Alles, was Du über Hunde wissen solltest

Ein harmonisches Zusammenleben mit einem Hund beginnt mit dem Verständnis für seine Bedürfnisse. Jeder Hund ist anders und unterscheidet sich in Charakter, Temperament, Größe und Ansprüchen. In unseren Kategorien erfährst Du mehr über Hundegesundheit, ausgewogene Hundeernährung, Pflege, Verhalten und Training sowie die Besonderheiten verschiedener Hunderassen.

Wir geben Dir hilfreiche Tipps zur artgerechten Hundehaltung, erklären wichtige Themen rund um Vorsorge und Gesundheit und zeigen Dir, wie Du Deinen Hund im Alltag optimal unterstützen kannst. Außerdem erfährst Du, welche Hunderasse zu Deinem Lebensstil passen könnte, wie Du Deinen Hund richtig beschäftigst und worauf es bei Ernährung, Erziehung und Pflege ankommt. So kannst Du Deinen Hund besser verstehen und die Grundlage für ein langes, gesundes und glückliches Hundeleben schaffen.

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Hunde und Babys

Sind auch Sie Hundebesitzer und planen Nachwuchs oder sind Sie vielleicht schon schwanger? Selbstverständlich kommen da einige Fragen und Bedenken über die gemeinsame Zukunft auf. Wenn Sie ein paar Regeln einhalten, müssen Sie aber auf keinen Fall Ihren Hund abgeben, sie müssen ihn nur gut auf die gemeinsame Zeit vorbereiten. Folgende Punkte werden in diesem Artikel näher beschrieben:

  • Wie gewöhnt man Hund und Baby aneinander?
  • Was müssen die Eltern beachten?
  • Worauf sollten Kinder Acht geben?

Hund und Baby, worauf ist zu achten?

Sie sollten Ihren Hund rechtzeitig auf die zukünftige Zeit mit Baby und Kind vorbereiten. Zeigen Sie ihm, dass er Teil eines Rudels ist. Sie sind der Chef, Ihr Hund dient als Aufpasser. Verschiedene Übungen können dem Hund dabei helfen diese Rollen zu erlernen und zu akzeptieren. Zeigen Sie Ihrem Vierbeiner auch, dass es Tabuzonen für ihn gibt. Kinderbettchen und Wickeltisch sollte er nicht beachten. Ebenso sollten Sie dem Hund klar machen, dass das Kinderzimmer nicht sein Revier ist. Wenn das Baby da ist, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihren Hund nicht vernachlässigen. Er wird dies schnell merken und dann entsprechend Aufmerksamkeit einfordern oder sogar mit Eifersucht gegen das Baby reagieren.

Regeln für die Eltern

Die wichtigste Regel ist, dass Sie Hund und Kleinkind nie zusammen alleine lassen. Auch wenn Sie sich sicher sind, Ihren Hund zu kennen: Zwischen Kind/Baby und Hund kann es immer zu unvorhergesehenen Reaktionen kommen. Verbote für den Hund sollten schon vor Eintreffen des Babys abgeklärt werden, denn sonst kann es schnell zu Eifersucht kommen. Um die Rangordnung zu klären, sollte zum Beispiel immer zuerst der Kinderwagen durch die Tür geschoben werden und dann darf der Hund die Wohnung oder das Haus betreten.

Was die Kleinsten beachten sollten

Auch Kleinkinder sollten lernen, dass sie einige Regeln im Umgang mit Hunden befolgen müssen:

  • Hunde dürfen beim Fressen nie gestört werden
  • Jedem Hund mit Vorsicht begegnen
  • Raufende Hunde immer in Ruhe lassen
  • Dem Hund nicht in die Augen starren
  • Den Hund auf keinen Fall am Schwanz ziehen
  • Bei Angst nicht vor dem Hund davonlaufen

Wenn Kinder mit einem Hund aufwachsen, können sie dabei sehr viel lernen. Die Freundschaft zu einem Hund ist wohl unvergleichbar und auch Rücksichtnahme und Verantwortung wird frühzeitig geschult. Beachten Sie einige Regeln, kann der Alltag mit Baby und Hund unkompliziert sein. Gemeinsam werden Sie eine schöne und stressfreie Zeit verbringen. Bereiten Sie sich und Ihren Hund jedoch gut auf die bevorstehende Zeit vor.

