Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Hund mit ins Bett?

Sollte das Bett mit dem Hund geteilt werden?

Der Hund ist für seinen Besitzer in der Regel ein unverzichtbares Familienmitglied. Beim Thema Hunde im Bett scheiden sich allerdings die Geister. Sollten also auch Sie noch nicht sicher sein, ob und wie Sie Ihren Hund bei sich schlafen lassen möchten, so könnten die folgenden Tatsachen Ihnen bei Ihrer Entscheidung helfen. Hunde tragen oftmals Dreck von Spaziergängen mit sich herum, da Sie sie natürlich nicht jeden Tag baden können und auch nicht sollten.

  • Hunde verlieren während der Nacht tendenziell mehr Haare als der Mensch.
  • Hunde können Ungeziefer im Fell mit sich tragen.
  • Sollten Sie Ihrem Hund generell in einem dominanten Verhältnis gegenüber stehen, so wirken Sie diesem Verhältnis durch die Erlaubnis für den Hund, in Ihrem Bett zu schlafen, entgegen. Der Hund tritt somit nämlich in Ihren privaten Rückzugsort ein.
  • Reicht der Platz im Bett aus? Wenn Sie Ihr Bett bereits mit Ihrem Partner oder Ihrer Partnerin teilen, so ist es wichtig abzuschätzen, ob Ihr Hund nachts noch genug Platz im Bett hätte. Hunde schlafen gerne am Fußende des Bettes.

Die perfekte Ausstattung für Ihr Bett und Ihren Hund

Im Hinblick auf diese Punkte ist es wichtig, dass Sie einige Vorkehrungen treffen, um die Nächte mit Ihrem Hund für Sie und auch für Ihren Hund so angenehm wie möglich zu machen. Der Hund sollte zunächst einmal seine eigene Decke besitzen, die Sie wie eine Art Tagesdecke über Ihre Laken legen können. Auf diese Weise können Sie einfach die Decke wechseln, auf der sich die Hundehaare befinden, anstatt Ihr ganzes Bett neu zu beziehen. Zudem markieren Sie auch automatisch den Nachtplatz für Ihren Hund und signalisieren ihm, welchen Teil des Bettes er zur Nachtruhe nutzen darf.

Bin ich ein schlechter Hundebesitzer, wenn mein Hund nicht im Bett schlafen darf?

Hier lautet die Antwort ganz klar: Nein. Sie sind kein schlechter Hundebesitzer, wenn Sie Ihr Bett lieber nicht mit Ihrem Vierbeiner teilen möchten. Im Gegenteil: Gerade wenn Sie einen unruhigen Schlaf haben oder viel Platz im Bett brauchen, schläft Ihr Hund angenehmer in seinem eigenen Körbchen. Gemeinsame Zeit mit Ihrem Hund können Sie immerhin auch tagsüber auf der Couch oder auch bei einem gemeinsamen Spaziergang verbringen.

Schlafbedarf des Hundes

Hunde benötigen deutlich mehr Schlaf als wir Menschen. Für erwachsene Hunde werden 17 bis 20 Stunden Schlaf pro Tag empfohlen; Hunde verbringen also mehr als zwei Drittel ihrer Lebenszeit im schlafenden Zustand. Hundewelpen und alte Hunde können gut und gerne 22 Stunden pro Tag verschlafen.

Hundeleckerlis: Wie oft?

Hundekekse und Hundekuchen sind keineswegs eine Erfindung der modernen Haustierhaltung. Die Tradition, dem eigenen Vierbeinern etwas Gutes zu tun, reicht bereits bis in die 1870er Jahre zurück. Für eine gesunde Hundeernährung sind Leckerlis jedoch nicht notwendig, sie sollten eher als „Beifutter“ angesehen werden.

Nur zu besonderen Gelegenheiten

Wenn Sie Ihren Hund für eine besondere Leistung belohnen wollen, ist es völlig in Ordnung, ihm ein Leckerli zu geben. Das sollte auf Dauer jedoch nur in Maßen geschehen. Wie beim Menschen kann nämlich zu häufiges Naschen oder Belohnen zu Übergewicht und Problemen mit den Zähnen führen. Bei einem kleinen Hund kann eine Handvoll Leckerlis schon die Hälfte seines Tagesbedarfs ausmachen, bekommt er zusätzlich noch normales Futter, wird er zunehmen. Auf eine ausbalancierte Ernährung ist deswegen unbedingt zu achten. Nicht alle Leckerlis sind gut für die Gesundheit Ihrer Tiere.

