Was kann ich machen, damit mein Hund zu Hause allein bleiben kann?

  
k._f. schrieb am 06.08.2022   
Angaben zum Hund: Es gibt keine weitere Details zu dieser Frage

Mein vier jähriger Appenzeller Sennenhund kann nicht alleine bleiben. Wie ich herausgefunden habe, handelt es sich wohl eher um einen Kontrollverlust. Wenn ich (Bezugsperson) nach Hause komme, springt er mich an und bellt. Er verfolgt mich überall in der Wohnung. Wenn er allein zu Hause ist, bellt er stundenlang durch. Ich muss das in den Griff bekommen, um beruhigt zur Arbeit gehen zu können. Ich übe schon mit ihm, dass er mir nicht mehr überall nachläuft.


Wie kann ich es ändern, dass er mich nicht anspringt, wenn ich heimkomme? Was kann ich machen, damit er in drei Wochen ohne Probleme alleine bleiben kann? Denn dann muss er soweit fit sein, damit sich niemand um ihn kümmern muss.


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Antworten(1)
  • Ellen Mayer
    Ellen Mayer (Hundetrainer)
    schrieb am 09.08.2022
    ∅ Bewertung dieser Antwort
    (1)

    Hallo,
    es ist in den meisten Fällen Angst vor Kontrollverlust, wenn ein Hund nicht alleine bleiben kann. Das kann man ändern, indem man dem Hund keinerlei Kontrolle mehr überlässt.
    Will er z. B. gestreichelt werden, spielen, gefüttert werden, ignorieren Sie das, indem Sie sich umdrehen, weg schauen, weg gehen. Es interessiert Sie ganz einfach nicht. Schauen Sie ihn dabei nicht an, reden Sie nicht mit ihm!
    Wollen Sie mit ihm spielen oder ihn streicheln, rufen Sie ihn zu sich. SIE bestimmen, NIE der Hund,
    Wenn Ihr Hund es schon nicht ertragen kann, dass Sie das Zimmer verlassen, hat er natürlich eine Menge Stress, wenn Sie die Wohnung verlassen.
    Üben Sie mit ihm das alleine bleiben, indem Sie immer mal wieder tagsüber rausgehen, Türe schließen, SOFORT wieder reinkommen, den Raum durchqueren, wieder raus, Türe zu, wieder rein u.s.w., ca. 10 Minuten lang mehrmals am Tag. Bitte den Hund dabei nicht beachten, einfach rausgehen und rein kommen. Der Hund soll dieses "Spiel" mit der Zeit zum Gähnen langweilig finden, erst dann kann er entspannen. Wenn Sie merken, dass er entspannter ist, steigern Sie die Zeit draußen in ganz kleinen Schritten. Wenn er sich aufregt, wieder kürzer draußen bleiben.
    Wenn das funktioniert, ziehen Sie sich an, gehen raus und kommen sofort wieder rein. Auch hier steigern Sie dann die Zeit draußen.
    Sehr wichtig: Keine Verabschiedung und keine Begrüßung. So lernt der Hund, dass es vollkommen normal ist, wenn Sie gehen.

    Viel Erfolg..
    Ellen Mayer
    www.lesloups.de

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