Ihre Hundetrainer-Sprechstunde

Extreme Unruhe u.Kontrollverhalten

  Nordrhein-Westfalen
Nessie schrieb am 23.02.2018   Nordrhein-Westfalen
Angaben zum Hund: Australien Sheperd, männlich, kastriert, Alter 4-10 Jahre

Sehr geehrte Damen und Herren

Leider musste ich aus familiären Gründen im Laufe des letzten Jahres mehrere Male umziehen.Mein 7jähriger Australien Sheperd Rüde macht mir seit meinem letzten Umzug in meiner jetzigen Wohnung extreme Probleme. Er läuft,sobald ich einen Raum verlasse nur noch hechelnd u.völlig aufgeregt hinter mir her u.versucht mich zu kontrollieren.Nachts hat er immer durch geschlafen,was jetzt leider nicht mehr passiert.Er schläft nur noch ein paar Stündchen,wenn ich ihn mit ins Schlafzimmer nehme u.die Tür schliesse. Ansonsten läuft er die gesamte Nacht hechelnd u.zitternd durch die Wohnung.Schicke ich ihn auf seinen Platz hechelt u.zittert er ,als würde man ihn quasi umbringen wollen.Es sind richtige panikartige Attacken,die er hat.Dieses Verhalten äussert sich nur im Haus,draussen ist er wie immer. Meine jetzige Wohnung ist keine völlig fremde Umgebung für ihn,da wir vor dem Umzug häufig hier waren.
Allerdings muss ich dazu sagen,dass er 6 Jahre vorher immer in dem gleichen Haus mit seinen Aufgaben gelebt hat u.wir uns jetzt aufgrund einer völlig neuen Wohnsituation neu organisieren müssen.Aufgrund seiner Rasse ist er von jeher sehr aktiv gewesen,hatte aber immer auch seine Ruhephasen. Diese körperliche Symptomatik hatte er nie. Eine Schilddrüsenerkrankung liegt auch nicht vor u.organisch ist er laut TA gesund. Können sie mir vielleicht ein paar Tipps geben?

Vielen Dank im Voraus
Mit freundlichen Grüssen
V.Bachmann

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Antworten(1)

  • Kerstin Gebhardt
    Kerstin Gebhardt (Hundetrainer)
    schrieb am 01.04.2018
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Hallo Frau / Herr Bachmann,
    wenn ich mir die Symptome anschaue - könnte es die nächtliche Trennungsangst sein. Diese macht sich bemerkbar durch rastloses Umherwandern, exzessives Hecheln, Winseln, veränderter Schlafrhythmus, aufmerksamkeitsforderndes Verhalten, manchmal auch Urin-/Kotabsatz im Haus. Es kann aber auch sein, daß er in der neuen Wohnung Angst vor Geräuschen hat - manchmal müssen wir die als Mensch nicht einmal wahrnehmen können. Es kann aber auch sein, daß er in der alten Wohnung etwas gehütet hat, was er jetzt nicht mehr kann und deshalb so reagiert. Da nicht genau klar ist, warum Ihr Hund so reagiert, kann ich nur Tipps geben, die allgemeinerer Natur sind: geregelter, vorhersehbarer Tagesablauf, körperliche Auslastung, abendliche geistige Auslastung, mildes Distanztraining tagsüber, d.h. sie sind nicht immer für Ihren Hund verfügbar. Ich denke aber, das Beste ist, wenn Sie sich mit einer Fachfrau/-mann vor Ort in Verbindung setzt, die Ihren Hund persönlich kennenlernen kann.

    Viele Grüsse aus Düsseldorf
    Kerstin Gebhardt
    Hundepsychologin/-Trainerin
    www.kerstin-gebhardt.de

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