Wie mit der Trennungsangst meines Hundes umgehen?

  
Anita 1 schrieb am 27.03.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Hallo alle zusammen,


ich habe Mitte März meine Heimat (200km) verlassen und bin jetzt Studentin. Vor 2 Jahren haben wir einen Langhaarchihuahua bekommen und dieser ist uns allen so ans Herz gewachsen. Ein Leben ohne ihn können wir uns nicht mehr vorstellen. Er hing sehr an mir und ich war vielleicht auch seine Lieblingsperson (auch wenn er meine Eltern auch sehr liebt). Er hat immer bei mir geschlafen und wir haben einfach immer jede freie Minute zusammen verbracht.


Jetzt bin ich hier etwas einsam und vermisse ihn sehr! Ihm scheint es genau so zu gehen, denn laut meiner Eltern sitzt er immer wenn er nicht abgelenkt wird, vor der Tür und wartet auf mich, er liegt traurig herum und isst auch kein richtiges Futter. Ich hatte vor immer ca. alle 3 Wochen mal nach Hause zu fahren, aber weiß nicht, ob das die Trauer meines Hundes nur noch stärker macht, wenn ich wieder weg bin. Da er auch sehr an der Familie hängt und auch an unserer anderen Hündin und Katze, wäre er bei mir, wenn ich in die Uni gehe, auch einsam. Das ist wirklich eine schwierige Situation und ich habe Angst, dass er denkt ich hätte ihn einfach zurückgelassen.

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Antworten(1)

  • Inge Büttner-Vogt
    Inge Büttner-Vogt (Hundetrainer)
    schrieb am 28.03.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (0)

    Guten Tag,
    das ist wirklich eine traurige Geschichte! Man kann ja leider nicht it den Hunden reden... deshalb halte ich es für das Beste, wenn Sie den Hund bis auf Weiteres nicht sehen, da Sie ja nicht bleiben können.
    Ihre Eltern sollen ihn ablenken, Futter- und Suchspiele machen, ganz viel geistiges Training und ihn immer wieder von der Tür ablenken. Wenn sie Ihnen sagen, dass er wieder frißt und fröhlicher wird, können Sie in einem Jahr mal wieder nach Hause fahren.
    Wenn Sie nur vier Stunden pro Tag an der Uni wären, und sich dann mit dem Hund beschäftigen, könnte es gehen. Aber Sie blockieren sich für vieles, was Sie an der Uni mit den Kommis erleben können. Deshalb raten Sie Ihren Eltern, intensiv zu spielen und den Hund abzulenken.
    Ich wünsche Ihnen ganz viel ERfolg für alles...
    viele Grüße
    Inge Büttner-Vogt
    www.hundimedia.de - auch für Ihre Eltern eine Adresse, um sich Anregungen zu holen...

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