Hunde aus ausländischen Tierheimen nach Deutschland holen

Was muss beachtet werden?

Sich ein Haustier anzuschaffen, ist immer eine folgenschwere Entscheidung und sollte vorher gründlich überdacht werden. Vor allem, wenn Sie sich entscheiden, einen Hund aus einem Tierheim zu holen. Besondere Vorsicht gilt bei Hunden aus ausländischen Tierheimen. 

Folgende Fragen sollten Sie sich stellen:

  • Ist das Tierheim seriös?
  • Wie werden die Tiere dort behandelt und gehalten? Hier ist es sinnvoll, sich vor der Adoption des Hundes auf jeden Fall einen Einblick vor Ort zu verschaffen.
  • Ist der Hund gesund oder sind bereits Krankheiten bekannt?

Besonders zu beachten ist außerdem:

  • Der Hund muss mit einem Mikrochip ausgestattet sein.
  • Er muss gegen Tollwut geimpft sein, wobei die Impfung mind. vier Wochen vor Ausreise vorgenommen werden muss, aber nicht länger als 12 Monate zurückliegen darf.
  • Es muss ein Heimtierausweis vorhanden sein, aus welchem die Daten, sprich Nummer des Chips sowie getätigte Impfungen ersichtlich sind.

Rechtzeitige Information und Bedenkzeit 

Es ist auf jeden Fall wichtig sich schon vor der Adoption eines Hundes aus einem ausländischen Tierheim über alle Bestimmungen zu erkundigen, um Komplikationen zu vermeiden. Gut wäre es auch, sich mit der Tierheimleitung zusammenzusetzen, um alle möglichen Fragen durchzugehen. Bedenken Sie bitte, dass die Entscheidung, einen Hund aufzunehmen, nicht leichtfertig getroffen werden sollte.

Bestimmungen sind wichtig und unumgänglich

Bei Hunden aus den EU-Ländern Irland, Malta, Schweden und in Großbritannien, ist es erforderlich, vor der Einreise des Hundes nach Deutschland eine Antikörperbestimmung durchzuführen. Bei Einfuhren aus sogenannten Drittländern wie zum Beispiel Australien und Hongkong, muss zuvor noch eine Reisegenehmigung erteilt werden, damit das Tier ausgeführt werden darf. Falls Sie einen Hund aus einem Land, das nicht zur EU gehört und nicht als Drittland gelistet ist, mitnehmen wollen, muss zusätzlich zum Mikrochip die Wirksamkeit der Antikörperimpfung in einem, in der EU zugelassenen, Labor überprüft sowie nachgewiesen werden. Falls Sie eine Sicherheitsmaßnahme missachten, drohen Ihnen erhebliche Konsequenzen. Das Tier kann auf Ihre Kosten zurückgesendet werden oder wird einer Quarantäne unterzogen. Gewisse Rassen, wie zum Beispiel Pitbull-Terrier oder Staffordshire-Terrier, werden in Deutschland als potenziell gefährlich eingestuft. Hier wird es problematisch, da das „Hundeverbringungs- und Einfuhrbeschränkungsgesetz“ die Einfuhr gefährlich eingestufter Hunde verbietet.

Welpengeschirr: Worauf sollte geachtet werden?

Passendes Welpengeschirr -worauf muss geachtet werden?

Ein junger Hund bringt Leben ins Haus und kann eine echte Bereicherung für Ihren Alltag sein. Welpen stellen aber auch besondere Anforderungen an ihre Halter. Neben der passenden Ernährung und konsequenter Erziehung gibt es auch bei der Auswahl eines geeigneten Führgeschirrs einiges zu beachten. Gerade für Jungtiere, die das Gehen an der Leine erst erlernen müssen, sind einfache Halsbänder ungeeignet. Sie belasten die noch nicht voll ausgereifte Halswirbelsäule, die Halsmuskulatur und den Kehlkopf. Junghunde, die am Halsband geführt werden, hört man deshalb häufig röcheln, sobald sie an der Leine ziehen oder aber von ihrem Halter gezogen werden. Deutlich zuträglicher für die Gesundheit Ihres Zöglings sind Hundegeschirre, die die Belastung, die beim Ziehen des Hundes an der Leine entsteht, gleichmäßig auf die Schultern, den Brustkorb und den Rücken verteilen und so den empfindlichen Halsbereich unangetastet lassen. Überdies kann Ihr junger Hund sein Geschirr, sofern es die passende Größe hat, nicht einfach abstreifen, sodass Sie ihn sicher im Griff haben.