Gesunde Alternativen

Eine gesunde Alternative zu Hundesnacks sind zum Beispiel Kauknochen aus Büffelhaut. Sie beschäftigen den Hund und sorgen gleichzeitig für die Reinigung seiner Zähne, da sie beim Kauen die Zahnbeläge abreiben. Das Gleiche gilt für hart gebackene Biskuits mit pflanzlichen Faserstoffen, die mit ihren zusätzlichen Mineralien und Vitaminen sogar als Ergänzung zur Nährstoffversorgung dienen können. Da jedes Tier bestimmte Vorlieben hat, müssen jedoch nicht immer nur industriell angefertigte Hundesnacks gefüttert werden. Hundekekse können sehr leicht in der eigenen Küche hergestellt und die Zutaten auf die Bedürfnisse des Tieres abgestimmt werden.

Hundesnacks selber backen

Der große Vorteil beim Hundekuchen selber backen ist, genau zu wissen, welche Zutaten verwendet werden. Diese können eventuell sogar auf Krankheiten oder Allergien des Tieres abgestimmt werden. Greifen Sie beim Backen in jedem Fall auf Zutaten wie Fleisch, Getreide und Gemüse zurück. Sehr gut zu Hundekuchen lassen sich folgende Produkte verwenden:

  • Haferflocken- oder Haferkleie
  • Hackfleisch, gewürfelter Schinken oder Leberwurst
  • Weizen-, Mais- oder Dinkelmehl
  • Bananen oder Karotten
  • Eier und hochwertige Öle, wie Oliven- oder Maiskeimöl

Die Hundekuchen werden im Ofen gebacken und anschließend getrocknet. Dadurch sind sie lange haltbar und können zur Aufbewahrung in Backpapier oder ein Küchentuch eingeschlagen werden. Auch bei selbst gebackenen Hundekuchen gilt jedoch: Neben Art und Zusammensetzung der verfütterten Kekse ist die Menge das entscheidende und ersetzt kein vollwertiges Trocken- oder Nassfutter.

Stubenreinheit bei Hunden

Einen Hund stubenrein zu bekommen ist für keinen neuen Hundebesitzer eine leichte Aufgabe, die bereits in den ersten Tagen erledigt werden kann. Da Welpen eine sehr kleine Blase haben, die sie kaum kontrollieren können, ist es wichtig, dem kleinen Vierbeiner mehrmals täglich die Möglichkeit zu geben, an richtiger Stelle sein Geschäft zu verrichten.

Hundekorbgröße: Welche ist die Richtige?

Ihr Hund verbringt die meiste Zeit seines Lebens im Liegen. Ein Hundebettchen, dass Sie an einer, von ihrem Liebling bevorzugten Stelle im Haus platzieren, ist ein idealer Rückzugsort. Schließlich möchte Ihr Hund im Kreis seiner Bezugsmenschen liegen, sich ausruhen und trotzdem den Trubel in der Familie mitbekommen. Er sollte an seinem Schlafplatz keine Zugluft abbekommen, nicht in der prallen Sonne schlafen und auch der kalte Fliesenboden ist für unsere Vierbeiner nur im Sommer ein angenehmer Rückzugsort. Bevor Sie sich aber für das Modell des Hundekorbs entscheiden, müssen Sie sich natürlich über die Maße im Klaren sein.

Lieber zu groß, statt zu klein!

Der Hundekorb sollte so groß sein, dass Ihr Vierbeiner mit ausgestreckten Beinen darin liegen kann, ohne die Ränder des Korbs zu berühren. Bei der Anschaffung eines Welpen sollten Sie direkt daran denken, dass der kleine, niedliche Welpe schnell groß wird und Sie dann bereits nach kurzer Zeit ein größeres Hundebett benötigen. Es empfiehlt sich also, direkt ein großes Hundebett zu kaufen, in welches der Welpe auch im ausgewachsenen Zustand noch passt. Wenn Sie sich bezüglich der genauen Größe unsicher sind, nehmen Sie ein etwas größeres Hundebett. Zu groß wird es Ihrem Vierbeiner gewiss nicht, höchstens zu klein! Bedenken Sie zudem, dass sich das Hundebett eventuell zum Transportieren eignen sollte, zum Beispiel im nächsten Urlaub. Auch da verzichtet Ihr Vierbeiner ungerne auf seinen gewohnten Schlafplatz!

Mit diesen fünf Regeln wird Ihr Hund sein neues Bett lieben!

