Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Nach Umzug Stress im Treppenhaus

  Nordrhein-Westfalen
13-05-1959 schrieb am 23.01.2014   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Jack Russel Terrier, männlich, kastriert, Alter 1-5 Jahre

Unser einjähriger JR-Terrier bellt und macht einen riesen Aufstand, wenn uns im Treppenhaus Nachbarn (u. andere Hunde) begegnen. Sobald er Geräusche hört, fängt er schon mal an zu wuffen. Bisher lebten wir in einem 3-Parteien-Haus, die Begegnungen mit Personen waren eher selten. Nun sind wir vor 2 Monaten umgezogen mit jetzt 12 Parteien. Unsere erfolglosen Versuche: 1.) Kein Wort sagen, konsequent weitergehen. Versuch 2.) Wir sagen energisch Nein und gehen konsequent weiter. In den eigenen vier Wänden verhält er sich still, es sei denn, er hört ungewöhnliche Geräusche aus dem Treppenhaus. Dann wufft er nur kurz. Was können wir tun, damit er akzeptiert, dass er nicht alleine in diesem Haus lebt und sich bei Begegnungen ruhig verhält?

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Antworten(3)

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 24.01.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (3)

    Hallo,
    ich denke die Variante 2 ist zu empfehlen. Allerdings sollten Sie schon das kleinste Wuff im Treppenhaus verbieten. Ich kann leider aus der Entfernung nicht einschätzen, ob Ihr energisches Nein auch wirklich so ernst rüberkommt. Denn meist liegt es an der Kommunikation, dass der Hund uns Menschen nicht ernst nimmt. Vielleicht können Sie mal einen Bekannten dazu holen, der einschätzen kann ob Sie auch wirklich streng Nein sagen.
    Ich wünsche viel Erfolg...

  • 13-05-1959
    13-05-1959
    schrieb am 27.01.2014

    Erst einmal vielen Dank Frau Heese.
    Das "Nein" haben wir wieder vor 2 Tagen angewandt. Wir haben allerdings das Gefühl, dass unser Hund das aber gar nicht mitbekommt, da er so in "Rage" ist und sich voll in's Geschirr nach vorne zieht. Uns ist noch etwas aufgefallen:
    Da wir in der 3. Etage wohnen und wir den Aufzug nutzen, haben wir den Eindruck, dass unser Hund Angst hat. Sobald er im Aufzug ist, schaut er mich mit hängenden Ohren an und jungst. Sobald die Aufzugstür aufgeht, geht es ihm nicht schnell genug, raus zu kommen. Dann folgt meist ein kurzes "Entlastungsbellen". Wir haben das bisher ignoriert. Dann geht es endlich auf die Straße und er zieht ganz doll an der Leine. Nach ein paar Min. ist es dann besser. Zurück das gleiche Spiel. 100 m vor dem Haus zieht er wieder wie verrückt und das Quitschen und Jungsen geht vor und im Aufzug wieder los. In der Wohnung ist dann alles wieder o.k. Merkwürdig ist, dass sein erster Gassigang um 6:00 Uhr morgens absolut ruhig verläuft (kein jungsen, kein Bellen, kein ziehen an der Leine - allerdings zurück wieder wie beschrieben -) nur im Laufe des Tages steigert sich das geschilderte Verhalten. Wir wissen nicht, ist es Angst oder Ungeduld?
    PS: Vor 3 Wochen wurde er kastriert und wir haben die Hoffnung, dass sich sein Verhalten auch diesbezüglich beruhigt.

  • Elke Heese
    Elke Heese (Hundetrainer)
    schrieb am 27.01.2014
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (2)

    Hallo,
    zum ersten... Sie sollten das NEIN anwenden, wenn der Hund noch nicht ausgeflippt ist. Denn dann kann er wirklich nicht mehr mitbekommen was wir wollen. Schon bei der kleinsten Anspannung, das fixieren, das Haare aufstellen usw. muss streng verboten werden. Denn wenn Sie nicht schaffen, aus dieser Anspannung rauszureißen, wird er sich weiter reinsteigern und nicht hören. Sie sollten auch das kleinste richtige Verhalten loben. Damit der Hund lernt, was wir von ihm wollen.
    Fahrstuhl fahren... es kann schon sein, dass er das Fahrstuhl fahren als unangenehm empfindet. Der traurige Blick und das jungsen sollten ignoriert werden. Und auf keinen Fall getröstet werden. Ich würde trainieren.....wenn möglich ...im Fahrstuhl zu bleiben bis sich Ihr Hund beruhigt hat und sich von alleine hinsetzt oder hinlegt und dann erst rausgehen.
    Sollte das ziehen an der Außentür wieder anfangen, dann wieder warten bis sich der Hund beruhigt hat und dann los. Er soll lernen.....erst wenn ich ganz ruhig bin, geht es weiter.
    Sonst lernt er, wenn ich richtig kräftig ziehe, komme ich ans Ziel. :-(
    Also mit viel Ruhe und ohne Befehle ....außer NEIN bei Rüpelverhalten...
    Ich denke, dass die Kastration maximal bei den Begegnungen mit Rüden helfen könnte.
    Allerdings ist es kein Allheilmittel. Wichtig ist wirklich IHR Verhalten gegenüber dem Hund.
    Auch sollten SIE in diesen Situationen ganz ruhig bleiben und sehr selbstbewusst erscheinen. Um so eher respektiert Sie ihr Hund.
    Viel Erfolg :-)

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