Was ist bei der Auswahl zu berücksichtigen?

  • Suchen Sie die für Ihren Welpen passende Größe heraus
  • Das Führgeschirr sollte mitwachsen können und nach Möglichkeit stufenlos einstellbar sein
  • Die Gurte sollten an Auflagestellen gut gepolstert sein, um Druckstellen zu vermeiden
  • Auf weiches, anpassungsfähiges Material ist zu achten
  • Die Bänder des Geschirrs dürfen nicht zu schmal sein
  • Das Geschirr sollte waschbar und schnell trocknend sein
  • Stabile Verarbeitung ist wichtig
  • Der Rückensteg sollte lang genug sein, sodass die Gurte nicht in den Achseln reiben
  • Der Steg sollte gut verarbeitet sein
  • Einfache Handhabung ist wichtig, wählen Sie ein Geschirr, dass Sie Ihrem Hund ohne Anheben der Beine anlegen können

Unterstützung bei der Auswahl

Gerade für Halter, die mit Führgeschirren bislang wenig Erfahrung gemacht haben, ist eine gute Beratung wichtig. Hierbei können Ihnen die Mitarbeiter der Zoohandlung ihres Vertrauens behilflich sein. Falls Sie eine Welpenschule besuchen, steht ihnen mit Sicherheit auch Ihr Hundetrainer gerne als Berater bei der Entscheidung für das richtige Geschirr zur Seite. In jedem Fall sollten Sie Ihren Junghund zur Anprobe mitnehmen, damit Sie ein perfekt angepasstes Haltegeschirr mit nach Hause nehmen. Bei der Gelegenheit sollten Sie sich auch zeigen lassen, wie Sie das gewählte Modell an das Wachstum Ihres Hundes anpassen können. Achten Sie darauf, dass alle relevanten Gurtweiten einstellbar sind, vor allem der Bauchgurt sollte weder zu eng noch zu weit und stufenlos zu verstellen sein. So sparen Sie es sich, regelmäßig ein neues Modell anschaffen zu müssen.

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Anzeigenbild: © OlgaOvcharenko – stock.adobe.com

Welpenalter bei der Abgabe

Der richtige Zeitpunkt zur Abgabe der Welpen wird von Züchtern und Hundehaltern stets kontrovers diskutiert. Wann ist das richtige Abgabealter für Welpen? Acht Wochen, zehn Wochen, zwölf Wochen oder vielleicht doch erst später? Viele anerkannte Züchter favorisieren eine Abgabe der Welpen ab der achten Lebenswoche, zum Ende der Prägungsphase und zu Beginn der Sozialisierungsphase, da der Welpe dadurch genügend Zeit bekommt, sich in seine neue Familie einzuleben, und bereits früh spielerisch lernt, sich an Regeln zu halten. Andere wiederum ziehen eine Abgabe ab der zwölften Lebenswoche vor, da die Welpen somit eine längere Sozialisierungsphase bei der Mutter und den Geschwistern verbringen. Das trägt dazu bei, dass ihr Immunsystem etwas stärker ist und sie sind nicht mehr so anfällig gegenüber den üblichen Krankheiten, denen sie in Welpengruppen oft ausgesetzt sind.