  • Auch Hunde strecken sich
    Ihr Hund sollte die Möglichkeit haben, sich komplett ausstrecken zu können, ohne die Ränder des Hundekorbs zu berühren. Hunde liegen nicht immer eingerollt.
  • Welpenschutz
    Sie können getrost für Ihren Welpen ein großes Hundebett kaufen, damit er auch im ausgewachsenen Zustand noch reinpasst. Legen Sie ihm einfach während seiner Welpenzeit eine Stoffhöhle ins große Bett, damit er einen schützenden Rückzugsort hat.
  • Bitte pflegeleicht
    Hundebetten, die sich nicht, oder nur schwer reinigen lassen, lassen Sie bitte in der Zoohandlung stehen. Das Bett sollte waschbar sein, damit es keine Parasiten und Krankheitserreger anzieht.
  • Das Innere zählt
    Hundebett-Füllungen aus Schaumstoff oder Styroporkugeln isolieren und halten Ihren Vierbeiner warm. Einfache Decken auf dem kalten Boden führen schnell zur Nierenentzündung.
  • Keine Rutschpartie
    Der Boden des Hundebetts sollte möglichst gummiert und rutschfest sein. Gerade junge Hunde springen gerne in ihr Bettchen und können sich sonst böse Verletzungen zuziehen.

Haaren bei Hunden

Hunde sowie Menschen verlieren jeden Tag Haare. In der Phase des Fellwechsels ist es bei Tieren besonders schlimm, doch auch hier gibt es Unterschiede. Manche Hunderassen haaren mehr als andere und manche eben weniger. Damit sind die weniger haarenden Rassen besser für Allergiker geeignet. Um die Verteilung des Haares in der Wohnung zu verringern, ist das Bürsten des Fells wichtig, so können bereits abgestorbene Haare sowie die Unterwolle an einem Platz ihrer Wahl sanft entfernt werden. Dafür gibt es spezielle Bürsten im Fachhandel, aber auch normale Bürsten und Kämme können eine erste Hilfe sein.

Unterschied bei Langhaar - und Kurzhaarhunden?

Die Länge des Fells ist beim Haarverlust nicht entscheidend, kurzhaarige Hunde können ebenso Haaren wie langhaarige. Dennoch ist auffällig, dass Hunde mit gelocktem oder drahtigem Fell weniger Haar verlieren als glatthaarige Hunde. Hunde, die viel haaren Natürlich haaren alle Hunde, doch die nachfolgend genannten Rassen weisen einen besonders hohen Haarverlust auf. Vor allem bei diesen Rassen ist das Auskämmen loser Haare zu empfehlen:

  • Berner Sennenhund
  • Mops
  • Neufundländer

Selten haarende Hunde

Hunde, die wenig haaren Hunde, die gar keine Haare verlieren, gibt es leider nicht. Dennoch gibt es einige Rassen, die weniger Haare verlieren als ihre Artgenossen. Diese sind besonders gut für Allergiker geeignet. Einige sind in der folgenden Liste enthalten. Vermehrtes putzen und staubsaugen, um die Haare aus der Wohnung zu entfernen, ist dennoch zu empfehlen.

  • Beagle
  • Bichon Frisé
  • Bulldogge
  • Chihuahua
  • Deutsche Dogge
  • Französische Bulldogge
  • Malteser
  • Papillon
  • Pudel
  • Schnauzer
  • Shar-Pei

Warum sind wenig haarende Hunde besser für Allergiker geeignet?

Ähnlich wie bei der Katzenallergie sind auch bei der Hundeallergie die Haare des Tiers nicht der Hauptgrund für Symptome, wie tränende oder brennende Augen, verstopfter Nase und Niesen. Stattdessen sind es Eiweiße, die sich in Hautschuppen, Speichel oder Urin befinden und sich in den Haaren verfangen. Durch den Haarverlust des Hundes werden diese allerdings in der gesamten Wohnung verteilt, wodurch diese Symptome häufiger auftreten, wenn der Hund vermehrt haart. Es ist aber auch möglich, dass auf manche Rassen allergisch reagiert wird, auf andere hingegen nicht. Ratsam ist es deshalb, vor einem Hundekauf die Verträglichkeit einiger Rassen zu testen oder zumindest mit dem Hund Ihrer Wahl einige Zeit zu verbringen, um herauszufinden, ob ein langes Zusammenleben möglich erscheint. Auf diese Weise können Sie vermeiden, den angeschafften Vierbeiner wieder abgeben zu müssen.

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