings auch seiner Pflichten bewusst sein. Je nach Tierheim können diese ganz unterschiedlich ausfallen:

  • Meist beginnt die Patenschaft mit der Unterzeichnung eines Vertrags. Wer unterzeichnet hat, muss auch zu den vereinbarten Zeiten erscheinen – egal bei welchem Wetter.
  • Alle Tierheime sind knapp bei Kasse – mit der regelmäßigen Zahlung eines gewissen Beitrags unterstützen Sie die Arbeit der Tierschützer.
  • Zu Ihren Hauptaufgaben gehört der regelmäßige Spaziergang mit dem Hund. Dabei sind meist gewisse Regeln zu beachten. Diese wurden vom Tierheim sorgfältig entwickelt – besonders die Leinenpflicht sollte unbedingt eingehalten werden.

Einen Paten-Hund finden

Die Suche nach einem Paten-Hund führt Sie wahrscheinlich ins nächstgelegene Tierheim. Hier können Sie sich in Ruhe über die Konditionen informieren und anschließend den passenden Hund aussuchen. Bei der Auswahl sollten Sie sich Zeit lassen. Stimmt die Chemie zwischen Ihnen und dem Hund nicht, werden die Spaziergänge selten ein Vergnügen. Ein letzter Tipp: So wunderschön die gemeinsame Zeit für Sie und den Hund auch sein mag – das Beste für den Vierbeiner ist ein neuer Besitzer. Sie müssen immer damit rechnen, dass das Tier vermittelt wird – und Sie sollten sich dann (zumindest ein bisschen) über die zweite Chance für den Vierbeiner freuen.

Wirkung der Hunde auf den Menschen

Warum haben Hunde eine positive Wirkung auf die Seele des Menschen?

Ein jeder Hundebesitzer weiß um die alltägliche Freude, die ein Hund beschert. Balsam für die Seele würde er sagen. Wenn schon beim Aufstehen, der treue Freund schwanzwedelnd vor Ihnen steht, geht Ihnen mit Sicherheit auch das Herz auf.

Die Auswirkungen

Hunde können sich sowohl positiv auf das Gemüt als auch auf den Körper auswirken. Es genügt allein die Anwesenheit und Berührung des Hundes für ein gutes Gefühl. Das Streicheln des Vierbeiners baut bei uns Menschen Stresshormone im Körper ab. Die Beschäftigung mit dem Hund und das Spiel mit ihm führen zu einer Ausschüttung von Endorphinen beim Menschen und produzieren so ein Glücksgefühl. Dadurch wird Ihr Stresslevel reduziert und lässt Sie entspannter werden.

Ein Hund fordert seinen täglichen Jagdausflug. Beim Spaziergang an der frischen Luft bauen Sie Ihre Abwehrkräfte auf und stärken somit Ihr Immunsystem – eine Folge: Hundebesitzer sind seltener krank und sind besser gerüstet in der Grippesaison. Forschungen haben ergeben, dass Menschen, die ein Haustier besitzen, sich schneller von einer Krankheit erholen. Auch der Blutdruck wird langfristig gesenkt.

Beziehung zwischen Hund und Halter

Abgesehen von den körperlichen Auswirkungen, die die Beziehung zu einem Hund auf einen Menschen hat, gibt es auch eine Reihe von psychologischen Folgen. Ein Hund gibt Ihnen das Gefühl, gebraucht zu werden. Sie sind der Mittelpunkt seines Lebens. Ist sein Herrchen oder Frauchen nicht da, verbringt der Hund seine Zeit damit, auf dieses zu warten. Die Beziehung, die so zwischen Hundeführer und Hund entsteht, ist geprägt von einer wortlosen Kommunikation und tiefem Vertrauen. Dieses Vertrauen und Treue stellen die Basis der Beziehung zwischen Hund und Halter dar, was Ihnen ein gutes Gefühl verleiht.

Pflege der Freundschaft

Um die intensive Beziehung zu Ihrem Vierbeiner aufrechtzuerhalten und zu intensivieren, ist viel Beschäftigung mit Ihrem treuen Freund unabdingbar. Energieabbau, Disziplin und Zuneigung sind drei Grundpfeiler einer guten Mensch-Hunde-Beziehung, durch die Sie sich selbst und dem Hund Gutes tun. Energieabbau steht für genügend Auslauf. Gönnen Sie sich täglich eine Stunde Auszeit vom Alltagsstress und gehen Sie raus in die Natur – zurück zu den Wurzeln. Mit Disziplin ist gemeint, den Hund zu trainieren und sich mit ihm zu beschäftigen, um ein guter Rudelführer zu sein. Die Zuneigung stellt die Belohnung nach getaner Arbeit dar und verdeutlicht, dass Sie einander lieben und vertrauen.

Tiergesundheitshelfer

Hier findest Du unsere nützlichen Tiergesundheitshelfer: Checklisten und Infografiken rund um die Gesundheit von Hund und Katze.

AGILAs Tiermagazin

Über viele Jahre hinweg haben wir mit AGILAs Tiermagazin eine informative und unterhaltsame Lektüre für Hunde- und Katzenfans angeboten. Hier findest Du alle Ausgaben als PDF zum Download.

Tierärztlicher Rat per Videosprechstunde

Hier hast Du die Möglichkeit, einfach per Videochat kompetente tierärztliche Beratung einzuholen. Je nach Tarif, den Du bei AGILA abgeschlossen hast, übernehmen wir für Dich die Kosten der Videosprechstunde.

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