Deine Hundetrainer-Sprechstunde

Stubenrein

  
kerry oneill könig schrieb am 12.10.2019   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Unser Welpe hat Angst draussen sein Geschäft zu machen, er hält ein bis wir wieder drin sind. Er jankt und jammert will nach kürzester Zeit wieder rein. Was können wir machen ?

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Antworten(1)

  • Sabine Kutschick
    Sabine Kutschick (Hundetrainer)
    schrieb am 12.10.2019
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo, hat er Angst, ist er aufgeregt oder unsicher? Gab es möglicherweise einen auch für sie wahrnehmbaren Zwischenfall für den Hund? Sonst kann man nur vermuten, daß er einfach noch sehr Umweltunsicher ist, er deshalb keine Ruhe hat um sein Geschäft draussen zu erledigen und lieber in seiner gewohnten sicheren Umgebung bleiben möchte. Es kann auch sein, daß die Welt draußen einfach noch zu spannend und aufregend ist. Wo ist ihr Hund denn aufgewachsen? Was kennt er schon? Manche Hunde kennen auch kein Gras oä als Löseuntergrund, dies müssen sie auch erst kennen lernen. Wo konnte er sich vorher lösen?

    Mein Tipp, trennen sie vorerst Spazierengehen vom Geschäftemachen.
    Dazu gehen sie zum Geschäftemachen mit ihm alleine an die Stelle, an der sich ihr Hund auch in Zukunft lösen soll. Idealerweise ist sie ruhig und nicht zu spannend. Bleiben sie dort solange stehen, bis sich ihr Hund gelöst hat. Das kann dauern! Haben sie Geduld, reden sie nicht auf den Hund ein, lassen sie ihn schnüffeln etc. Irgendwann wird er sich lösen. Dann sagen sie nett und mit lobender Stimmer: fein Pipi gemacht oä. Der Hund wird schnell lernen, das Kommando mit der Aktion zu verbinden. Wenn er sicherer geworden ist und sich in Zukunft schnell an der Stelle löst, können sie problemlos wieder Spaziergang mit Gassigehen verbinden.
    Insgesamt denke ich, daß der Hund erst einmal richtig ankommen muß bei Ihnen und sich mit dem neuen zu Hause und der Umgebung vertraut machen muß.
    Wenn der Hund unsicher ist, können sie ihn mit einem Adaptilhalsband etwas unterstützen. Dies imitiert ein Pheromon der Mutterhündin und signalisiert ihm, daß alles halb so schlimm ist wie er denkt.
    Sollten sie in 2, 3 Wochen keine Fortschritte erkennen können im Verhalten, würde ich ihnen empfehlen sich einen Hundetrainer vor Ort zu suchen, der sich den Hund in ihrem Umfeld anschaut und dann genauere Ursachenforschung betreiben kann.

    Mit freundlichen Grüßen Sabine Kutschick
    zertifizierter Hundetrainer/Verhaltensberater IHK/BHV

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