Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Hund trotz Asthma?

Asthma wird in industrialisierten Ländern mehr und mehr zur Volkskrankheit. Unter den Auslösern für Asthma finden sich unter anderem

  • Chemikalien
  • Allergene wie Hausstaubmilben
  • Tierhaare

Selbst wer schon lange einen Hund hält, kann unter Umständen an Asthma erkranken. Allerdings gibt es auch vererbbare Formen von Asthma und auch frühkindliche Atemwegserkrankungen können Auslöser für eine Erkrankung sein.

Unter welcher Form von Asthma leiden Sie?

Das ist eine wichtige Frage, die zunächst geklärt werden muss. Fragen Sie also zunächst Ihren Arzt nach einem Test, der Ihnen Aufschluss über Ihre Asthmaerkrankung geben kann. Er wird Ihnen sagen können, was die Auslöser und die sogenannten Triggerfaktoren sind. Hierbei handelt es sich um Faktoren, die bei schon bestehendem Asthma Symptome hervorrufen können. In vielen Fällen gehören auch Hundehaare bzw. das Gewebe, auf dem diese wachsen, zu diesen Faktoren.

Nichtallergisches Asthma

Wenn Sie unter nichtallergischem Asthma leiden, ist nach Rücksprache mit Ihrem Arzt wahrscheinlich nichts gegen eine Tierhaltung einzuwenden. Wenn Hundehaare zudem nicht zu den identifizierten Triggerfaktoren gehören, kann ein Hund einem Asthmapatienten sogar sehr hilfreich sein. Er zwingt den Besitzer quasi, an die frische Luft zu gehen, was sich immer positiv auf die Krankheit auswirkt. Besprechen Sie als Asthmatiker eine Tieranschaffung in jedem Fall mit Ihrem behandelnden Arzt. Wenn Sie schon einen Hund besitzen, den Sie in keinem Fall abgeben möchten, besteht die Möglichkeit, sein Fell überprüfen zu lassen. Je nach Proteinstruktur, die das Tier aufweist, kann es geeignet für einen Allergiker sein oder nicht.

Allergisches Asthma

Sind bereits Allergien bei Ihnen bekannt, sieht es etwas anders aus. Leiden Sie z.B. jetzt schon an einer Milbenallergie, kann die Haltung eines Hundes dazu führen, dass Sie zusätzlich eine Allergie gegen Hundehaare entwickeln. Dann müssten Sie im schlimmsten Fall den Vierbeiner nach kurzer Zeit wieder abgeben. Wenn ein bereits vorhandener Hund als Auslöser für die Erkrankung identifiziert werden kann, sollten Sie sich leider in jedem Fall von Ihrem Tier trennen. Für eine erfolgreiche Behandlung der Asthmaerkrankung ist es wichtig, die auslösenden Faktoren zu eliminieren.

Hund vs. Katze: Welches ist das geeignete Haustier für mich?

Oft wird von Hunde- oder Katzenmenschen geredet. Wenn Sie aber nicht wissen, zu welcher Art Sie gehören oder sich einfach nicht entscheiden können, ob ein Hund oder eine Katze Ihr neuer Weggefährte werden soll, können Sie einen genaueren Blick auf die wichtigsten Punkte der Katzen- bzw. Hundehaltung werfen.

Haltung

Katzen und Hunde unterscheiden sich sehr stark in der Haltung. Bei Katzen ist es möglich, diese nur in der Wohnung zu halten. Allerdings lieben sie auch ihren Freiraum, weshalb es empfehlenswert ist, ihnen diesen auch zu geben. Ist die Wohnung nahe an einer stark befahrenen Straße gelegen, ist dies allerdings nicht zu empfehlen. Hunde benötigen keine bestimmte Einrichtung, abgesehen von einem Platz zum Schlafen. Allerdings ist es unmöglich, sie komplett in der Wohnung zu halten, täglicher Auslauf ist Pflicht!

Zeitaufwand

Ein sehr großer Unterschied zwischen Hunden und Katzen ist der Zeitaufwand. Katzen können und wollen sich auch mal mit sich selbst beschäftigen. Es ist kein Problem sie ab und zu alleine zu Hause zu lassen. Allerdings gibt es einen Unterscheid zwischen reinen Wohnungskatzen und Katzen mit Freilaufmöglichkeiten. Während Letztere kaum Zeit in Anspruch nehmen, sondern lediglich gefüttert werden müssen, erwarten Erstere mehr Beschäftigung. Natürlich sollten bei beiden Haltungsarten die Streicheleinheiten nicht vernachlässigt werden. Hunde hingegen brauchen mindestens drei Mal am Tag Auslauf und auch dazwischen viel Beschäftigung. Es ist wichtig, dass der Hund psychisch und physisch ausgelastet ist.

Charakter

Katzen sind eigensinnig und machen hauptsächlich, was sie gerade wollen. Es ist möglich, sie zu dressieren, dennoch ist es eher unüblich. Der Hund wird nicht umsonst als „Bester Freund des Menschen“ bezeichnet. Er ist sehr anhänglich und gehorsam. Einen Hund zu erziehen und ihm Kunststücke beizubringen ist einfacher, als dies bei einer Katze zu versuchen.