Ein Blick auf die Entwicklungsphasen Ihres Welpen hilft

  • 1.-2. Lebenswoche: Vegetative Phase -Die Welpen sind noch blind und Geruchsinn ist schlecht ausgebildet.
  • 3. Lebenswoche: Übergangsphase -Die Augen öffnen sich.
  • 4.-7. Lebenswoche: Prägungsphase -Die Sinne sind voll entwickelt. Hier sollte es erste Sozialkontakte geben.
  • 8.-12. Lebenswoche: Sozialisierungsphase -Nun müssen Regeln aufgestellt werden. Das Lernen erfolgt besonders gut im Spiel.
  • 13.-16. Lebenswoche: Rangordnungsphase -Der Welpe testet seine Grenzen aus. Der Platz des Welpen muss ihm klar gemacht werden.
  • 5.-6. Lebensmonat: Rudelordnungsphase -Dem Hund muss seine Stellung im Familienrudel gezeigt werden. Ab diesem Alter ist der Besuch einer Hundeschule ist sinnvoll.
  • 7.-12. Lebensmonat: Pubertätsphase -Die „Trotzphase beginnt und in der Erziehung ist nun Konsequenz gefragt.
  • 12.-18. Lebensmonat: Reifungsphase -Der Hund wird erwachsenund ist am Ende dieser Phase physisch voll ausgereift.

Das Fazit

Ab der achten Lebenswoche hat der Welpe bereits einen Teil der Sozialisierungs-/Prägungsphase durchlaufen. Viele Eindrücke wurden nun schon gesammelt. Es werden aber noch viele weitere folgen. Diese Erfahrungen wird Ihr Welpe, wie auch Kinder, über viele Monate und Jahre hinweg sammeln. Er ist erst ab der fünften Woche richtig in der Lage, diese Eindrücke und Erfahrungen aufzunehmen und zu verarbeiten. So würden die wenigen Wochen, auch wenn der Welpe bis zur zwölften Woche beim Züchter wäre, niemals ausreichen, um alles zu erfahren. Die Hauptarbeit liegt hier bei den neuen Besitzern. Daher ist es kein Problem einen Welpen bereits ab der achten Lebenswoche in seine neue Familie abzugeben. Dies liegt aber in Ihrem eigenen Ermessen!

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Hund und Katze zusammen halten?

Mit ein paar einfachen Tipps kann es klappen 

„Wie Hund und Katze“ hört sich eher nach einer angespannten Beziehung zwischen den beiden Tierarten an. Und genau das erwartet man eigentlich auch, wenn man an das Zusammenleben von Hunden und Katzen denkt. Doch viele Hunde und Katzen leben ganz friedlich mit ihren vermeintlichen Feinden zusammen. Das Zauberwort lautet: Gewöhnung. Wie Sie Hund und Katze aneinander gewöhnen Zunächst einmal sollten Sie daran denken, dass es für die Tiere eine außergewöhnliche Stresssituation bedeutet, wenn ein anderes Tier in ihr Territorium zieht. Schließlich haben auch Hunde untereinander manchmal Probleme, einen neuen Mitbewohner zu akzeptieren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie durch sicheres Auftreten Ruhe vermitteln. Ihr Haustier vertraut Ihnen und wird es sofort merken, wenn auch Sie unter Anspannung stehen.

Beachten Sie also:

  • Lärm vermeiden
  • Unruhe im Umfeld der Tiere unterbinden
  • Sich ein paar Tage Zeit für die Gewöhnung nehmen

Gerade der letzte Punkt ist sehr wichtig, um Ihren beiden Haustieren Sicherheit zu vermitteln. Auch wenn Sie ein sehr gut erzogenes Haustier besitzen, kann es unter Umständen sehr lange dauern, bis sich Hund und Katze gegenseitig akzeptieren. Sie sollten sich auf Rückschläge einstellen und nicht vorzeitig den Mut verlieren. Wenn Sie einen sehr lebhaften Hund, zum Beispiel einen Jagdhund, haben, sollten Sie ganz sicher sein, dass Ihnen der Vierbeiner aufs Wort gehorcht. Ansonsten könnte die erste Begegnung mit dem neuen Hausbewohner problematisch werden.

Wie Sie am besten anfangen

Gerade bei Hunden und Katzen ist das Kennenlernen von einem empfindlichen Zusammenspiel aus Neugier und Angst geprägt, das rasend schnell wechseln kann. Als Vermittler müssen Sie immer die Kontrolle über die Tiere behalten. Am ersten Tag der Gewöhnung empfiehlt es sich, Ihren Hund im Raum anzubinden und dann die Katze in den Raum zu lassen. Sie kann so selbst entscheiden, wie nah sie dem Hund kommen möchte. Beginnen Sie, beide Tiere abwechselnd zu streicheln und wenn sie sich ruhig verhalten, mit einem Leckerli zu belohnen. Loben Sie Ihren Hund niemals, wenn er beginnt, an seiner Leine zu ziehen, um die Katze zu jagen. Lenken Sie ihn in diesem Fall vielmehr ab. Lassen Sie aber auch nicht zu, dass Ihre Katze dem Hund weh tut, indem sie ihm z.B. mit den Krallen über die Schnauze fährt. Üben Sie dieses Vorgehen jeden Tag konsequent. Früher oder später werden sich Fortschritte einstellen.