Kosten

Insgesamt sind Hunde in Anschaffung, Unterhalt und Verpflegung teurer als Katzen. Für Hunde müssen Sie zudem noch eine Hundesteuer bezahlen. Dennoch ist es schwierig die unterschiedlichen Kosten für Hunde- und Katzenhaltung pauschal festzuhalten, da z.B. Kosten für Tierarztbesuche nie vorhersehbar sind und auch die Kosten für Einrichtung und Futter sehr variieren.

Welpenalter bei der Anschaffung

Die Anschaffung eines Hundes muss gut überlegt sein. Vor allem, wenn Sie vorhaben einem Welpen ein neues Zuhause zu bieten, muss Ihnen bewusst sein, dass Sie damit auch die gesamte Verantwortung für dieses hoch soziale Tier übernehmen. Ein wichtiger Schritt ist, den Welpen nicht zu früh, sondern im passenden Alter bei sich aufzunehmen.

Hund nach dem Waschen richtig trocknen

Falls Sie sich schon einmal darüber amüsiert haben, dass sich Ihr Hund auf dem Teppich oder auch auf der Wiese wälzt und sich dabei gefragt haben, was dies für eine Bedeutung hat, kommt hier die Antwort: Das ist die Art der Hunde, sich zu waschen und ihr Fell zu reinigen.

Nutzen des Fells:

  • Schutz vor Kälte
  • Abhalten von UV-Strahlung
  • Kommunikation z.B. durch Sträuben des Fells

Hunde, die als Haustier gehalten werden, sollten deshalb je nach Verschmutzung und Geruch des Fells gewaschen werden. Für das Trocknen danach gibt es ein paar Dinge, die Sie beachten sollten.

Vorläufiges Trocken

Nach dem Waschen streichen Sie mit den Händen das überschüssige Wasser aus dem Fell. Nun reiben Sie den Hund am besten mit einem Frottiehandtuch ab und trocknen dabei auch die Ohrmuscheln. Um eine Erkältung zu vermeiden, achten Sie darauf, dass die Zimmertemperatur nicht zu niedrig ist und Ihr Hund bei kalten Außentemperaturen nicht mit nassem Fell nach draußen rennt.

Gründliche Felltrocknung

Wenn Sie Ihren Vierbeiner mit einem Haarföhn komplett trocknen möchten, sollten Sie dabei ein paar Dinge beachten. Da die meisten Hunde das laute Geräusch nicht gewohnt sind, kann es sein, dass sie zuerst davor erschrecken. Falls nötig, holen Sie sich Hilfe, um das Tier festzuhalten und zu beruhigen. Gegebenenfalls legen Sie zwischendurch kleine Pausen ein, um es nicht vollkommen zu verängstigen. Achten Sie auf eine angenehme Temperatur. Diese können Sie auch an Ihrer eigenen Hand testen. Halten Sie den Föhn ca. 30 cm vom Fell entfernt. Beginnen Sie mit dem Rücken und begeben sich immer weiter in Richtung Kopf. Schalten Sie an dieser Stelle den Föhn schwächer und verdecken die Ohren mit den Händen. Anschließend trocknen Sie die Pfoten und den Schwanz. Anstatt des Föhns kann auch ein Handtuch verwendet werden.

Im Sommer kann das Fell auch ganz einfach durch die Sonne getrocknet werden, ohne dass die Gefahr einer Erkältung oder Unterkühlung besteht. In den Wintermonaten ist auch eine warme Heizung oder ein Kaminfeuer von Nutzen. Je nach Beschaffenheit des Fells und Größe des Hundes kann abschließend noch eine Decke zum Aufwärmen verwendet werden.

Hund im Fahrradkorb mitnehmen

Hundetransport auf dem Fahrrad

Umweltschonend, sportlich aktiv, wendig und flexibel – mit dem Rad unterwegs zu sein hat ohne Zweifel entscheidende Vorteile gegenüber anderen Verkehrsmitteln. Selbstverständlich schätzen auch Hundehalter die Vorzüge dieser Bewegungsform. Während sich den Besitzern großer Hunde hier eine vorzügliche Bewegungsmöglichkeit für ihre Vierbeiner eröffnet, stehen Halter kleinerer Rassen hier allerdings vor einem Problem: Das Tempo des Fahrrads kann das geliebte Tier auf Dauer eher selten mithalten. Kleineren Hunden sind hier häufig körperliche Grenzen gesetzt. Zum Glück haben dieses Problem auch die Hersteller spezieller Fahrradkörbe für Hunde erkannt. Sobald der Vierbeiner konditionell nicht mehr mithalten kann, wird er einfach in den Korb gesetzt und genießt während der weiteren Fahrt die Aussicht – soweit die Theorie. Damit das Unternehmen „Hund im Fahrradkorb“ allerdings tatsächlich gelingt, gibt es ein paar Dinge zu beachten.