Weitere wichtige Regeln für das Zusammenleben:

  • Die jeweiligen Futterschüsseln sind tabu! Sorgen Sie vorzugsweise dafür, dass Sie nur für das entsprechende Tier erreichbar sind.
  • Die Katze darf nicht auf dem Katzenklo gestört werden.
  • Den Tieren Zeit geben: Sie werden irgendwann von selbst aufeinander zugehen.

Hund und Hausschwein – eine gelungene Kombination?

Die Tierliebe vieler Menschen beschränkt sich nicht auf eine Tierart. Glückliche Haustierbesitzer wünschen sich meist nach einiger Zeit weiteren Zuwachs. Wer sich dabei verschiedenen Tiergattungen zuwendet, kann Erfahrungen mit unterschiedlichsten Verhaltensweisen und Temperamenten machen. Allerdings wirft die Haltung von mehreren Tierarten auch eine entscheidende Frage auf: Können die Vierbeiner harmonisch zusammenleben oder ist eine Feindschaft wahrscheinlicher? Die Kombination „Hund und Hausschwein“ ist in der heutigen Zeit zwar noch etwas seltener, kommt aber dennoch vor und wird voraussichtlich in der Zukunft zunehmen. 

Kann das Zusammenleben klappen? Eine pauschale Antwort gibt es nicht

Um diese Frage zu beantworten, lohnt sich ein Blick auf das natürliche Verhalten der Tiere. In der Natur haben Schweine und Hunde nichts miteinander zu tun. Auch von ihrem grundsätzlichen Wesen sind sie sehr verschieden. Der Hund ist als typischer Beutejäger genau auf diesen Job ausgerichtet. Mehr oder weniger furchtlos reagiert er daher sehr stark auf Bewegungsreize. Das Schwein ist hingegen ein Allesfresser. In der Natur ist es den größten Teil des Tages mit der Nahrungsaufnahme beschäftigt. Doch bei aller Verschiedenheit lassen sich auch Gemeinsamkeiten finden: Beide Tierarten leben in Gruppen zusammen und zeigen ein ausgeprägtes Sozialverhalten, welches schließlich auch erst den Kontakt zum Menschen ermöglicht. Gemeinsam ist den Vierbeinern auch die vergleichsweise hohe Intelligenz. Verschiedene Untersuchungen konnten diese eindrucksvoll belegen.

Das Zusammenleben kann gelingen

Doch was heißt das nun für das Zusammenleben der Tiere? Grundsätzlich können Schweine und Hunde harmonisch zusammenleben – verschiedene Beispiele belegen dies eindrucksvoll. Allerdings sollten Sie nicht zu viel erwarten. Gegenseitige Toleranz ist schon ein sehr gutes Ergebnis – eine wirkliche Freundschaft ist aufgrund der doch sehr verschiedenen Lebensweise und Körpersprache nicht zu erwarten. Eine behutsame Gewöhnung schafft optimale Voraussetzungen:

  • Im besten Fall sind beide Tiere bei der Zusammenführung noch relativ jung und damit offen für Neues.
  • Der erste Kontakt sollte in jedem Fall mit einem schützenden Zaun stattfinden.
  • Beim ersten Aufeinandertreffen sollte der Hund und das Schwein angeleint sein. So behalten Sie im Zweifelsfall die Kontrolle.
  • In der ersten Zeit sollten Sie die Tiere nicht unbeaufsichtigt zusammen lassen.

Leider lassen sich nicht alle Schweine und Hunde aneinander gewöhnen. Scheitern mehrere Versuche der Kontaktaufnahme, sollten Sie die Zusammenführung abbrechen. In getrennten Unterbringungen sind die Tiere dann auf Dauer glücklicher.

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