Der richtige Fahrradkorb

Zunächst einmal ist die Wahl des Fahrradkorbs entscheidend. Im optimalen Modell soll sich der Hund schließlich wohlfühlen, damit er auch nach mehreren Touren noch begeistert einsteigt. Voraussetzung dafür ist zunächst der ausreichende Platz im Inneren. Der Vierbeiner sollte sich bequem hinsetzen können und die Möglichkeit haben, während der Fahrt seine Umgebung zu betrachten. Das zweite wichtige Kriterium bei der Wahl des Korbs ist die Befestigungsmöglichkeit am Fahrrad. Der Korb sollte nicht nur einfach zu montieren sein, sondern vor allem auch sehr stabil sitzen. Ein wackelnder Untergrund hat schon so manchem Tier dauerhaft die Freude am Radeln verdorben. Testen Sie die Befestigung vor dem Kauf am besten an Ihrem eigenen Rad.

Die Gewöhnung an den Fahrradkorb

Steht das passende Transportbehältnis bereit, kommt es nun auf die sanfte Gewöhnung an. Dabei empfiehlt es sich, in mehreren Schritten vorzugehen:

  • Zunächst wird der Korb auf den Boden gestellt und darf vom Hund in aller Ruhe beschnüffelt werden.
  • Nun heißt es: Einsteigen! Heben Sie den Hund in den Korb. Dort soll er sich setzen und bekommt natürlich umgehend eine Belohnung für sein vorbildliches Verhalten.
  • Sollte der Hund beim ersten Versuch sofort wieder aus dem Korb springen, gilt es, ein wenig Geduld aufzubringen. Übung macht auch hier den Meister.
  • Akzeptiert der Hund den Aufenthalt im Korb auch über einen längeren Zeitraum, können Sie ihn auf einen Tisch stellen und das oben genannte Prozedere wiederholen.
  • Schließlich geht es ans Fahrrad. Eine zweite Person hält es in Position, Sie setzen den Hund für kurze Zeit hinein.
  • Nach einigen Versuchen können Sie dann beginnen, das Rad zu schieben...
  • …. und schließlich im letzten Schritt tatsächlich losfahren.

Entspannten Radtouren steht so nichts mehr im Wege.

Tierarztkosten

Hohe Kosten beim Tierarzt

Wenn Ihr Vierbeiner krank ist oder über eine längere Dauer Symptome zeigt, die Ihnen Sorgen bereiten, so ist der Gang zum Tierarzt Ihres Vertrauens selbstverständlich. Doch auch artspezifische Routineuntersuchungen und Impfungen sollten Sie immer einplanen. Generell hängen die Kosten, die beim Tierarztbesuch auf Sie zukommen, von der Art Ihres Tieres, dessen Größe und der zugrunde liegenden Erkrankung ab. Die verschiedenen Gebühren für einzelne Untersuchungen werden durch die GOT, die Gebührenordnung für Tierärzte, geregelt. Hierin werden sowohl Mindest- als auch Höchstpreise festgeschrieben, an die sich die Tierärzte bei ihren Behandlungen halten müssen. Das Gebührenverzeichnis inklusive Behandlungs- und Preisliste können Sie im Internet einsehen, wenn Sie sich unsicher über die Kosten der Behandlungen sind (Vorsicht: Für den veterinärmedizinischen Laien gestaltet sich das Lesen unter Umständen schwierig, weshalb Sie bei Unklarheiten das Gespräch mit dem Tierarzt vorziehen sollten). Im Maximalfall darf der dreifache Satz des angegeben Preises angerechnet werden, wobei die Mehrwertsteuer nicht zu vergessen ist.

Zusätzliche Kosten können entstehen durch:

  • Voruntersuchungen
  • Medikamente
  • Materialien (zum Beispiel für OPs)
  • Längere Behandlungsdauer

Wenn Sie sichergehen und bei der Abrechnung keinen Schreck über sehr hohe Kosten bekommen wollen, besprechen Sie den Behandlungsablauf immer eingehend mit Ihrem Tierarzt, der Ihnen sicher alles erklären wird.

Planen Sie regelmäßige Kosten ein

Sie sollten bedenken, dass einige der tierärztlichen Kosten gegebenenfalls jedes Jahr auf Sie zukommen. Planen Sie Tierarztbesuche für Impfungen oder Routinechecks und halten Sie die Termine ein. Vorbeugende Maßnahmen wie gesunde, ausgewogene und artgerechte Ernährung, genug Bewegung und ein geeignetes, gefahrloses Umfeld für Ihr Tier verstehen sich dabei von selbst.

Tierkrankenversicherung kann sinnvoll sein

Um sich vor hohen Tierarztkosten zu schützen, können Sie eine Versicherung abschließen, die die Tierarztkosten dann übernimmt. Ob und in welchem Maße dies für Ihr Tier sinnvoll ist, sollten Sie in einer Beratung klären und gut durchdenken. OP-Versicherungen können zum Beispiel bei sehr aktiven und vor allem großen Hunden angeraten sein, da Unfälle und OPs allein durch die Narkose schnell teuer werden können. Besser ist zwar immer die Vorbeugung, aber verhindern lässt sich natürlich nicht immer alles. Bei AGILA ist eine Direktabrechnung mit dem Tierarzt möglich, sodass Sie die hohen Tierarztkosten nicht erst aufbringen müssen.

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